Trailerschau für Filmstarts vom 18.1.

Haufenweise neue Filme diese Woche:

Im Kino sehen:
Flags of our Fathers: Clint Eastwoods Filme mag ich sehr und finde die Idee total faszinierend, zwei Filme aus zwei Perspektiven über eine Schlacht zu drehen. Ich weiß kaum etwas über diese Schlacht, aber nach zweimal über zwei Stunden wird sich das sicher ändern (Letters from Iwo Jima, der die japanische Seite beschreibt, startet am 22.2.).

Auf die DVD warten:
Running with Scissors (Krass): Bevor ich mich über den deutschen Titel aufrege: Das hier ist ne Literaturverfilmung und die deutsche Buchvorlage heißt auch schon so. Im Buch beschreibt Augusten Burrows seine Jugend in einer sehr durchgeknallten und kaputten Familie und die Besetzung (Annette Bening, Alec Baldwin, Gwyneth Paltrow) lässt hoffen, dass das auch als Film gut klappen könnte. Leider behandelt der Verleih den Film recht stiefmütterlich. Kaum Promotion und nur sehr wenige Kopien. In München läuft der Film nur zu Rand-Uhrzeiten.

The Fountain: Rachel Weisz und Hugh Jackman als unsterbliches (?) Liebespaar im Jahr 1500, im Jahr 2000 und im Jahr 2500. Darren Aronofsky hat mit Pi und Requiem for a Dream zwei starke Filme gemacht, The Fountain ist sein bisher aufwendigster. Geniestreich oder Esoterik-Schrott? Die professionellen Kritiker sind gespalten. Auch hier gilt leider wieder: Der Film ist kaum irgendwo im Kino zu sehen.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Unser täglich Brot: Schaut hinter die Kulissen der industriellen Nahrungsmittelproduktion und haut damit in die gleiche Kerbe wie We Feed the World, dürfte aber dank völligem Verzicht auf Text und Off-Kommentar noch eindringlicher und schmerzhafter sein. Im Kino ist sowas ja meistens „Preaching to the Converted“. Sowas muss zur besten Sendezeit ins Fernsehen, wird aber sicher wieder im Nachtprogramm versteckt werden.

Die Unzerbrechlichen: Von Dominik Wessely stammt einer meiner All-Time-Lieblings-Dokumentarfilme, Die Blume der Hausfrau. Sein neuer Film erzählt von der Renaissance einer bankrotten bayerischen Glashütte.

Catch a Fire: Tim Robbins in einem Polit-Thriller, der in Südafrika spielt und den Weg eines ANC-Mitglieds vom einfachen Familienvater zum Rebellen zeigt. Klingt ganz interessant, die Kritiken sind aber eher verhalten.

Muss nicht sein:
Quand j’étais chanteur (Chanson d’Amour): Depardieu als alternder Barsänger und Gigolo. Sehr französisch, nix für mich.

Schwere Jungs: Rosenmüllers ersten Film, Wer früher stirbt…, hat mir zwar gefallen, er drohte aber gelegentlich zu sehr in Richtung Slapstick und Dumpfbacken-Humor zu kippen. Bei seinem neuen Film ist diese Gefahr noch sehr viel größer, schwant mir.

Pursuit of Happyness (Das Streben nach Glück): Will Smith macht einen rührseligen Vater-Sohn-Film. Mit seinem eigenen Kind. Nein danke.

John Tucker must die (Rache ist sexy): Die x-te Teenie-Komödie. Diesmal wollen sich ein paar hübsche Mädels am Highschool-Romeo rächen, weil der alle betrogen hat.

The Return: Austauschbarer Mystery-Thriller mit Sarah Michelle Gellar.

Texas Chainsaw Massacre: The Beginning: Ja Leute, melkt die Kuh! Melkt sie immer weiter, auch wenn die Milch schon komisch riecht und zähflüssig ist. Und in diesem Fall sicher auch ganz eklig schmeckt.

Die Trailerschau als YouTube-Playlist gibt es nach dem Klick.


(YouTube-Direktlink)

 

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