Trailerschau für Filmstarts vom 17.5.

Im Kino sehen:
Der große Ausverkauf: Doku zum Thema Privatisierung, die auch klar Stellung bezieht. Hat Heiligendamm eigentlich ein Kino?

Auf die DVD warten:
Two days – deux jours (2 Tage Paris): Von und mit Julie Delpy als Französin, die ihren amerikanischen Freund mit auf einen Trip in ihre alte Heimat Paris nimmt. Der Trailer hat ein paar sehr charmante Momente, das könnte Spaß machen. Daniel Brühl spielt auch mit.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Beyond the Gates (Shooting Dogs): Der Völkermord in Ruanda, erzählt aus der Perspektive von drei Weißen: einem jungen Lehrer, einem Schuldirektor und einem Blauhelm-Kommandanten (Dominique Horwitz).

Fracture (Das perfekte Verbrechen): Ein ehrgeiziger junger Staatsanwalt will um jeden Preis einen Mann, der seine Ehefrau umgebracht hat (gespielt von Anthony Hopkins), hinter Gitter bringen. Das ewige Duell Jungspund gegen gerissenen alten Hasen. Könnte ganz okay sein.

The History Boys (Die History Boys – Fürs Leben lernen): Britische Musicalverfilmung über ein paar Working-Class-Lads, die um die Aufnahme in Oxford oder Cambridge kämpfen. Da das aus England kommt, könnte es tatsächlich gut sein.

Adam & Steve: Schwulenkomödie, die nicht völlig übel aussieht, aber auch kein großes Highlight zu sein verspricht.

Muss nicht sein:
Stomp the Yard: Hier geht’s irgendwie um ein paar schwarze Tunichtgute, die aber total dufte tanzen können und dadurch zu besseren Menschen werden. Würg.

Herr Bello: Der Trailer ist zumindest nicht ganz so schlimm wie das brechreizerregende Plakat. Ist halt ein braver Familienfilm. Ich bin hier nicht gemeint.

 

4 Gedanken zu „Trailerschau für Filmstarts vom 17.5.

  1. Na ja, Club der toten Dichter war ja ganz in Ordnung – ich weiß nicht ob diese Musicalverfilmung – singen die denn da auch? – auch gut ist, ich lasse mich aber mal überraschen falls der Film hier mal im Original gezeigt wird, hüstel…
    Ad Astra

  2. `Stomp the yard` war tatsächlich ehr` unfreiwillig komisch, aber einer musste ja mal einen Film mit männlichen Cheerleadern drehen, dann ist jetzt hoffentlich Ruhe mit derlei Ideen..

  3. „Der große Ausverkauf“ ist äusserst sehenswert, allerdings wie zu erwarten nicht gerade sehr aufbauend, obwohl er auch Hoffnung gibt, dass eben auch Menschen ohne viel Macht etwas verändern können. Es hat mich erschreckt wie so etwas „Simples“ wie Privatisierungen (was man fast täglich in der Zeitung liest) große Auswirkungen auf das Leben der Menschen hat. Der Film enthält einige sehr interessante Gedanken, die zum Nachdenken anregen. Meine Lieblingsfigur im Film: Der Zugführer Simon aus Brighton (british humor!!).
    Kleiner Tipp: Nächste Woche ist der Regisseur im Atelier Kino in München zur Diskussion nach dem Film.

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