Im Kino: 300

Ach, eigentlich habe ich keine Lust, noch groß was zu 300 zu schreiben, den ich mir gestern dann doch noch angeschaut habe. Das Netz ist weiß Gott voll von Meinungen zu diesem Film, und im Grunde ist der Film dieses Höchstmaß an Aufmerksamkeit gar nicht wert. Ich habe aber den Kinogang nicht bereut. Durch die Lektüre einiger Reviews (und des Comics) war ich auf die dünne, fragwürdige Story vorbereitet und konnte mich auf die visuelle Umsetzung konzentrieren (Impfnarben zählen z.B.). Und die kann man sich durchaus mal ansehen, das hat schon was. Beim Soundtrack sieht’s allerdings schon wieder ganz anders aus.

Und irgendwie hab ich mir 300 auch deshalb angesehen, „um mitreden zu können“, bzw. um mitlesen zu können. Die Kommentare und Diskussionen nämlich, die in diversen Blogs und Foren so toben. Die sind unterhaltsamer und auch spannender als der Film, brauchen diesen aber halt als Grundlage.

Die Frage, die ich mir während des Films immer wieder gestellt habe: „Was passiert mit 16jährigen Jungs, die das sehen und irre geil finden?“ Manche Äußerungen im Netz geben da eine eher beunruhigende Antwort.

 

Ein Gedanke zu „Im Kino: 300

  1. deine letzte frage und die sorge dahinter, ist im grunde auch meine hauptsorge hinter der ganzen diskussion um den film.

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