Donnerstag, 28.09.2006
Wir schreiben viele überflüssige Haggerl. In manchen Zeitungen liest man immer noch „Wies’n“ statt richtig „Wiesn“. Es könnte ja sonst allzu bairisch aussehen! Wozu aber dient hier der Apostroph? Es gibt keine Einzahlform „Wiesen“, also ist das Haggerl als Auslassungszeichen ein Schmarrn. Ein Schmarr’n? Gleiches gilt für Watschn, Hutschn, Butzn, Märzn, Dotschn, Letschn.
Manche Zeitungen könnten jährlich zur Oktoberfestzeit einige Quadratmeter Haggerl einsparen. Doch das Haggerl ist chic wie ein Dirnd’l’wand, Schwein’swürst’l, pros’t, g’suffa!
Johann Höfer in Bairisch gredt, zitiert im FBSD Rundbrief Nr. 43 (S. 26f)
Donnerstag, 28.09.2006
Äh. Wie denn jetzt? True Image verwirrt mich.
Dienstag, 26.09.2006
Im Kino sehen:
La science des rêves (The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen): Yesss! Endlich mal wieder ein Film im Kino, auf den ich mich seit Wochen freue. Ich fand schon Eternal Sunshine of the Spotless Mind ganz großartig, und Michel Gondrys nächster Film wird genauso toll, hoffe ich. Ein surrealer Trip mit Stop-Motion-Einlagen. Und mit Charlotte Gainsbourg. Und mit toller Musik. Allein der Trailer featuret schon Velvet Underground, die Strokes und Death Cab for Cutie. Extrem vielversprechend.
Vielleicht mal im Fernsehen:
The Take (Die Übernahme): Doku von Naomi “No Logo” Klein über Arbeiter in Argentinien, die eine bankrotte Fabrik besetzen und selber den Laden schmeißen.
Dorian Blues: Coming-Out-Komödie. Vermutlich ganz nett, aber harmlos.
World Trade Center: Pathetische Heldenverehrung auf Amerikanisch und Nicolas Cage mit Schnäuzer. Von Oliver Stone hätte man Aufregenderes erwarten können.
Muss nicht sein:
TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine: Also zu meiner Zeit hieß dieser Tim ja noch Tarzan. Jetzt also im Kino: TKKG als auf cool getrimmter Action-Kinderfilm. Die deutsche Antwort auf Spy Kids?
Click (Klick): Die Idee ist ziemlich cool: Ein Typ bekommt ‘ne Fernbedienung und die Welt wird zur DVD. Leider wird daraus nur eine Adam-Sandler-Mainstream-Comedy. Aber hey, immerhin mit Christopher Walken und … David Hasselhoff!
Beerfest (Bierfest): Ach du liebe Zeit. Wettbiertrinken, USA gegen Deutschland. Und wer darf mal wieder mitspielen? Jürgen Prochnow. Wie weit wollen Sie noch fallen, Herr Kaleu?
Montag, 25.09.2006
Diesmal mit: Wang-Yu, dem Karatebomber, Octaman, dem Monster aus der Tiefe, einem unersättlichen Django und mehreren Emanuelles.
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Donnerstag, 21.09.2006
Nennt mich ruhig Kunstbanause. Diese Woche starten etliche anspruchsvolle, nicht uninteressante Filme über spannende und wichtige Themen. Aber so richtig reizen tun mich die alle nicht, und landen deshalb alle in der Rubrik “Vielleicht mal im Fernsehen”.
Im Kino sehen:
Brick: Eine Art Highschool-Mystery-Thriller oder sowas. Ich hab noch nicht recht kapiert, worum’s in dem Film geht, aber der Trailer macht richtig Appetit auf mehr. Sehen will!
Auf die DVD warten:
Crank: Wenn der Film das Tempo und den Style hält, den der Trailer verspricht, könnte das ein sehr unterhaltsamer Äkschnfüm werden. Der Plot klingt schonmal so richtig schön bescheuert. Wie Speed, nur mit Mensch statt Bus. Ja, echt! Aber muss es wirklich sein, dass solche Filme immer noch von abgenudelten Fatboy-Slim-Sounds untermalt werden?
Vielleicht mal im Fernsehen:
Vers le Sud (In den Süden): (Weiblicher) Sextourismus in Haiti. Mit der immertollen Charlotte Rampling.
Candy: Australische Bestsellerverfilmung, ein Heroin- und Liebesdrama mit Heath Ledger. Nicht grade mein Lieblingsgenre.
The Road to Guantánamo: Winterbottom rekonstruiert den Fall der Tipton Three, bewusst einseitig polemisch und voreingenommen.
Der Kick: Auf formal sehr ungewöhnliche, experimentelle Art wird hier vom Mordfall von Potzlow erzählt: eine dunkle Theaterbühne und zwei Schauspieler in wechselnden Rollen.
Der unbekannte Soldat: Ein Nachschlag zur Wehrmachtsausstellung. Engagierte Doku über die Ausstellung und die Reaktionen, die sie auslöste, aber auch über die Verbrechen der Wehrmacht selbst.
Gambit: Schweizer Doku über den Seveso-Giftunfall.
Muss nicht sein:
You, Me and Dupree (Ich, Du und der Andere): Klasse Besetzung, bescheuerter Film. Ich will Owen Wilson ja wirklich gerne mögen, aber muss der immer wieder in so Doofiekomödien mitspielen?
Oh, wie schön ist Panama: Oh wie niedlich. Ich bin zu alt für sowas, aber das ist sicher ein netter Film. Riesenidee: Den Bär spricht Dietmar Bär! Schlechte Idee: Den Tiger spricht Til Schweiger.
Swinger Club: Junge, wohlhabende Menschen labern über ihre Alltags- und Beziehungsprobleme, abgefilmt mit Wackelkamera im Dogma-Style. Gähn.
She’s the Man (Voll mein Typ): Teenie-Komödie mit Mädchenfußball. Die superharmlose Hollywood-Variante von Kick it like Beckham. Wer braucht sowas?
Dienstag, 19.09.2006
Beim Stöbern in alten Kinoanzeigen stoße ich immer wieder auf Filme der sogenannten “Sexwelle”, die in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern die deutschen Kinos überflutete. Die hier zum Beispiel. Ich musste einfach zugreifen, als ich in der Bibliothek auf ein Buch stieß, das sich genau mit dieser Filmära befasst. Schulmädchen-Report: Der deutsche Sexfilm der 70er Jahre basiert auf einer Diplom- oder Magisterarbeit (hab ich jetzt nicht nachrecherchiert, bin ja nur Blogger) und ist eine seriöse, teilweise recht trockene Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Buch enthält viele interessante und (zumindest für mich) auch überraschende Fakten: Dass in manchen Jahren praktisch die Hälfte der einheimischen Filmproduktion aus Sexfilmen bestand, dass die Schulmädchen-Reporte und ähnliches wirklich Millionen in die Kinos lockte, und dass dieses Genre damit ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor war, ohne den die deutsche Filmbranche heute eine andere wäre, war mir zuvor nicht so klar.
Annette Miersch analysiert das Genre und die Regeln, nach denen die Filme funktionieren, und differenziert die Subgenres Aufklärungsfilm, “Lederhosenfilm” und Sex-Report. Letzteres ist dann ihr Hauptthema. Neben der formalen Analyse versucht sie auch zu ergründen, ob die Report-Filme wirklich so realistisch und nah an der Wirklichkeit waren, wie sie zu sein vorgaben. Betrachtet man den Anhang, in dem in detaillierten Tabellen akribisch aufgezählt wird, was sich wann, wo, wie oft und zwischen wem in welcher Folge des Schulmädchen-Reports abgespielt hat, kann man schon Mitleid mit ihr bekommen. Die Ärmste hat sich das Zeug tatsächlich alles angeschaut!
An den Beginn ihres Buches stellt Annette Miersch ein Interview , das sie mit Wolf C. Hartwig, dem Produzenten der 13 Schulmädchen-Report-Filme führte. Neben nostalgischen Schwärmereien und erkennbarem Stolz auf sein Lebenswerk und das viele Geld, das er damit gemacht hat, entlockt sie ihm auch höchst fragwürdige Bekenntnisse. Hartwigs Einstellung zur Homosexualität und vor allem zum Thema Vergewaltigung sind sehr vielsagend und stützen letztlich die zentrale These, die Miersch in ihrer Arbeit aufstellt: dass die Filme der deutschen Sexwelle nämlich nicht so sehr als Ausdruck von “sexueller Revolution” zu sehen sind, sondern vielmehr ein konservativ-patriarchalisches Weltbild transportierten, scheinbar freizügig, zugleich aber völlig verklemmt und spießig.
Das Buch ist reich bebildert, man könnte auch sagen überreich. Der Bertz-Verlag erhoffte sich wohl einige zusätzliche Käufer, indem er zahlreiche Filmstills und Aushangfotos abdruckte. Einige davon (featuring Heiner Lauterbach!) sind aus heutiger Sicht natürlich ziemlich witzig und ein Filmbuch ohne Bilder wäre auch ziemlich doof, aber etwas weniger wäre hier mehr gewesen.
Montag, 18.09.2006

Nachdem er schon die Mummy erfolgreich wiederbelebt hatte, durfte Regisseur Stephen Sommers noch weitere Figuren aus der Monster-Mottenkiste des Universal-Studios holen. Van Helsing sollte ein Crossover werden, also eine Geschichte, in der Charaktere, die man aus ihren eigenen Geschichten kennt, aufeinandertreffen. Der gute alte Graf Dracula, der Wolfman und Frankensteins Monster gegen Vampirjäger Van Helsing, dazu ein Auftritt von Dr. Jekyll/Mr. Hyde: Das hätte ein richtig schöner Trivialspaß werden können, eine fröhliche Hommage und Liebeserklärung an die alten Klassiker, an Bela Lugosi, Boris Karloff und Lon Chaney Jr.
Stattdessen ist Van Helsing eine extrem blutleere, seelenlose und glattgebügelte Mainstreamproduktion geworden. Der Film bietet reichlich Action und eine Menge Special Effects aus dem Computer. Einen sinnvollen, nachvollziehbaren Plot sucht man dagegen ebenso vergeblich wie charismatische Charaktere. Hugh Jackman als Van Helsing hat die Ausstrahlung einer Stehlampe, da hilft auch seine bei Inspektor Gadget ausgeliehene Ausrüstung wenig. Kate Beckinsale als transsylvanisches Love Interest bleibt ebenso langweilig und uninteressant. Selten ist es dem Zuschauer egaler als hier, wenn eine der Hauptfiguren stirbt. Dracula, der große dämonische Fürst der Dunkelheit? Geschenkt! Richard Roxburgh ist sowas von überhaupt nicht gruselig, dass es fast schon schockierend ist. Witzig oder ironisch ist aber auch nicht viel bei Van Helsing. Zwar bemüht sich David Wenham als mönchischer Sidekick (eine Mischung aus James Bonds Mr. Q und trotteligem Assistent) und der Totengräber, der frappant an Riff Raff aus der Rocky Horror Picture Show erinnert, soll wohl auch komisch sein. Lachen musste ich aber trotzdem nie, höchstens über die Tatsache, dass es unter Transsylvaniern offensichtlich üblich ist, sich auf Englisch mit osteuropäischem Akzent zu unterhalten. Einzig Shuler Hensley als Frankensteins Monster schafft es, zum Sympathieträger zu werden. Leider hat er nur wenig Screentime, von ihm hätte man gerne mehr gesehen.
Was bleibt, sind 120 vergeudete Minuten Lebenszeit, in denen man immer wieder mal an die ebenso schmerzlich missratene Comicverfilmung League of Extraordinary Gentlemen denken muss. Beide Filme überschneiden sich in Grundidee (Crossover mit klassischen Pulp-Figuren), Darstellern (Roxburgh), Figuren (Jekyll und Hyde) und leider auch darin, dass sie nichts sind als völlig inhaltsleere CGI-, Kostüm- und Ausstattungs-Schlachten.
Samstag, 16.09.2006
Eigentlich ist die Sache ganz einfach: Da ist ein Volksfest mit überteuertem Rummelplatz, überteuerten Fressständen und vor allem mit überdimensionalen Bierzelten, wo man bei überteuertem Bier an einer bayerischen Version des Ballermann teilnehmen kann. Für einen halbwegs abgeklärten, sich für intelligent haltenden Münchner sollte es eigentlich kein Problem sein, das Oktoberfest (im folgenden “Wiesn” genannt, wie sich das gehört) gepflegt zu ignorieren.
Geht aber nicht.
Das beginnt schon Wochen vorher, wenn auf Plakatwänden und in Schaufenstern eine spezielle Art von Mode auftaucht: die Tracht. Oder besser gesagt, das was viele heute für Tracht halten. Man nennt das dann gerne Landhausstil. In den zwei Wochen während der Wiesn sieht man diese Klamotten dann tatsächlich im echten Leben, in der U-Bahn und im Supermarkt, an dick und dünn, alt und jung, hübsch und hässlich. Auch wer nicht auf die Wiesn geht, sich aber im Münchner Zentrum oder den Hauptverkehrsadern bewegt, bekommt etwas von ihr mit. Noch mehr Touristen in der Innenstadt, parkplatzsuchende italienische Wohnmobile, und — immer wieder gerne genommen — Kotzespuren in der U-Bahn, am Bahnsteig oder auf der Straße.
Dazu kommt das mediale Dauerfeuer: Der eben noch als vatikanischer Hofberichterstatter im Dauereinsatz befindliche BR hat seine Kameras direkt von Gottesdienstwiesen auf die Theresienwiese geholt und sendet ohn’ Unterlass, noch schlimmer ist das Lokalfernsehen. Auch die Presse — von Bild bis SZ — lässt keinen Tag ohne Wiesnberichterstattung vergehen. Die besteht aus drei Elementen: Zahlen (am liebsten Rekorde: soundsoviele Ochsen wurden schon verzehrt), Promis-Sichten (die selbstverständlich oben beschriebenen Mode-Horror betreiben), und Polizeibericht (Verletzte, Ohnmächtige, Taschendiebe, Triebtäter).
Es ist also in München praktisch unmöglich, von der Wiesn nichts mitzubekommen. Jetzt ist nunmal diese Zeit, so wie an Weihnachten Weihnachten ist und andernorts im Karneval Karneval. Trotzdem wird natürlich keiner gezwungen mitzumachen, hinzugehen. Und dennoch: Die Wiesn lockt, immer wieder umschmeichelt sie dich, flüsternd oder brüllend, und plötzlich sitzt der kleine Floh in deinem Kopf, der dir sagt, dass auch du hingehen willst. Schließlich ist die Wiesn nicht nur die reine Ballermann-Show und ihr Publikum besteht keineswegs nur aus versoffenen Prolls. Nein, hier gehen alle hin, vom Hausmeister bis zum Vorstandschef, vom Schriftsteller bis zum Hauptschulabbrecher.
Und in den Bierzelten passiert etwas, was in dieser Stadt sonst fast nie passiert: Wildfremde Leute sitzen gemeinsam an einem Tisch und unterhalten sich (meistens brüllend, weil die Musik so laut ist)! Das hat eine seltsame Magie. Bei der ersten Runde Auf-die-Tische-stehen-und-Grölen hat man noch großen inneren Widerstand. Zu schrecklich ist das Liedgut, zu dumpf das Geklatsche und Geschunkel. Aber der Widerstand bricht, mit jedem Schluck Bier bröckelt er, Alkohol wirkt hier wahre Wunder. Und auf einmal lässt man sich treiben, auf einmal ist es scheißegal, wie doof man das hier eigentlich finden will. Dann hat sie wieder gewonnen, die Wiesn. Und so stehen sie alle auf den Tischen, der Banker mit Comic-Krawatte, die Lehrerin, die sonst lieber in die Oper geht, der Indie-Boy, der die coolsten CDs im Schrank hat.
Es ist ein seltsames Ding, ein paar Jahre war ich nicht mehr dort. Heuer geh ich mal wieder hin.
Donnerstag, 14.09.2006
Diese Woche traut sich kaum einer gegen Eichingers Großproduktion anzutreten, daher nur eine ganz kleine Auswahl heute:
Im Kino sehen:
Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders: Die allererste Szene im Trailer finde ich schon mal ziemlich beeindruckend. Ob der Rest der Romanverfilmung was taugt? Man kann’s bezweifeln, aber ich gebe Tom Tykwer den benefit of the doubt, wie man in Bayern sagt.
Vielleicht mal im Fernsehen:
Drum Bun - Gute Reise!: Scheinbar wurde der Start verschoben, ich hatte den schon vor drei Wochen aufgelistet.
Muss nicht sein:
La terre vue du ciel (Die Erde von oben): So kann man natürlich auch einen Bestseller verfilmen: Buchdeckel auf, Kamera an, Seiten abfilmen. Dazu einen kitschigen Vater-und-Sohn-Dialog sprechen lassen, fertig. Könnte man sich glatt drüber aufregen, wenn’s nicht so egal wäre.
(Hinweis: Es starten noch zwei oder drei andere Filme, zu denen im Netz aber kein Trailer verfügbar ist. Sie werden daher an dieser Stelle ignoriert.)
Mittwoch, 13.09.2006
Mein Blog soll eigentlich nicht dazu da sein, Dinge zu verhökern. Gibt schließlich genügend andere Plattformen für sowas. Aber eine Ausnahme kann mal ja mal machen, schließlich passt das Angebot auch thematisch hier rein. Ich würde mich gerne von dem hier trennen:

Das sind acht Ausgaben von Lothar R. Justs Film-Jahrbuch aus dem Heyne Verlag, 1997 bis 2004. Jeder dieser Wälzer enthält Daten und Rezensionsschnipsel zu jedem Film, der im jeweiligen Vorjahr in Deutschland herauskam (alle 2003er-Filme stehen also im Jahrbuch 2004). Dazu kommen noch etliche Listen, Festivalberichte usw. Die Bücher sind wirklich ziemlich gut, nur musste ich für mich persönlich feststellen, dass ich sie kaum noch nutze. Weil das Nachschlagen immer schwieriger wird, je mehr Bände da stehen, und auch wegen diesem Ding namens Internet.
Jedenfalls brauche ich dringend Platz und will die Bücher loswerden. Am liebsten alle zusammen, für wenig Geld. Hat jemand Interesse? Dann bitte hier in den Kommentaren melden oder eine E-Mail an thomas ät abspannsitzenbleiber punkt de schreiben.