Trailerschau für Filmstarts vom 10.5.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Crash Test Dummies: Tragikomödie aus Österreich um ein junges rumänisches Pärchen, das in Wien landet. Charmant, schräg, österreichisch.

1:1 (En til En) (1:1 – Auge um Auge): Immigranten-Problemfilm aus Dänemark, der schon einige Festivalpreise eingesammelt hat.

The Invisible (Unsichtbar – Zwischen zwei Welten): Nick ist ermordet worden, weilt aber noch unter den Lebenden, unsichtbar für andere Menschen. Um erlöst zu werden, muss er den Mord an sich selbst aufklären. Mystery-Thriller im Düsterlook, der bei den Kritikern ziemlich floppte.

Muss nicht sein:
Zwartboek (Black Book): Paul Verhoeven, Schöpfer von Hochglanz-Trash wie Basic Instinct oder Starship Troopers, kehrt zurück in die Niederlande und dreht dort einen Film, der zur Zeit der NS-Besatzung spielt. Und auch hier scheint er sich sein Herz für Pulp bewahrt zu haben: Der Trailer zeigt reichlich Titten und Hakenkreuze. Wenn jetzt noch Vampire und ein verrückter Professor mit im Spiel wären, wär das super, aber Zwartboek ist dann halt leider doch ernst gemeint.

Das doppelte Lottchen: Die gefühlt achtundreißigste Verfilmung des Kästner-Zwillings-Klassikers, diesmal als braver Zeichentrickfilm mit nostalgischer Note.

Blades of Glory (Die Eisprinzen): Die Spaßvögel Will Ferrell und John Heder (Napoleon Dynamite) machen Schlittschuhläufer-Klamauk. Das einzige, was an dem Film witzig ist, der Titel nämlich, wird vom deutschen Verleih natürlich zuverlässig plattgemacht.

Flyboys (Flyboys – Helden der Lüfte): Eine Gruppe junger Draufgänger aus den USA melden sich während des 1. Weltkriegs freiwillig bei der französischen Luftwaffe, um gegen die Deutschen zu fliegen. Für Anhänger von Doppeldeckern und viel, viel Kriegspathos.

How to cook your life (Dt.T): Doku von Doris Dörrie über einen kochenden Zen-Meister oder einen Zen-meisternden Koch. Dank meiner Anti-Esoterik-Gene eher nix für mich.