Too big to fail.

Großreinemachen

Freitag, 30.03.2007

So. Mit etwas Verspätung hab ich mich die letzten Tage nochmal etwas genauer mit dem Thema “Blogs und Werbung” auseinandergesetzt (nicht weil ich hier Werbung treiben möchte, sondern aus Interesse am Medium Blog und seiner Entwicklung). Ich habe mir die Trackback-Sendung zum Thema angehört und die dazu passenden Links verfolgt. Ich finde die Diskussion ganz spannend, wenn auch übertrieben geführt, vor allem wenn Begriffe wie “Reinheit” fallen. Solange ich nicht in einem OP liege, muss es um mich herum nicht hundertprozentig rein sein. Ist es auch nicht.

Wenn man ein Fazit aus der ganzen Debatte ziehen kann, auf das sich fast alle einigen können, dann ist es dieses: Werbung und Inhalt gehören sauber getrennt, sollte es bezahlte Inhalte geben, gehören diese sauber markiert. Wenn sich das als Standard in der Blogosphäre durchsetzen sollte (man kann ja mal träumen), dann wäre sie schon weit besser als Print, TV, Radio und die restliche Onlinewelt. Und um da selber nicht als Heuchler dazustehen, werden die CDs und Bücher, die hier im Blog in der rechten Spalte stehen, nicht mehr zu Amazon linken (bringt eh nix), sondern direkt auf die Urheber. Für künftige Blogtexte mit medialen Links gilt das gleiche. Stattdessen gibt es ab sofort einen kleinen a-Store mit Abspannsitzenbleibers Film-, Comic- und Buchempfehlungen. Sollte jemand darüber was bestellen, bleiben ein paar Cent bei mir. Wenn nicht, macht’s auch nix.

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Trailerschau für Filmstarts vom 29.3.

Donnerstag, 29.03.2007

Im Kino sehen:
Gwoe Mul (The Host): Monsterspaß aus Korea! Wollte ich schon beim Asia Filmfest sehen, wurde aber wieder heimgeschickt, weil die Filmrolle nicht da war. Jetzt kommt die zweite Chance.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Die Herbstzeitlosen: Ein paar Omas machen in einem kleinen Nest eine Dessous-Boutique auf. Ein Riesenhit in der Schweiz. Sieht auch ganz amüsant aus, wirkt aber trotzdem wie eine Verquirlung von Kalender Girls, Grasgeflüster und Chocolat. Sehr schön, dass der Verleih X-Filme auf eine Synchronisation verzichtet hat und hochdeutsche Untertitel anbietet.

Asylum (Stellas Versuchung): Könnte ganz interessant sein, es geht um eine Liebesaffäre in einer psychiatrischen Anstalt im England der 50er.

Habana - Arte nuevo de hacer ruinas (Havanna - Die neue Kunst Ruinen zu bauen): Doku über Havanna, seine maroden Bauwerke und ihre Bewohner.

Muss nicht sein:
Meet the Robinsons (Triff die Robinsons): Nach Chicken Little der zweite digitale Trickfilm von Disney, es geht um einen Waisenjungen, der in die Zukunft reist. Und wieder scheint man nicht in die Pixar- oder Dreamworks-Liga vorzustoßen, sondern liefert braves Entertainment für Kinder. Und für die deutsche Synchro wurden wieder Germany’s Worst TV Allstars verpflichtet.

Cœurs (Herzen): Klassisches französisches Beziehungskisten-Kino von Alain Resnais. Nicht für mich gemacht.

Mr. Bean’s Holiday (Mr. Bean macht Ferien): Darauf hat die Welt gewartet. …NOT!

The Hills Have Eyes 2: Unnötige Fortsetzung eines unnötigen Remakes. Muss ich nicht haben.

Zur YouTube-Playliste geht’s nach dem Klick. Weiterlesen…

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April, April - heuer schon etwas früher

Mittwoch, 28.03.2007

Neulich erreichte mich diese E-Mail:

Hallo, ich lesen deinen Blog ganz oft und bin auch ein großer Kinofan. Darum würde ich (da ich einen eigenen Blog nicht machen kann) gerne bei dir mitschreiben. Damit du überzeugt bist, hab ich schonmal eine Filmkritik für dich geschrieben, es ist der Film Dreamgirls:
 
Bei der Oskar-Verleihung war Dreamgirls mit drei Liedern dabei. Die fand ich gut und hab mir darum den Film angeguckt. Da habe ich gemerkt, dass die Lieder gar nicht so Hintergrundmusik sind, wie man das normal von so Filmen kennt, sondern von den Darstellern gesungen wurden, statt zu sprechen. Also wie in so ner Oper. Am Anfang war das noch sehr wenig, aber so ab der Hälfte des Films dann immer mehr, da haben die dann fast nur noch gesungen.
In dem Film geht es um eine Girlband, die Erfolg haben will und dazu einen Produzenten haben, der mit den Girls auch rummacht. Die eine ist aber zu dick und macht darum Probleme, später kann sie dann aber ganz toll singen. Ich fand die Kostüme etwas komisch, die haben total alt gewirkt, frag mich wo die die herhaben, da hätts bestimmt was schickeres gegeben. Sonst war der Film aber gut, da war sogar Eddie Murphy dabei, aber nicht so lustig wie sonst immer. Irgendwie war das wohl nicht sein Tag.
 
Und, was sagst du? Ich würde dann etwa alle 2 Wochen einen Beitrag abliefern, öfter kann ich mir das nicht leisten ins Kino zu gehen. Aber ich kann auch aus dem Kopf raus noch über alte Filme schreiben, ich hab die da alle abgespeichert drin :-)

Die Dreamgirls-Besprechung fand ich sehr witzig, wusste nur nicht so recht, ob das freiwilliger oder unfreiwilliger Humor war. Ich schrieb also eine freundliche Antwortmail…

…und war reingefallen. Die Mail war nämlich Teil der Aktion Tach, Post 2.0, bei der Donvanone eine ganze Reihe von Bloggern mit solchen und ähnlichen Mails beglückt hat. Wie ich auf die Mail reagiert habe, und wie die Reaktion von Germanblogs ausfiel, die die gleiche Nachricht bekommen hatten, kann man hier lesen.



Im TV: Dr. Psycho

Dienstag, 27.03.2007
(Screenshot von prosieben.de)

Christian Ulmen mag ich schon, seitdem er damals MTV Hot in ganz und gar nicht akzentfreiem Englisch moderiert hat und dabei immer eine Kamera an der Decke anschauen musste. Ich mochte ihn sehr in Herr Lehmann und freute mich über Mein neuer Freund, auch wenn ich die Sendung selbst nicht besonders toll fand. Jetzt ist Ulmen wieder auf dem Bildschirm, diesmal in einer rein fiktionalen Serie: Dr. Psycho. Man erwartet ja nicht viel von einer Pro-Sieben-Eigenproduktion, aber die Auftaktfolge war ganz gut. Kein Knüller, kein Pflichttermin, aber doch ein kleines grünes Pflänzchen in der öden Steppe namens “deutsche TV-Serien”.

Tatsächlich ist der Titel Dr. Psycho - Die Bösen, Die Bullen, Meine Frau und Ich schon mal das mieseste an der Serie. Zentrale Figur ist Max Munzl, Polizeipsychologe, der in eine Einheit der Kripo versetzt wird. Hier soll er sich vor allem um seine Kollegen und das völlig zerrüttete Betriebsklima kümmern. Leider — das ist die schlechte Nachricht — sind alle Figuren in Dr. Psycho klischeebeladene Abziehbilder. Wir haben einen Alki, einen Heißsporn, einen unfähigen Chef und Ulmen selbst gibt den sympathischen zerstreuten Professor mit falsch geknüpftem Hemd und zweierlei Socken an den Füßen. Auch der Plot selbst kreist um altbekannte Standardsituationen ohne große Überraschungen. Die gute Nachricht ist: Das alles stört nur ein bisschen, denn die ganze Sache ist sichtlich auf Ulmen zugeschnitten. Und der spielt seine Rolle so überzeugend, dass man ihm einfach gerne dabei zusieht. Ohne Ulmen wäre Dr. Psycho wahrscheinlich stinklangweilig, mit ihm ist es gute Unterhaltung. Womit wir auch eine Parallele zu Stromberg hätten, das vom gleichen Drehbuchautor kommt. Auch diese Serie ist weißgott nicht frei von Klischees und wäre ohne Christoph Maria Herbst nicht vorstellbar.

Dass Dr. Psycho sich nicht recht entscheiden kann, ob sie jetzt Krimi, Beziehungsdrama oder Sitcom sein will und eine eher geringe Gagdichte hat, sehe ich eher positiv. Mal abwarten, ob das als Serie trägt. Das Konzept jedenfalls hat Potential, es könnte aber auch schnell sehr langweilig werden. Wir werden sehen.

Und hey: Guter Soundtrack!

Ergänzung: Batz schreibt über den Pro-Sieben-Montag und dessen Quoten und spricht mir aus dem Herzen:

Es könnte einen längeren Atem brauchen, will man das Publikum, daß man jahrelang ans Scheisse fressen gewöhnt hat, plötzlich wieder mit etwas intelligenterer und originellerer Unterhaltung konfrontieren.
 
In sofern, gebt nicht gleich auf. Es ha Jahrzehnte gedauert die Leute auf das jetzige Niveau herunterzusenden, gebt den Leuten ein bißchen Zeit sich davon zu erholen.

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Auf DVD: Six Feet Under, fünfte Staffel

Montag, 26.03.2007

Wow. Gestern abend lief im Pantoffelkino die vor-vor-letzte Folge von Six Feet Under: All Alone (Ja, ich hinke noch etwas hinterher). Ich bin begeistert. Ich will jetzt nicht zuviel schreiben, weil das ganz schnell ein Spoiler wäre. Soviel aber sei gesagt: Eine Episode einer Fernsehserie (man könnte, wäre man böswillig, vielleicht sogar von einer Seifenoper sprechen), die sich praktisch ausschließlich mit Tod und Trauer beschäftigt (die Episode meine ich) und dabei so wunderbar ernsthaft und würdevoll, aber frei von Kitsch und Pathos bleibt, das ist einfach großartig. Hätte nicht gedacht, dass so etwas möglich ist. Für mich die beste Folge einer ohnehin famosen Serie. Hut ab.
(Die komplette Serie gibt’s jetzt übrigens in einer dicken DVD-Box mit Gras obendrauf für ziemlich wenig Geld)

Links: All Alone bei HBO und bei Television Without Pity (Wer die 5. SFU-Staffel noch gucken will, sollte lieber nicht klicken. Riesengroße Spoiler).

Abgelegt unter: geguckt
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Bücherstöckchen

Samstag, 24.03.2007

Bei Kiki gefunden und ungefragt einfach mal aufgehoben: Ein kleiner Fragebogen über Bücher. Beantwortet in zwei Farben: schwarz für Prosa, grün für Comics (denn von denen lese ich einfach viel mehr).

Gebunden oder Taschenbuch?
Natürlich ist ein schönes Hardcover toll und fühlt sich gut an. Aber: Content does matter. Von mir aus gerne Taschenbuch.

Bei Comics gibt’s oft nur eins von beiden, manchmal aber auch ein drittes Format: Das Heftchen. etztere tendieren allerdings (in Amerika) dahin, nur noch ein Bruchstück eines größeren Ganzen zu sein, dass später eh als Sammelband veröffentlicht wird. Daher: je nachdem, von allem ein bisschen.

Amazon oder Buchhandel?
Es gibt gute Gründe gegen Amazon, aber der Einkauf dort ist komfortabel, schnell und günstig. Gilt vor allem für ausländische Ware. Und natürlich macht es Spaß, mal eine oder mehrere Stunden schmökernd in einem Bücher-Kaufhaus wie Hugendubel zu verbringen. Aber nix geht über den kleinen Buchhändler (solange es ihn noch gibt).

Bei Comics habe ich wirklich einen Stammhändler mit einem eigenen Bestellfach für mich. Gelegentlich dann mal noch was bei Amazon oder auch bei ebay.

Lesezeichen oder Eselsohr?
Lesezeichen, oder noch lieber: Lesebändchen.

Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?
Romane: Nach Autor. Sachbücher: ganz grob thematisch.

Comics werden nach einer selbst entwickelten Geheimformal abgelegt, die u.a. Format, Verlag, Autor und Serie berücksichtigt. Funktioniert super und muss immer wieder mal aus Platzgründen vollständig überarbeitet werden (was sogar Spaß macht).

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Meistens behalten. Verkaufen oder weggeben, wenn ich ganz sicher bin, das nie wieder lesen zu wollen.

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Behalten.

Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
Mit. Ich hab nix gegen Schutzumschläge.

Kurzgeschichten oder Roman?
Romane. Die Kurzformate sind mir oft zu bruchstückhaft (gilt bei mir auch für Filme und Comics). Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?
Wenn Kurzgeschichten, dann eher als Sammlung.

Comic-Anthologien mag ich ganz gerne, da sie zum Teil einen unglaublich vielfältigen Mix aus grafischen und erzählerischen Stilen bieten. Tipp: Panik Elektro.

Harry Potter oder Lemony Snicket?
Bei Harry kenne ich jeweils Teil 1 als Film und Buch und fand’s langweilig. Bei Lemony kenne ich nur den Film und fand den ganz okay.

Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?
Mal so, mal so. Übermüdet lesen bringt aber nix. Ich kann mich dann nicht mehr dran erinnern.

“Die Nacht war dunkel und stürmisch” oder “Es war einmal”?
Call me Ishmael.

Kaufen oder leihen?
Beides! Bibliotheken sind toll und erlauben geldbeutelschonendes Viellesen.

Neu oder gebraucht?
Gerne neu, aber auch gerne gebraucht.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Alles bis auf die Bestsellerliste. Ansonsten gehe ich auch gerne nach Autoren, von denen ich schon was mochte.

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Geschlossenes Ende.

Cliffhanger!

Morgens, mittags oder nachts lesen?
Morgens lese ich Zeitung, mittags lese ich Internet. Also nachts. Und natürlich im Urlaub rund um die Uhr.

Einzelband oder Serie?
Einzelband.

Beides.

Lieblingsserie?
Scott Pilgrim.

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
Scott Pilgrim.

Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
Schon etwas älter, aber im letzten Jahr erstmals komplett am Stück gelesen: Bone von Jeff Smith.

Und ungefragt noch eins obendrein: Ich bin nicht nur Abspannsitzenbleiber, sondern auch Impressumleser.



Auf DVD: Requiem

Freitag, 23.03.2007

Endlich mal wieder einen Film gesehen, der wirklich berührt und bewegt. Der sehr nah an seine Figuren herangeht, aber im entscheidenden Moment Respekt und Abstand wahrt. Der uns eine Zeit nahebringt, ein Milieu, aber vor allem einen Menschen. Sandra Hüller spielt diesen Menschen: Michaela Klingler, eine 21jährige, die in einem deutschen Provinzkaff in einem streng religiösen Elternhaus aufgewachsen ist und jetzt ein Studium in Tübingen beginnt. Zum ersten Mal kommt sie raus aus der Enge, beginnt auf eigenen Beinen zu stehen, verliebt sich. Alles super, könnte man meinen, ist es aber nicht. Denn Michaela leidet an Epilepsie. Mit Medikamenten scheint sie die Krankheit ganz gut im Griff zu haben, aber kurz nach Studienbeginn bekommt sie wieder Anfälle. Diesmal allerdings hört sie Stimmen und sieht Fratzen, die sie daran hindern wollen, zu beten, oder einen Rosenkranz zu berühren.

Hilfe sucht Michaela nicht beim Arzt oder beim Psychologen, sondern bei Priestern. Einer davon ist überzeugt, sie sei von Dämonen besessen und versucht es mit einem Exorzismus. Requiem beruht auf dem realen Fall der Anneliese Michel, die 1976 nach mehreren Exorzismen starb. Hans-Christian Schmid machte daraus jedoch keinen Horrorfilm mit schwebenden Mädchen über Betten oder rotierenden Köpfen, auch keinen Psychothriller mit gruseligen Visionen, sondern ein sehr zurückhaltendes, leises Drama, ein Porträt eines Menschen. Wenn Michaela einen ihrer Anfälle hat, dann schaut die Kamera von außen zu, es gibt keine Musik, keine inneren Stimmen oder Bilder. Man sieht das, was auch ein Beobachter sehen würde. Entsprechend bleibt auch die Frage offen, wie sich Michaelas Problem denn erklären lässt. Der Zuschauer darf sich sein eigenes Bild machen.

Hans-Christian Schmid ist ein exzellentes, ruhiges Drama gelungen, getragen von tollen Schauspielern. Im Grunde beschränkt sich der Film auf die Vorgeschichte, die Entwicklung, die dahin führt, dass ein Priester Exorzismen an einer jungen Frau durchführt. Wo andere Filme erst richtig einsteigen würden, ist Requiem schon fast wieder zuende. Und das fühlt sich auch genau richtig an.

Ich könnte mir jetzt auch The Exorcism of Emily Rose ansehen, der auf genau dem gleichen Fall beruht, aber das dürfte vermutlich nur enttäuschen. Stattdessen freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Film von Hans-Christian Schmid, einem Regisseur, der bis jetzt von Film zu Film immer reifer und erwachsener wurde (so wie vielleicht auch sein Publikum), und mit jedem einzelnen dieser Filme überzeugen konnte.



Trailerschau für Filmstarts vom 22.3.

Donnerstag, 22.03.2007

Auf die DVD warten:
Alpha Dog: Thriller, der auf einem wahren Verbrechen beruht. Sieht sehr auf hip und stylish getrimmt aus, scheint dabei aber immer ernst zu bleiben. Könnte interessant sein.

Die Fälscher: Die wahre Geschichte einer Fälscherwerkstatt im KZ Sachsenhausen. Lief auf der Berlinale und fand dort ein ganz gutes Echo.

Vielleicht mal im Fernsehen:
The Number 23: Jim Carrey endlich mal wieder in einer ernsteren Rolle. Als ein Typ, der von der Zahl 23 besessen ist. Zahlenmystik-Film von Joel Schumacher, der nach recht konventionellem Hollywood-Thriller aussieht.

Je vais bien, ne t’en fais pas (Keine Sorge, mir geht’s gut): Französisches Drama um eine Familie, in der der Sohn von zuhause abhaut und seine Zwillingsschwester ihn sucht.

Am Limit: Doku über die Huber-Buam, zwei bayerische Extrem-Kletterer. Hat sicher einige spektakuläre Bilder zu bieten, aber mir sieht das zu sehr nach Helden-Stilisierung und künstlicher Dramatisierung aus.

Muss nicht sein:
Hände weg von Mississippi: Oha, ein neuer Detlev Buck? Hmm, “nur” ein Kinderfilm. Mit ganz vielen Viechern. Allerdings ohne kleinen Eisbär.

Die YouTube-Trailerparade gibt’s wieder nach dem Klick. Weiterlesen…



Try this at home

Donnerstag, 22.03.2007

Sehr geil: beim Bad-Putzen Raining Blood von Slayer hören.

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Spam auf dem Postamt

Mittwoch, 21.03.2007

Neuerdings scheinen die Menschen bei der Post, die hinter dem Schalter stehen (früher hießen die Postbeamte), gezwungen zu werden, ihrer Kundschaft nach dem Aufgeben von Briefen, Päckchen o.ä. noch eine kleine Frage mit auf den Weg zu geben. “Haben Sie schon ein kostenloses Girokonto?” “Kennen Sie schon die neue Telekom-Flatrate?” Und ganz neu: “Spielen Sie Lotto, wenn ich fragen darf?”

Nein, dürfen Sie nicht. Ich nenne solche Fragen Spam.

Abgelegt unter: angemerkt
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