Donnerstag, 31.05.2007
Im Kino sehen:
Zodiac (Zodiac - Die Spur des Killers): David Finchers neuer Film erzählt von der unermüdlichen Recherche zweier Journalisten im Fall des Zodiac-Killers in den späten 60ern. Klasse besetzt und dem Vernehmen nach richtig gut.
Auf die DVD warten:
Schröders wunderbare Welt: Der neue Film von Michael Schorr, der den wunderbaren Schultze gets the Blues gemacht hat. Hier geht’s um einen Investor, der tief im Osten ein Spaßbad bauen möchte. Und Bernd Begemann tritt auch drin auf!
Prinzessinnenbad: Porträt dreier Teenagerinnen aus Kreuzberg. Diese spezielle Sorte von Großstadt-Backfischen, die einem sonst so furchtbar auf den Zeiger gehen, wirken hier auf einmal sehr sympathisch.
Vielleicht mal im Fernsehen:
GG 19: 19 Regisseure setzen sich in 19 Episoden mit den 19 Artikeln des Grundgesetzes auseinander. Klingt furchtbar spröde, sieht aber ansprechend und sogar unterhaltsam aus.
Goal II: Fortsetzung des Fußball-Märchens, in der der Held von Newcastle zu Real Madrid wechselt. Gewinnt v.a. daraus seinen Reiz, dass Beckham & Co., also die echte Real-Mannschaft mit von der Partie ist.
Nuovomondo (Golden Door): Auswandererdrama über eine italienische Familie, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach Amerika übersiedelt, wo man sie erstmal etlichen Test unterzieht. Mit der famosen Charlotte Gainsbourg.
Accepted (S.H.I.T. - Die Highschool GmbH): Der Film ist wohl gar nicht so übel wie der Titel klingt. Gratulation an den deutschen Verleih, ich verleihe ihm hiermit den Silbernen Abspann für den miesesten deutschen Titel des Jahres. Der goldene ist leider schon weg.
Muss nicht sein:
Söhne: Doku über fünf Brüder, deren Eltern nach dem Krieg aus Ostpreußen fliehen mussten. Bestimmt ein ehrenwertes Projekt, mich interessiert’s eher nicht.
Valley of Flowers: Ethno-Kitsch mit hübschen Bildern.
Invincible (Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens): Sportlerfilm um den unwahrscheinlichen Aufstieg eines Barkeepers zum NFL-Profi. So amerikanisch, dass es weh tut.
Montag, 28.05.2007
Die Idee ist so simpel wie genial: Man packe mehrere Gigabyte von Filmen, Musik, Bildern und Texten, die entweder nicht (mehr) urheberrechtlich geschützt sind oder unter CC-Lizenzen stehen, auf eine DVD. Diese DVD wiederum läuft als Live-CD und bringt gleich ein ganzes Betriebssystem mit, das natürlich ebenfalls frei ist. Ubuntu nämlich.
Und diese DVD verteile man dann, natürlich kostenlos. Free Me heißt das Ergebnis, das ein junger Engländer in Eigeninitiative zusammengestellt hat. Als zufriedener Ubuntu-User und Anhänger von Open-Source- und ähnlichen Gedanken kann ich das nur begrüßen. Über 3GB als Download ist natürlich happig, aber als Torrent sollte das schon ganz gut klappen. Und zusätzlich verschickt Jon die DVDs auf Wunsch auch per Post.
(via Gulli)
An die Nicht-Nerds unter meinen Lesern (alle beide): Wieviele für euch unverständliche Wörter enthält der obige Text?
Sonntag, 27.05.2007
Heavy metal umlaut.
The use of umlauts and other diacritics with a blackletter style typeface is a form of foreign branding intended to give a band’s logo a Teutonic quality. It is a form of marketing that evokes stereotypes of boldness and strength commonly attributed to peoples such as the Vikings.
Freitag, 25.05.2007

Was ist eigentlich beim Parfum der Originaltitel, und was die Originalsprache? Wikipedia behauptet einen französischen Originaltitel, andere einen englischen. Gedreht wurde auf englisch, soviel ist klar. Aber wurde das Drehbuch auch direkt auf englisch geschrieben oder erst auf deutsch und dann übersetzt? Egal, hier bleibe ich ausnahmsweise mal beim deutschen, und ich habe mir hier auch die synchronisierte Version angesehen. Schließlich ist die Buchvorlage eindeutig in deutscher Sprache.
Tom Tykwers Film ist kein totaler Reinfall: Sein Parfum ist hübsch anzuschauendes Hochglanzkino, das genau so aussieht, wie man sich eine sehr teure, sehr ambitionierte, sehr europäische Großproduktion vorstellt. Es ist der Eichinger-Style, Der Name der Rose, Das Geisterhaus, you name it. Optisch opulent, aber glatt und ohne Überraschungen. Das Thema — eine Geschichte über das Riechen, über Duft und Gestank — hätte soviel kreatives Potenzial geboten, und Tykwer hat in seinem bisherigen Werk ja durchaus gezeigt, dass er gute und originelle Ideen hat. Hier aber dient er den Erwartungen seines Produzenten und denen des großen Mainstream-Publikums. So ist Das Parfum ein Kostüm-Krimi geworden, zugeschnitten auf die Zielgruppe der gut situierten Bildungsbürger, die ein-, zweimal ins Kino gehen, aber zu schwere Kost soll es dann bitte nicht sein.
Dazu passt dann auch die Art, wie der Film seine Hauptfigur, den Serienmörder Grenouille, darstellt. Patrick Süskinds Grenouille ist ein verkommener, extrem selbstsüchtiger Charakter, für den Begriffe wie Moral oder Liebe gar nicht existieren; ein Monster. Der Film-Grenouille hat dagegen einen edlen inneren Kern, er scheint eher ein Opfer der Umstände zu sein. Seine Morde wirken wie ein Kunstwerk, dass er aus Zuneigung zu seinen Opfern vollbringen muss. Man findet diesen Grenouille irgendwie ganz nett, hat beinah Mitleid mit ihm. Ben Wishaw als Grenouille hat nicht viel zu reden, stattdessen darf er bedeutungsschwanger seine Nase in die Luft halten und mit geschlossenen Augen schwelgerisch in Gerüchen baden. Interessanter anzusehen sind da Dustin Hoffman und Alan Rickman, die ihre Rollen erwartungsgemäß toll spielen.
Dass sich das Drehbuch bei der Adaption des Romans auf die Krimihandlung konzentriert und auf die eher introspektiven Parts des Buches verzichtet, kann ich verstehen. Sowas kriegt man eben leichter auf die Leinwand. Dass aber Süskinds böser Humor fast völlig auf der Strecke bleibt ist ebenso jammerschade wie die Tatsache, dass der Film trotz des ganzen künstlichen Drecks, den man in Kulissen und auf Gesichter geschmiert hat, sehr steril und glatt bleibt. Am deutlichsten zu erleben bei der finalen Orgienszene, in der ein ganzer Marktplatz voller Leute extatisch übereinander herfällt. Von dieser Extase ist im Film wenig zu sehen, hier wird sich in Zeitlupe brav gepaart. Dass ich ausgerechnet während dieser Szene beinahe weggenickt bin, ist schon bezeichnend.
Noch ein Wort zur DVD: Hätte ich die Scheibe nicht geliehen, sondern gekauft, ich würde sie sofort wieder zurückgeben. Mein Ubuntu-System spielt die DVD überhaupt nicht ab, unter Windows konnte ich den Film zwar sehen, allerdings verabschiedete sich einmal die Abspielsoftware und einmal fror der ganze Rechner ein. Ursache scheint ein neuer Kopierschutz zu sein. Für mich heißt das bis auf weiteres erst mal: Finger weg von Constantin-DVDs!
Mittwoch, 23.05.2007
Im Kino sehen:
Joe Strummer - The future is unwritten: Diese unkonventionell gemachte Doku über den Clash-Sänger ist mein Tipp der Woche. Sorry, Jack Sparrow, aber du verstehst das. Bist doch auch so ‘ne Art Punk.
Pirates of the Caribbean: At Worlds End (Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt): Klar bin ich gespannt auf Teil 3. Keith Richards ist dabei! Mein Senf zu den ersten beiden steht hier.
Vielleicht mal im Fernsehen:
Drømmen (Der Traum): Der Aufbruch Ende der 60er Jahre, erzählt aus der Sicht eines dänischen Sechstklässlers. Hat was.
Elbe: Ruhiger kleiner Außenseiterfilm über zwei Typen, die als Binnenschiffer auf der Elbe arbeiten und ihren Job verlieren.
Muss nicht sein:
El Custodio (El Custodio - Der Leibwächter): Argentinischer Film über den Leibwächter eines Ministers. Die drei kurzen Teaser auf der Homepage sind ebenso spannend wie aufschlussreich. Nicht.
Loving Annabelle: Lehrer-liebt-Schüler-Drama. Bis auf die Tatsache, dass beide weiblich sind, sieht das sehr konventionell und uninteressant aus.
Mittwoch, 23.05.2007

Die Frage nach der gelungensten Reihe von Superhelden-Comic-Verfilmungen hätte ich bis vor kurzem ohne Zögern mit Spider-Man beantwortet. Die ersten beiden Filme von Sam Raimi waren perfekte Popcorn-Unterhaltung mit der richtigen Mischung aus Action, Drama und Humor, mit guten Darstellern und erstklassigen Special Effects. Durch Teil 3 gefährdet Sam Raimi diesen Status leider. Im dritten Teil ist Spider-Man nach wie vor ordentliches Entertainment, allerdings mit etlichen Schwächen:
Der Film ist zu lang. Irgendjemand bei Sony und/oder Marvel muss befohlen haben, möglichst viel in diesen Film reinzupacken. So gibt es diesmal gleich drei Gegner für Spider-Man (Osborns Sohn, Sandman und Venom), außerdem wird MJs Misserfolg am Broadway behandelt und auch Gwen Stacey musste noch eingeführt werden. Da Sam Raimi sich aus guten Gründen weigert, all diese Themen hektisch abzuhaken, sondern jedem Handlungsfaden Raum gibt, wird es alles in allem zu lang und zu aufgeplustert.
Die Leichtigkeit ist weg. Die Stärke der ersten beiden Filme liegt unter anderem darin, dass alles immer recht leichtgewichtig zuging. Hier musste nie die gesamte Menschheit vor dem Untergang gerettet werden, hier gab es kein düster-schweres Innenleben des Helden, sondern normale Teenie-Probleme. Dass der schwarze Venom-Schlibber aus dem All im dritten Teil Peter Parkers miese Seiten hervorkehrt, ist okay. Es ist aber vor allem die Beziehung zwischen Peter und seinem Freund/Feind Harry Osborn, die dem Film eine unnötige Schwere gibt.
Der Film trägt zu dick auf. Die kleine, nebenbei fallengelassene Bemerkung ist Sam Raimis Sache diesmal nicht. Hier wird bei jeder Gelegenheit der ganz große, schwere, blattgoldbemalte Plothammer geschwungen. Ob das nun Tante Mays Moralpredigt ist, oder die verzweifelte Liebe des Sandman zu seiner Tochter, oder der unfreiwillig komische Dialog zwischen Harry Osborn und dem Ölgemälde seines Vaters, oder die schwülstige Vergebungsszene im Schlussteil: Alles wirkt furchtbar pathetisch und aufdringlich.
Subtil ist was anderes. Viel Intelligenz traut der Film seinem Publikum auch nicht zu. Alles wird deutlich, überdeutlich, notfalls mehrfach erklärt. Wieviele Rückblenden zu Onkel Bens Tod hatte der Film? Und danke auch für die Hilfestellung, den braven Peter Parker vom fiesen Peter Parker zu unterscheiden: Der brave hat die Haare hübsch aus der Stirn gescheitelt, dem fiesen werden die Strähnen ins Gesicht gestrubbelt. Eins A Storytelling!
Auf der Plus-Seite stehen die Humor-Einlagen, hier mehr denn je verbunden mit der Figur von J. Jonah Jameson, Chefredakteur des Daily Bugle. Wann immer er auf der Leinwand zu sehen ist, macht der Film Spaß. Auch sehr nett: der Gastauftritt des alten Raimi-Spezls Bruce “Ash” Campbell als französelnder Empfangs-August im Feinschmecker-Lokal. Für meinen Geschmack hätte der Film noch mehr solche Lacher vertragen. Todernste, düstere Superhelden gibt es genug — Spideys Stärke sind die lässigen Sprüche (Wo waren die?), die kauzigen Gegner, die bunte Verspieltheit.
Dass die Special Effects reichlich sind und gut aussehen, sollte bei dem Budget von 258 Millionen Dollar selbstverständlich sein. Der rieselnde Bösewicht Sandman macht sich prima auf der Leinwand, der schwarze Weltraum-Schmodder, der Peter Parkers finstere Seite zum Vorschein bringt, ist fein animiert und auch gegen die Kampfeinlagen gibt es wenig auszusetzen (außer, dass sie zu lange dauern und auf Dauer ermüdend wirken).
Falls es tatsächlich mit weiteren Spider-Man-Filmen weitergehen sollte, ist es vielleicht kein Schaden, wenn diese Filme ohne Star-Regisseur, ohne Star-Besetzung und vor allem ohne Rekord-Megabudget auskommen müssen. Dieses Franchise ist zu groß geworden, zu aufgeblasen, zu träge. Downsize this!
Dienstag, 22.05.2007
Manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder. Clerks II hat nun tatsächlich noch einen deutschen Verleih gefunden. Kinostart ist am 12. Juli (knapp ein Jahr nach US-Start), parallel zum neuen Harry Potter. Natürlich wird der Film im Blockbuster-Rausch des Sommers relativ unbeachtet untergehen, aber der kleinen Nerd-Zielgruppe, an die der Film sich richtet, sollte das egal sein.
Ich rechne nicht damit, dass der Verleih Central Film sich an Teil 1 orientiert und folgerichtig auf eine deutsche Synchro verzichtet, hoffe aber, dass es auch ein paar OF-Kopien geben wird. Und natürlich stehen jetzt auch die Chancen gut, eine DVD (vielleicht auch vom ersten Teil) zu bekommen, ohne sich nach England wenden zu müssen. Andererseits: Ein großer Teil der Kevin-Smith-Fans wird sich den Film sowieso schon irgendwie besorgt haben.
Dienstag, 22.05.2007
Vom Haupttitel über Untertitel zu völlig verschwunden: Die seltsamen Metamorphosen der “deutschen” Filmtitel bei den drei Teilen von Pirates of the Caribbean.
Teil 1:
Teil 2:

Teil 3:

Und trotzdem wird unser alter Kumpel Volksmund den Film Fluch der Karibik 3 nennen, obwohl er offiziell nicht so heißt. Zumal der Durchschnitts-Multiplexbesucher ohnehin seine Probleme mit der Aussprache des Wortes “Caribbean” haben dürfte (ich hab grade mal nachgeschaut: man kann das wohl entweder auf der zweiten oder auf der dritten Silbe betonen, beides ist möglich).
Freitag, 18.05.2007

Beziehungskomödien sind bääh und igitt. Klebrig, kitschig und meist erzreaktionär. Shoppen von Ralf Westhoff ist auch sowas wie eine Beziehungskomödie, allerdings eine, der radikal die Romantik entzogen wurde. Speed-Dating, die wohl unromantischste Art des organisierten Kennenlernens, bildet den Background für Shoppen. 18 (!) Hauptfiguren werden uns in kurzen Alltagssituationen vorgestellt, ehe wir diesen 9 Männern und 9 Frauen um die 30 bei ihren Speed-Dating-Kurzdialogen über die Schulter schauen dürfen. Diese Gespräche, gefilmt in einem leeren, weißgetünchten Raum, bilden den Hauptteil des Films. Es wird geredet, sehr viel geredet, aber dank abwechslungsreicher Kameraeinstellungen und dank des hohen Tempos und des guten Timings kommt hier keine Sekunde Langeweile auf. In kurzen Häppchen hören und sehen wir die 18 Protagonisten und puzzeln uns nach und nach ein Bild ihres Charakters zusammen. Obwohl naturgemäß für keine Figur besonders viel Zeit bleibt, gewinnen die Charaktere trotzdem erstaunlich schnell an Tiefe, was vor allem der hervorragenden Besetzung (vorwiegend Jungprofis vom Theater) zu verdanken ist.
Das Drehbuch verzichtet sowohl auf platte Witzeleien als auch auf übertriebene Schwere, es lässt uns mit einem sehr charmanten Humor an diesen Miniflirts teilhaben und stellt uns Typen vor, wie man sie so oder so ähnlich tatsächlich im Leben treffen kann (natürlich sind das zum Teil Karikaturen, die aber nie völlig überzeichnet sind). Die einen schließt man sofort ins Herz, bei anderen dauert’s etwas länger, andere kann man eher nicht leiden. Im letzten Teil des Films werden schließlich einige mögliche Paarungen angedeutet, die sich aus den Speedflirts ergeben könnten. Kleine, vorsichtig optimistische Andeutungen, kein Happy-End mit großer Liebe. Ein wirklich schöner, hoch unterhaltsamer Film.
Ich sah den Film passenderweise in einem Münchner Kino, vollbesetzt mit zum Großteil genau den Menschen, die auch der Film porträtiert: die Nicht-mehr-ganz-jungen Großstädter, ob Single oder nicht. Und anhand der Publikumsreaktionen konnte man auch ganz gut ablesen, wie treffsicher Ralf Westhoff seine Figuren und Dialoge geraten sind. Der Münchner erkennt hier nicht nur Drehorte, sondern auch Prototypen von Menschen wieder. Es würde mich daher nicht wundern, wenn Shoppen hier ein größerer Erfolg ist als anderswo. Trotzdem funktioniert der Film natürlich auch in jeder anderen Stadt. Verzweifelte Singles sind dann doch überall ähnlich, glaub ich.
Donnerstag, 17.05.2007
Im Kino sehen:
Der große Ausverkauf: Doku zum Thema Privatisierung, die auch klar Stellung bezieht. Hat Heiligendamm eigentlich ein Kino?
Auf die DVD warten:
Two days - deux jours (2 Tage Paris): Von und mit Julie Delpy als Französin, die ihren amerikanischen Freund mit auf einen Trip in ihre alte Heimat Paris nimmt. Der Trailer hat ein paar sehr charmante Momente, das könnte Spaß machen. Daniel Brühl spielt auch mit.
Vielleicht mal im Fernsehen:
Beyond the Gates (Shooting Dogs): Der Völkermord in Ruanda, erzählt aus der Perspektive von drei Weißen: einem jungen Lehrer, einem Schuldirektor und einem Blauhelm-Kommandanten (Dominique Horwitz).
Fracture (Das perfekte Verbrechen): Ein ehrgeiziger junger Staatsanwalt will um jeden Preis einen Mann, der seine Ehefrau umgebracht hat (gespielt von Anthony Hopkins), hinter Gitter bringen. Das ewige Duell Jungspund gegen gerissenen alten Hasen. Könnte ganz okay sein.
The History Boys (Die History Boys - Fürs Leben lernen): Britische Musicalverfilmung über ein paar Working-Class-Lads, die um die Aufnahme in Oxford oder Cambridge kämpfen. Da das aus England kommt, könnte es tatsächlich gut sein.
Adam & Steve: Schwulenkomödie, die nicht völlig übel aussieht, aber auch kein großes Highlight zu sein verspricht.
Muss nicht sein:
Stomp the Yard: Hier geht’s irgendwie um ein paar schwarze Tunichtgute, die aber total dufte tanzen können und dadurch zu besseren Menschen werden. Würg.
Herr Bello: Der Trailer ist zumindest nicht ganz so schlimm wie das brechreizerregende Plakat. Ist halt ein braver Familienfilm. Ich bin hier nicht gemeint.