Das gute Gespräch

Was immer man von dieser einmaligen, extrem dicken Tempo-Sondernummer halten mag, sie hat dafür gesorgt, dass ich im Zeitungskiosk mehr als „Einmal die hier, bitte“ und „Danke“ gesagt habe. Die Dame im Kiosk fragte mich nämlich am Freitag morgen, als ich mir das Heft kaufte, mit ehrlichem Interesse und viel Verwunderung, was das denn eigentlich für ein Heft sei. Sie habe davon 10 Stück bestellt und nach ein paar Stunden sei sie schon die Hälfte davon los (wohlgemerkt: wir sprechen nicht vom Bahnhofskiosk, sondern von einer kleinen Zeitschriftenbude mit Lottoschein-Annahme und Kaffeeausschank). Ich versuchte also kurz zu erklären, was ich drüber wusste. Was denn so drinstehe in dem Heft, wollte sie dann noch wissen. Hier musste ich passen, das wusste ich zu dem Zeitpunkt ja auch nicht. Aber sie versprach, später selber mal reinzuschauen. Zum Schluss fragte sie mich dann noch, ob ich ’nen Becher Kaffee wolle.

Wollte ich nicht, aber ich fand das sehr charmant. Kiosk am Ostfriedhof, ich komme wieder.

 

Ein Gedanke zu „Das gute Gespräch

  1. also wegen dem kiosk bin ich ja zwiegespalten. die tussi dort ist meistens eher unfreundlich (v.a. wenn ich mit sz-gutscheinen bezahl und sie mir unterstellt ich haette diesen schwarz/weiss-gutschein fuer die wochenend-ausgabe ja auch locker kopiert haben koennen. und dann versucht sie mir jeden morgen ihre geilo-leberkaessemmel aufs auge zu druecken. andererseits liegt er halt super auf dem weg…

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