Trailerschau für Filmstarts vom 17.8.

Probieren wir doch mal wieder was neues aus. Ich gucke die Trailer der aktuellen Filme, die in dieser Woche anlaufen (möglichst alle) und sage kurz was dazu. Inspiriert von Postmodernbarney (der das auch mal ne Weile gemacht hat) wird das ganze dann unterteilt in die Kategorien: Im Kino sehen – Auf die DVD warten – Vielleicht mal im Fernsehen – Muss nicht sein. Also los, mit den Filmstarts vom kommenden Donnerstag:

Im Kino sehen:
Superman Returns: Der muss sein, und natürlich muss der auf der großen Leinwand sein. Superman „an sich“ find ich ja eigentlich auch doof, aber Bryan Singer ist ein guter Regisseur, und die Trailer deuten schon an, dass dieses schweineteure Teil ein hübsches Superhelden-Spektakel werden könnte.

Wer früher stirbt, ist länger tot: Unbekannte Schauspieler, unbekannter Regisseur; eine deutsche Komödie über einen Jungen, der eine neue Frau für seinen Papa sucht, weil er glaubt, für den Tod seiner Mutter verantwortlich zu sein. Wäre dieser Film auf hochdeutsch gedreht, hätte ich wahrscheinlich bestenfalls „Durchschnitt“ gedacht. Aber der Film (zumindest der Trailer) ist vorwiegend bairisch gehalten, und sowas mag ich. Das gibt der Sache gleich einen ganz anderen Charme.

Auf die DVD warten:
Neil Young – Heart of Gold: Ich bin Fan des alten Neil, also werd ich mir diesen Film bestimmt irgendwann mal ansehen. Jonathan Demme (The Silence of the Lambs) hat hier ein Konzert gefilmt. Klingt nicht sonderlich spannend, aber Demme hat mit Stop Making Sense immerhin schon einen Klassiker des Genres Konzertfilm auf dem Kerbholz. Andererseits klingt der Trailer ein bisschen sehr nach Country-Schmalz, und außerdem gibt’s bereits zwei richtig gute Neil-Young-Filme, bei der jeweils die Krachmacher von Crazy Horse mit dabei sind: Rust Never Sleeps (mit als Jawas verkleideten Roadies) und Year of the Horse von Jim Jarmusch.

Vielleicht mal im Fernsehen:
The Piano Tuner of Earthquakes: Der Infogehalt des Trailers ist nicht sehr hoch, er sagt aber „Achtung, Kunst!“ und nennt stolz Terry Gilliam als Executive Producer. Eine arte-Koproduktion, dort kann man sich das vielleicht mal anschauen.

Emmas Glück: Eine Romanverfilmung (von der Buchvorlage habe ich noch nix gehört) mit Jürgen Vogel, eine Bauernhof-Lovestory. Der Trailer wirkt etwas zu romantisch für meinen Geschmack, aber Jürgen Vogel ist halt doch immer ein Argument. Deutsche Filme kommen erfahrungsgemäß recht zügig im Fernsehen — der hier ist eine SWR-Koproduktion und läuft damit auf jeden Fall werbefrei. Solange kann ich warten.

Die Quereinsteigerinnen: Die Idee ist ja ganz nett: Zwei Frauen entführen den Chef der Deutschen Telekom, weil sie die alten gelben Telefonzellen wiederhaben wollen. Das ganze wirkt mir aber viel zu betulich und riecht so nach Die fetten Jahre sind vorbei für Freundin-Leserinnen.

Muss nicht sein:
Le Cou de la Girafe (Der Hals der Giraffe). Kleines Mädchen und alter Mann werden dicke Freunde. Der Film bekommt bestimmt viel Lob und ein Prädikat Wertvoll. Gut, da hab ich was, was ich meinen Eltern empfehlen kann, wenn sie mal wieder ins Kino wollen.

Just My Luck (Zum Glück geküsst): RomCom nach Hollywood-Standard mit Lindsey Lohan. Der nächste bitte.

Trip – Remix your Experience: Musik-Film-Experiment. Naja. Für mich ist das jedenfalls nix.

 

3 Gedanken zu „Trailerschau für Filmstarts vom 17.8.

  1. Ha! Die Kategorie wollt‘ ich dem Dorian auch schon lange mal klauen. Nette Einschätzungen. Schwanke noch bei Supes. Einerseits fand ich Superman schon immer langweilig, andererseits könnte Spacey ein richtig toller Lex Luthor sein…

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