Trailerschau für Filmstarts vom 1.6.

Im Kino sehen:
Zodiac (Zodiac – Die Spur des Killers): David Finchers neuer Film erzählt von der unermüdlichen Recherche zweier Journalisten im Fall des Zodiac-Killers in den späten 60ern. Klasse besetzt und dem Vernehmen nach richtig gut.

Auf die DVD warten:
Schröders wunderbare Welt: Der neue Film von Michael Schorr, der den wunderbaren Schultze gets the Blues gemacht hat. Hier geht’s um einen Investor, der tief im Osten ein Spaßbad bauen möchte. Und Bernd Begemann tritt auch drin auf!

Prinzessinnenbad: Porträt dreier Teenagerinnen aus Kreuzberg. Diese spezielle Sorte von Großstadt-Backfischen, die einem sonst so furchtbar auf den Zeiger gehen, wirken hier auf einmal sehr sympathisch.

Vielleicht mal im Fernsehen:
GG 19: 19 Regisseure setzen sich in 19 Episoden mit den 19 Artikeln des Grundgesetzes auseinander. Klingt furchtbar spröde, sieht aber ansprechend und sogar unterhaltsam aus.

Goal II: Fortsetzung des Fußball-Märchens, in der der Held von Newcastle zu Real Madrid wechselt. Gewinnt v.a. daraus seinen Reiz, dass Beckham & Co., also die echte Real-Mannschaft mit von der Partie ist.

Nuovomondo (Golden Door): Auswandererdrama über eine italienische Familie, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach Amerika übersiedelt, wo man sie erstmal etlichen Test unterzieht. Mit der famosen Charlotte Gainsbourg.

Accepted (S.H.I.T. – Die Highschool GmbH): Der Film ist wohl gar nicht so übel wie der Titel klingt. Gratulation an den deutschen Verleih, ich verleihe ihm hiermit den Silbernen Abspann für den miesesten deutschen Titel des Jahres. Der goldene ist leider schon weg.

Muss nicht sein:
Söhne: Doku über fünf Brüder, deren Eltern nach dem Krieg aus Ostpreußen fliehen mussten. Bestimmt ein ehrenwertes Projekt, mich interessiert’s eher nicht.

Valley of Flowers: Ethno-Kitsch mit hübschen Bildern.

Invincible (Unbesiegbar – Der Traum seines Lebens): Sportlerfilm um den unwahrscheinlichen Aufstieg eines Barkeepers zum NFL-Profi. So amerikanisch, dass es weh tut.