Im Kino: Frostbiten (Frostbite)

Gesehen auf dem Fantasy Filmfest

Vampire, die schwedisch sprechen, das ist soweit ja schon mal ganz lustig. Noch lustiger: von Schweden gespielte Nazis, die (korrektes) Deutsch mit schwedischem Akzent sprechen. Die größten Lacher bringt dieser Film also eher unfreiwillig hervor.

Ansonsten ist Frostbiten von Anders Banke eine harmlose Horror-Teenie-Comedy für die Videothek, die sich leider nie so recht entscheiden kann, ob sie jetzt spannend, gruslig oder witzig sein möchte und in Sachen Timing hinten und vorne nicht funktioniert. Dazu die völlig unsinnige und unnötige Hintergrundgeschichte mit den Nazis (obwohl, Nazis in B-Pictures sind ja eigentlich immer ein Pluspunkt, nicht wahr, Björn?). Und die an sich gute Idee, dass Vampire sich im Winter im hohen Norden besonders wohl fühlen, wo wochenlang die Sonne nicht aufgeht, die wird im Comic 30 Days of Night (demnächst auch als Film) viel überzeugender exerziert.

Also, in Sachen Teenies + Vampire + Humor greifen Sie dann doch lieber auf die bewährte TV-Serie Buffy zurück, oder gleich auf den Klassiker Lost Boys.