Im Kino sehen: KZ: Der Dokumentarfilmer Rex Bloomstein beobachtet Menschen im österreichischen Mauthausen und der dortigen KZ-Gedenkstätte. Anwohner, Angestellte und Touristen. Vermutlich der beste Film dieser Woche. Mehr dazu hier.
Auf die DVD warten: Vier Minuten: Eine junge Mörderin im Frauenknast wird von einer Klavierlehrerin als enormes Talent entdeckt. Der Film hat bereits viel Lob und Preise eingeheimst. Die Gefahr bei dieser Art von Film ist nur, dass man als Zuschauer vor lauter Tragik und Schwere und Bedeutung und Emotionen nur noch erdrückt wird.
Muss nicht sein: Dreamgirls: Das also ist der Film mit den vielen Oscar-Nominierungen und einigen Golden Globes. Mein Kopf meldet da sofort Chicago-Alarm. Chicago war furchtbar.
Efter Brylluppet (Nach der Hochzeit): Familiendrama aus Dänemark mit Le Chiffre in der Hauptrolle. Leider ganz und gar nicht mein Genre.
Saw III: Mit Saw verbindet (oder trennt) mich ja ein besonderes Erlebnis, von dem ich vielleicht mal bei passender Gelegenheit erzähle. Jedenfalls hält sich die Lust auf Teil 3 in engen Grenzen.
Die wilden Kerle 4: Jetzt voll cool mit Motorrädern! Und natürlich wieder mit den Ochsenknecht Bros.: Jimmy Blue und Wilson Gonzales. Jede Generation hat eben die Stars, die sie verdient.
Das wilde Leben: Uschi Obermaier - Der Film, begleitet von einem respektablen Marketinghype. Der Trailer sieht nach schrecklichem 68er-Verklärungskitsch aus.
Nach dem Klick gibt’s wieder eine (unvollständige) YouTube-Revue. Weiterlesen…
Das hier ist für die (gar nicht so kleine) Schar der User, die hier über Google mit Suchbegriffen wie schulmädchen video kostenlos oder ähnlichem aufschlagen. Na bitte, wenn’s denn sein muss, hier:
Man muss schon zu einem gewissen Grade Nerd sein, um sowas zu machen. Vielleicht muss man auch Nerd sein, um das Ergebnis wertschätzen und bewundern zu können. Nun, ich bin Nerd genug, um begeistert zu sein über die umfangreiche Arbeit Futurama: Ein kritischer Vergleich zwischen Original- und Synchronfassung, die der (oder die?) Macher von satre synchron ins Netz gestellt haben. Und als wäre dieser umfangreiche Artikel (mit Tonbeispielen) nicht schon genug, gibt es auch noch die Episodenanalyse, in der Übersetzungsfehler für 57 Episoden aufgedröselt und — aufgeteilt in Fehlerklassen — erläutert werden. Hut ab!
Der Klassiker “Alternative Kontrolllöschung” ist wohl leider nicht dabei. Der stammt aus einer Episode der ersten Staffel und satre untersucht “nur” die Staffeln 2 bis 4.
Trotzdem findet man ein paar schöne Böcke, die der gute Ivar Combrinck geschossen hat. Beispiel:
Original:
My killbot features Lotus Notes and a machine gun. Synchro:
Mein Killbot ist ausgestattet mit Katzenaugen und ner Maschinenpistole.
Darf man über Hitler lachen? Logo. Muss man bei Mein Führer lachen? Nicht unbedingt, denn der Film ist nicht lustig genug.
Dani Levys Komödie mit dem wirklich blöden Untertitel Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler ist ein eigenartiges Naja-Gehtso-Zwischending. Es ist kein enormer Schrott, den man von Herzen mies finden möchte, es ist aber auch nicht der erhoffte Spaß. Und eines ist Mein Führer auf gar keinen Fall: ein Helge-Schneider-Film. Schneider spielt zwar Hitler, und das tut er vorzüglich, im Zentrum steht aber die Figur des Adolf Grünbaum, ebenfalls sehr gut gespielt von Ulrich Mühe. Um diese Figur herum wurde eine relativ ernste, ja sogar tragische Geschichte aufgebaut, die den Film sehr schwerfällig macht.
Mein Führer ist immer dann am besten, wenn Helge Schneider ein wenig Raum bekommt, seinen Hitler ein bisschen von der Leine zu lassen. Dann bekommt er einen schönen Wutanfall, oder flüchtet mit Blondie nachts aus dem Fenster. Auch in Ordnung, wenngleich sicher nichts neues, sind die Szenen, in denen die Nazis und ihre Schergen als die Knallchargen dargestellt werden, die sie wohl auch waren. Hervorzuheben sind da besonders Lars Rudolph und einer, von dem ich dachte, es sei Gottfried John (der aber in den Credits nicht vorkommt).
Ansonsten bietet der Film eine Ladung Komik der Kategorie Bauerntheater (Namen wie “Obergruppenführer Rattenhuber” oder der Hund Blondie, der sein Herrchen anpinkelt), reichlich abgenudelte Stereotypen und den küchenpsychologischen Kunstgriff, dass Hitler an einem schweren Vaterkomplex leidet. Was den Film auch nicht lustiger macht.
Ich finde es durchaus wichtig und richtig, eine Hitler-Komödie zu machen, um die Figur von diesem eigenartigen Sockel zu holen, auf den er durch Untergang, Guido-Knopp-Sendungen und Spiegel-Titelgeschichten gestellt wurde. Nur sollte sowas dann halt schon richtig komisch sein. Mein Führer hat ein paar Schmunzler, aber kaum große Lacher. Es heißt ja, dass der Film in seiner ersten Schnittfassung ein ganz anderer gewesen sei. Zynischer, mit Helge Schneiders Hitler als klarem Zentrum. Ich kann mir vorstellen, dass das der bessere Film gewesen wäre.
Die hübschen Acceptance-Speech-Ausschnitte aus der Golden-Globe-Verleihung, die rasch bei YouTube aufgetaucht waren, sind ebenso rasch wieder dort verschwunden:
This video has been removed at the request of copyright owner Dick Clark Productions, Inc. because its content was used without permission
Schade. Auf der Suche nach den Clips bin ich bei nbc.com fündig geworden, hier gibt es ein paar der Dankesreden, garniert mit Werbung, anzusehen, u.a. die von Sacha Baron Cohen. Mir ist es (mit Ubuntu und Firefox) leider nur gelungen, die Werbung abzuspielen. Die Clips selber konnte ich nicht sehen, aber vielleicht klappt’s ja bei euch.
Auf die DVD warten: Idiocracy: Der neue Film von Mike Judge, dessen Office Space in Amerika zum Kultfilm wurde. Luke Wilson als Bibliothekar (!), der irgendwie 500 Jahre in die Zukunft gerät und sich dort in einer völlig verblödeten Welt wiederfindet, in der er der intelligenteste Mensch auf Erden ist. In den USA wurde der Film von Fox verschämt in nur wenigen Kinos gezeigt und nicht beworben. Ich glaub aber fast, dass der ganz lustig ist.
Vielleicht mal im Fernsehen: Enron - The Smartest Guys in the Room: Enron wird noch lange als Synonym für Wirtschaftsskandale schlechthin stehen. Spannend am Trailer ist, dass der Film dieses an sich recht trockene Thema wohl sehr poppig aufbereitet.
Paris, je t’aime: Kleines Namedropping gefällig? Die Coens, Wes Craven, Alfonso Cuarón, Alexander Payne, Tom Tykwer, Gus Van Sant u.v.m. auf den Regiestühlen. Steve Buscemi, Juliette Binoche, Willem Dafoe, Nick Nolte, Ludivine Sagnier, Elijah Wood, Natalie Portman u.v.m. vor der Kamera. In einer Sammlung von insgesamt 18 Kurzfilmen, die in Paris spielen und dort gedreht wurden. Den von Tykwer mit Natalie Portman hab ich schon mal gesehen, der lief als Vorfilm bei Was nützt die Liebe in Gedanken? und war viel besser als der Hauptfilm. Einige Perlen sind hier sicher dabei, aber für mich sind Kurzfilmsammlungen immer ein bisschen “hit and miss”.
Arthur et les minimoys (Arthur und die Minimoys): Luc Besson drehte einen digitalen Trickfilm für Kinder. Fantasy-Action mit wuschelhaarigen Trollen. Vorsicht: Die deutsche Synchronfassung sprechen u.a. die genialen Sprechprofis Nena und B. Kaulitz! Ham die da nach Frisur gecastet?
Muss nicht sein: Blood Diamond: Moralisch korrektes Politkino mit Leo di Caprio, angereichert mit exotisch-kitschigen Afrikabildern. Muss ich das sehen? Ich glaube nicht.
Das Fräulein: Drama über Immigrantinnen aus Jugoslawien, die in der Schweiz leben. Ich habe gar nichts gegen diese Art Film, sie interessiert mich nur nicht besonders, sorry.
Maskeli Besler: Irak (Maskierte Bande - Irak): Ich verstehe kein türkisch, also weiß ich nicht, ob sich diese Komödie über die Amis oder über die Iraker lustig macht, oder über beide. Sonderlich subtil scheint’s dabei allerdings nicht zuzugehen.
Commediasexi: Ein kleiner Verleih bedient regelmäßig mit Italofilmen wie diesem ein Nischenpublikum. Der italienische Humor und ich, wir passen nicht zusammen.
One Way: Til Schweiger in einem, nunja, Justizthriller oder sowas ähnlichem. Der Trailer will die ganze Zeit großes Hollywoodkino sein, schafft es aber keine Sekunde, Interesse oder Spannung zu erzeugen.
Die YouTube-Playlist gibt’s wieder nach dem Link: Weiterlesen…
Wer ist besser? Batman oder Wolverine? Comic-Geeks tragen ja gerne solche imaginären Superhelden-Battles aus. Auf der Leinwand messen sich jetzt zwar nicht die beiden Helden, aber ihre aktuellen Darsteller: Christian Bale und Hugh Jackman geben zwei Zauberkünstler, die Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts in England zu großen Bühnenstars und vor allem zu erbitterten Rivalen werden.
Regisseur Christopher Nolan hat für The Prestige ein leckeres Ensemble um sich geschart: Neben den beiden Hauptdarstellern glänzt Michael Caine als Spiritus Rector, von dem beide Rivalen viele Tricks lernen, David Bowie spielt Nikola Tesla, außerdem sind (in kleineren Rollen) Andy “Gollum” Serkis und Scarlett Johansson dabei. Auch Kostüme und Ausstattung sind klasse. Das alles würde aber nicht viel nutzen, wenn die Geschichte Schrott wäre. Das ist sie zum Glück nicht.
Kern der Story ist die Vendetta zwischen Borden (Bale) und Angier (Jackman), die damit beginnt, dass Angiers Ehefrau bei einem missglückten Entfesselungstrick ums Leben kommt und der Witwer Borden die Schuld dafür gibt. Von da an gibt es einen Vergeltungsakt und einen Übertrumpfungsversuch nach dem anderen, was schließlich damit endet, dass Borden vor Gericht landet und wegen Mordes zum Tod am Strang verurteilt wird.
Nun ist das ganze ja ein Film über Tricks und Illusionen. Und Nolan, der Regisseur von Memento, ist selbst ein großer Trickser und Illusionist. Also verschachtelt er er seine Zeit- und Erzählebenen gleich mehrfach und hat, so wie der Zauberer seine Kaninchen aus dem Zylinder holt, stets noch einen weiteren Storytwist für den Zuschauer parat. Diese Erzählweise, die darin gipfelt, dass Borden in einem Notizbuch von Angier liest, wie Angier in einem Notizbuch von Borden liest, klingt kompliziert und anstrengend, macht aber großen Spaß und ist sehr unterhaltsam. Und natürlich wird The Prestige dadurch zu einem jener Filme, die man auf jeden Fall noch ein zweites Mal sehen möchte. Achtung: Der Wikipedia-Eintrag zum Film verrät bereits die wichtigsten Überraschungen — lieber nicht lesen!
Nolan hat auch großen Spaß, hinter die Kulissen der Bühnenzauberer und Illusionisten zu blicken und einige ihrer Tricks zu verraten. Fast jeder Zaubertrick ist rational erklärbar und durchschaubar. Bis auf einen: Es gibt einen Punkt in der Geschichte, der wesentlich für die Auflösung ist, und bei dem der Zuschauer bereit sein muss, die Kröte zu schlucken und dem Filmemacher einfach mal zu glauben. Wer dazu nicht bereit ist, wird an dieser Stelle wahrscheinlich sauer werden. Aber wie sagt Michael Caine im Film so schön: “You don’t really want to know the secret… You want to be fooled.”
The Prestige ist für mich genau so, wie ein Hollywood-Film sein sollte: Besetzt mit Top-Schauspielern (nicht zu verwechseln mit Top-Stars), opulent ausgestattet, unterhaltsam aber nicht unterfordernd, gefüllt mit einer Menge cleverer Ideen, ohne dabei zu verwirrend zu werden.
Abspann: Wir hören “Analyse” von Thom Yorke. Passt überhaupt nicht zum Film, ist aber ein toller Song.
Schon seltsam. Ich lese ein Buch, das vor allem von der professionellen, anspruchsvollen Literaturkritik gelobt wird. Es gefällt mir nicht, ich werde nicht warm damit, und dann suche ich die Ursache bei mir selbst. Bin ich literarisch zu ungebildet, zu blöd für dieses Buch? Ist es zu anspruchsvoll für mich? Nein, denke ich mir, da schreib ich im Blog mal lieber nix drüber, sonst endet das noch wie eine dieser peinlichen Amazon-Leserrezensionen.
Das ist jetzt ein paar Wochen her und ich denke mir, was soll’s. Das Buch war nix für mich und das kann ich ruhig laut sagen. Mein Interesse weckte dieser positive Eintrag bei wirres.net, die Ausgangslage klang sehr spannend: Ein Mann wacht eines Tages allein in Wien auf und merkt, dass er scheinbar der einzige Mensch auf der Erde ist. Alle anderen sind weg.
Daraus könnte man eine Science-Fiction-Story machen, einen spannenden Thriller, eine philosophische Betrachtung über Einsamkeit und den Mangel an Mitmenschen. Thomas Glavinic macht nichts davon (was auch völlig okay ist!). Er schaut dem Protagonisten Jonas in den Kopf, und wir beobachten ihn dabei, wie er langsam schizophren wird. Wenn er schläft, hat er sich nicht unter Kontrolle und entdeckt jeden Morgen aufs Neue überraschende Ergebnisse der letzten Nacht. Ein Messer, das da nicht hingehört. Ein Loch in der Wand, das gestern noch nicht da war, solche Dinge.
Er beginnt dann, sich selbst im Schlaf mit einer Videokamera zu überwachen. Außerdem zieht er ziellos durch Wien, fährt an Schauplätze seiner Jugend und schließlich sogar nach England, wo seine Freundin sich zuletzt aufhielt. Zentrales Element des Romans sind neben den nächtlichen Überraschungen und den akribisch geschilderten Videoaufnahmen die Jugenderinnerungen von Jonas. Schauplätze und Fotos erinnern ihn an Vergangenes.
Viel mehr “passiert” nicht in diesem Buch. Es gibt auch keine Erklärung, keine Auflösung für die vielen Rätsel. Das werfe ich dem Autor auch gar nicht vor, schließlich wollte er keinen Genreroman schreiben. Was mir missfallen hat, ist, dass der Roman ab etwa Seite 100 zunehmend dröge wird. Immer wieder wiederholen sich gleiche oder sehr ähnliche Elemente, man dreht sich im Kreis und kommt nicht weiter. Das macht die Lektüre sehr ermüdend, und dazu trägt auch der Schreibstil bei, die kurzen, abgehackten Sätze, die Glavinic ständig verwendet.
Zugegeben, am Anfang war ich wirklich fasziniert von der kalten, verstörenden Grundstimmung, die das Buch erzeugt. Zwischendrin wäre aber auch die ein oder andere interessante Idee oder Überraschung schön gewesen. Stattdessen schleppte ich mich mühsam durch die Seiten. Das fiese ist nur, dass immer dann, wenn ich kapitulieren wollte, doch ein klitzekleines Spannungselement eingebaut war. Allerdings eines, das nie aufgelöst wurde.
Die Arbeit der Nacht ist ein düsteres literarisches Experiment, das hochinteressant beginnt und dann von Kapitel zu Kapitel immer uninteressanter wird.
Im Kino sehen: Flags of our Fathers: Clint Eastwoods Filme mag ich sehr und finde die Idee total faszinierend, zwei Filme aus zwei Perspektiven über eine Schlacht zu drehen. Ich weiß kaum etwas über diese Schlacht, aber nach zweimal über zwei Stunden wird sich das sicher ändern (Letters from Iwo Jima, der die japanische Seite beschreibt, startet am 22.2.).
Auf die DVD warten: Running with Scissors (Krass): Bevor ich mich über den deutschen Titel aufrege: Das hier ist ne Literaturverfilmung und die deutsche Buchvorlage heißt auch schon so. Im Buch beschreibt Augusten Burrows seine Jugend in einer sehr durchgeknallten und kaputten Familie und die Besetzung (Annette Bening, Alec Baldwin, Gwyneth Paltrow) lässt hoffen, dass das auch als Film gut klappen könnte. Leider behandelt der Verleih den Film recht stiefmütterlich. Kaum Promotion und nur sehr wenige Kopien. In München läuft der Film nur zu Rand-Uhrzeiten.
The Fountain: Rachel Weisz und Hugh Jackman als unsterbliches (?) Liebespaar im Jahr 1500, im Jahr 2000 und im Jahr 2500. Darren Aronofsky hat mit Pi und Requiem for a Dream zwei starke Filme gemacht, The Fountain ist sein bisher aufwendigster. Geniestreich oder Esoterik-Schrott? Die professionellen Kritiker sind gespalten. Auch hier gilt leider wieder: Der Film ist kaum irgendwo im Kino zu sehen.
Vielleicht mal im Fernsehen: Unser täglich Brot: Schaut hinter die Kulissen der industriellen Nahrungsmittelproduktion und haut damit in die gleiche Kerbe wie We Feed the World, dürfte aber dank völligem Verzicht auf Text und Off-Kommentar noch eindringlicher und schmerzhafter sein. Im Kino ist sowas ja meistens “Preaching to the Converted”. Sowas muss zur besten Sendezeit ins Fernsehen, wird aber sicher wieder im Nachtprogramm versteckt werden.
Die Unzerbrechlichen: Von Dominik Wessely stammt einer meiner All-Time-Lieblings-Dokumentarfilme, Die Blume der Hausfrau. Sein neuer Film erzählt von der Renaissance einer bankrotten bayerischen Glashütte.
Catch a Fire: Tim Robbins in einem Polit-Thriller, der in Südafrika spielt und den Weg eines ANC-Mitglieds vom einfachen Familienvater zum Rebellen zeigt. Klingt ganz interessant, die Kritiken sind aber eher verhalten.
Muss nicht sein: Quand j’étais chanteur (Chanson d’Amour): Depardieu als alternder Barsänger und Gigolo. Sehr französisch, nix für mich.
Schwere Jungs: Rosenmüllers ersten Film, Wer früher stirbt…, hat mir zwar gefallen, er drohte aber gelegentlich zu sehr in Richtung Slapstick und Dumpfbacken-Humor zu kippen. Bei seinem neuen Film ist diese Gefahr noch sehr viel größer, schwant mir.
Pursuit of Happyness (Das Streben nach Glück): Will Smith macht einen rührseligen Vater-Sohn-Film. Mit seinem eigenen Kind. Nein danke.
John Tucker must die (Rache ist sexy): Die x-te Teenie-Komödie. Diesmal wollen sich ein paar hübsche Mädels am Highschool-Romeo rächen, weil der alle betrogen hat.
The Return: Austauschbarer Mystery-Thriller mit Sarah Michelle Gellar.
Texas Chainsaw Massacre: The Beginning: Ja Leute, melkt die Kuh! Melkt sie immer weiter, auch wenn die Milch schon komisch riecht und zähflüssig ist. Und in diesem Fall sicher auch ganz eklig schmeckt.
Die Trailerschau als YouTube-Playlist gibt es nach dem Klick. Weiterlesen…