Live: Superpunk

Nehmen wir an, die Musikgeschichte sind vier Stühle. Auf dem einen steht „Rock’n’Roll“, auf dem anderen steht „Rock“, auf dem dritten steht „Pop“ und auf dem vierten steht „Jazz“. Und jetzt stellt man in diese vier Stühle, die sich kreisförmig angeordnet haben, einen Ohrensessel in die Mitte. Und auf dem steht: Superpunk.
Carsten Friedrichs im Superpunk-DVD-Trailer

Die Top Old Boys

Laut war’s, und spät war’s, gestern abend im Atomic Cafe, das seinen 9. Geburtstag feierte und aus diesem Anlass „die Aphex Twin des Northern Soul“ (Rocko Schamoni) eingeladen hatte. Erst kurz vor 12 begannen Superpunk ihr Set und lieferten dann eine gute Stunde lang ihre ungestümen Songs ab. Schweißtreibender Einsatz auf der Bühne und kurz darauf auch im Publikum, denn die Superpunk-Songs grooven so, dass keiner stocksteif stehenbleiben kann. Die Top Old Boys haben Spaß am Musikmachen und lassen sich das in jeder Minute anmerken. Die Musik selbst ist schwer zu beschreiben, wird aber gerne mit „Soul trifft Punk“ umschrieben – oder man sagt, wie laut.de, „Garage-Soul Trash Pop“ dazu. Man kann das Schubladentum aber auch einfach sein lassen und sich an der Musik freuen.

Zu dem Trend, dass bei Konzerten neuerdings unentwegt fotografiert wird, haben Superpunk übrigens auch eine nette Umkehrung gefunden: sie schießen zurück.

PS: Der Jauchetaucher war auch dabei.

 

Ein Gedanke zu „Live: Superpunk

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