Golden Trailer Awards

Vor einigen Monaten bin ich zufällig auf die Website der Golden Trailer Awards gestoßen. Ein Preis für Filmtrailer, das fand ich natürlich spannend und beschloss, die Seite im Auge zu behalten, um dann pünktlich zur 2007er-Preisvergabe ein Blogposting drüber zu machen. Klar, dass ich das verpennt habe — die Verleihung war am 31. Mai…

Aber egal, ich als Trailerfetischist finde die Idee, einen eigenen Preis (in Form eines vergoldeten Wohnwagens) für Filmvorschauen zu vergeben, prima. Leider findet man recht wenige Infos, wer eigentlich hinter dem Preis steckt und nach welchem Modus das alles funktioniert. Auch die Bedeutung von Kategorien wie „Best Show“ (ging 2007 an 300) ist mir nicht ganz klar. Die meisten Preise werden jedoch ganz einfach nach Genres vergeben, „Best Action“ (300), „Best Comedy“ (Borat), usw., die es jeweils auch noch für nicht-amerikanische Filme und für TV-Spots gibt. Es gibt aber auch technische Preise wie „Best Sound Editing“ (Little Children) oder „Best Motion/Title Graphics“ (Transformers).

Am schönsten sind allerdings diese Kategorien: Das „Golden Fleece“ geht an den vielversprechendsten Trailer für einen Film, der dann doch eher Schrott ist (ging 2007 an Fur). Ausgezeichnet wird auch das beste Voice-Over (Grindhouse) und der „Trashiest Trailer“ (für den neuseeländischen Schaf-Horror Black Sheep, der übrigens bald das Fantasy Filmfest eröffnet). Der Preis für den originellsten Trailer ging verdientermaßen an Bee Movie (Schließlich gibt es hier gleich mehrere Trailer mit realen Darstellern, die extra gedreht wurden, anstatt nur Szenen aus dem fertigen Film zusammenzuschneiden).

Eine YouTube-Liste der wichtigsten Trailer Awards zum Durchklicken gibt’s beim Filmering, die vollständige Liste (als PDF) steht hier. Und wie es sich für einen Trailer-Preis gehört, hat man auch einen Rückblick auf die letzten Jahre im Stil eines Trailers produziert:


(Direktlink)

 

Ein Gedanke zu „Golden Trailer Awards

  1. trailerinteresse ist auch ein guter vorwand der romantic comedy liebe macht keine ferien eine chance zu geben. cameron diaz produziert da naemlich welche. jack black macht kitschige filmmusiken und eli wallach komt zu altersruhm.

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