Trailerschau für Filmstarts vom 30.11.

Im Kino sehen:
Little Miss Sunshine: Ein Film, dessen Trailer mit der Flaming-Lips-Hymne The Yeah Yeah Yeah Song beginnt, kann nix schlechtes sein. Außerdem hört man so viel gutes über dieses charmante Indie-Roadmovie, dass ich den hier ganz oben platziere.

Auf die DVD warten:
Happy Feet: Ein Musical mit knuddeligen, süßen kleinen Pinguinen. Ein Familienfilm, wahrscheinlich mit moralischer Botschaft. Und dann stolpert man auch noch im Supermarkt über peinlichstes Merchandising (Happy-Feet-Käse!). Man will das alles ganz furchtbar und schrecklich finden, aber dann klickt man auf Trailer 2: Ein Pinguin singt eine Flamenco-Version von My Way. Und das ist dann halt doch wieder ganz großartig.

Severance: Britischer Splatter-Klamauk über einen fatal verlaufenden Betriebsausflug. Lief auf dem Fantasy-Filmfest als Eröffnungsfilm und kam dort wohl ganz gut an.

Vielleicht mal im Fernsehen:
In my Father’s Den (Als das Meer verschwand): Kriegsfotograf kehrt zurück in die neuseeländische Heimat und lernt ein junges Mädchen kennen. Das verschwindet wenig später, und der Fotograf steht unter Mordverdacht. Klingt nach einem soliden Thriller.

Bye Bye Blackbird: Eine Liebesgeschichte im Zirkus, mit Musik von Mercury Rev, viel mehr verrät der Trailer eigentlich nicht.

Der die Tollkirsche ausgräbt: Franka Potente hat einen Stummfilm in halber Spielfilmlänge gedreht. Nettes Experiment, für das im Kino angeblich auch nur der halbe Eintrittspreis verlangt wird. Ich warte trotzdem auf arte.

Dondurmam Gaymak (Ice Cream, I Scream): Ein kleiner Eisverkäufer kämpft gegen die Globalisierung. Türkischer Kandidat für den Auslands-Oscar.

Muss nicht sein:
Pulse (Pulse – Du bist tot bevor du stirbst): Noch ein US-Remake eines J-Horror-Films, diesmal mit Geistern, die aus dem Internet rauskommen. Das Original soll ziemlich toll sein.

Jackass: Number Two (Jackass: Nummer zwei): Okay, ich muss da schon auch lachen, bei den Szenen im Trailer. Stierkampf mit verbundenen Augen, Zähneziehen mit ’nem Auto… Aua. Aber als Kinofilm muss ich das nicht haben.

 

Ein Gedanke zu „Trailerschau für Filmstarts vom 30.11.

  1. Mein erster Happy Splatter-Film: „Severance“ ist ja ein Horrorfilm mit klassischer Handlung und den unvermeidlichen, expliziten Grausamkeiten. Aber er besticht durch sehr schwarzen Humor und liebevoll inszenierte Situationskomik. Geht also ins Kino, wenn es wieder heißt: „Es tut mir leid, Gordon, ich habe dein Bein im Bus liegen lassen.“

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