Archive for Juli, 2007

Auf DVD: Das Leben der Anderen

Dieser Donnersmarck mag ein unsympathischer FAZke sein, aber sein Film, der ja im letzten Jahr so ziemlich alle denkbaren Auszeichnungen abgeräumt hat, nötigt mir doch Respekt ab. Vor allem wenn man bedenkt, dass Das Leben der Anderen quasi der Debütfilm eines bis dahin unbekannten Nachwuchs-Regisseurs ist, der lange Jahre für dieses Projekt gefochten hat.

Der ganz große Pluspunkt des Films sind seine Schauspieler. Alle wichtigen Rollen sind top besetzt, wobei Ulrich Mühe nochmal alle überragt. Seine Darstellung des extrem pflichtbewussten, kalt handelnden Stasibeamten Gerd Wiesler, der sich in seine neue Aufgabe, die Rund-um-die-Uhr-Überwachung eines Schriftstellers, stürzt und nach einiger Zeit dann doch Zweifel an seinem Tun bekommt, hat wirklich jeden Preis verdient.

Florian Henckel von Donnersmarck schafft eine düstere Atmosphäre, zeigt die DDR als Überwachungsstaat, für den man kein bisschen Ostalgie empfinden möchte. Der Film beginnt direkt mit der vielleicht eindrucksvollsten Szene, in der Wiesler vor Stasi-Schülern doziert und ihnen beibringt, wie man Häftlinge zu Geständnissen bringt (und sich währenddessen auch Notizen macht, wenn einer kritisch nachfragt). Diese Härte, diese gespenstische Stimmung erreicht der Film später leider nicht mehr ganz.

Probleme habe ich ein bisschen mit der nicht ganz nachvollziehbaren Wende, mit Wieslers Wandlung vom Saulus zum Beinahe-Paulus, wenn er beginnt, passiven Widerstand zu leisten und sein Opfer zu schützen. Erstens geschieht es recht plötzlich und unmotiviert, zweitens gibt diese Wende der Geschichte einen unangenehmen Drall in Richtung “So schlimm war das alles gar nicht”. Einer der “Bösen” wird mehr oder weniger zum Helden, und das nimmt der Story viel von ihrer potentiellen Wucht und gibt ihr stattdessen ein Quasi-Happy-End, das sie gar nicht gebraucht hätte.

Abgesehen davon funktioniert Das Leben der Anderen hervorragend als spannendes Drama, bei dem mitgefiebert und mitgelitten werden darf. Der ganze politisch-feuilletonistische Diskurs, der den Film begleitete, die Thesen von der Vergangeheitsbewältigung und vom Anti-Goodbye-Lenin, das spielt beim Anschauen des Films — zum Glück — keine Rolle.

Bei der Geburt getrennt?

  

Harry Potter und Mathias Richling

Auf DVD: Do Not Adjust Your Set

Monty Python, die vielleicht beste und mit Sicherheit innovativste Comedytruppe aller Zeiten, fiel nicht vom Himmel. Ihre Mitglieder waren allesamt schon vor der ersten Flying-Circus-Sendung im Einsatz. John Cleese und Graham Chapman schrieben in den 60ern Material für Sketch-Revuen an der Uni Cambridge, später arbeiteten sie für den BBC-Hörfunk und gehörten ab 1966 neben Marty Feldman u.a. zum Ensemble der Serie At Last the 1948 Show.

Eric Idle, Michael Palin und Terry Jones wiederum, die in Oxford studiert hatten, landeten, ebenfalls über den BBC-Hörfunk, bei der TV-Sendung Do Not Adjust Your Set, einer Sketchshow, die ursprünglich für Kinder gedacht war. Ein Teil dieser beiden inoffiziellen Vorgängershows von Monty Python’s Flying Circus liegt inzwischen auf DVD vor. Die Doppel-DVD von Do Not Adjust Your Set, um die es hier gehen soll, enthält die noch erhaltenen neun Episoden der Serie in relativ dürftiger Bild- und Tonqualität (im englischen Original mit optionalen Untertiteln). In späteren Folgen, die nicht auf der DVD sind, sollen auch Animationen von Terry Gilliam, dem Trickfilm-Mastermind der Pythons, zu sehen gewesen sein.

Do Not Adjust Your Set war eine halbstündige Sketchparade mit einem Ensemble, das außer den drei genannten späteren Pythons noch aus Denise Coffey und David Jason bestand. Gezeigt wurde eine bunt (naja, eher schwarzweiß) zusammengewürfelte Mischung aus Sketchen aller Art, wobei man eigentlich nie merkt, dass dieses Programm sich an jugendliche Zuschauer wenden sollte. Einige der Gags könnten problemlos auch im Flying Circus laufen (ein Teil des Materials wurde später auch tatsächlich von den Pythons recycelt). Als konstantes Element gibt es in jeder Folge einen relativ langen Einspieler mit den Abenteuern von Captain Fantastic, einer recht witzigen Mischung aus Superheldenparodie und Stummfilm-Slapstick. Ebenfalls in jeder Folge dabei: die Bonzo Dog Doo-Dah Band mit wirklich sehr bizarren und schrägen Songs. Dass diese Performances einmal Teil eines Mainstream-Fernsehprogramms waren, ist schwer zu glauben. Aber in den späten Sechzigern ging dann eben doch so einiges, grade in England. Mein Fall sind die Bonzo-Songs ehrlich gesagt nicht.

Die Qualität der restlichen Sketche ist schwankend. Zum Teil gibt es sehr geniale und wirklich witzige, bei denen man die spätere Klasse von Monty Python bereits erahnen kann. Die extreme Respektlosigkeit gegenüber allem und jedem, die es im Flying Circus gab, ist hier aber noch nicht sehr ausgeprägt. Manche Sketche sind erstaunlich frisch geblieben und funktionieren immer noch hervorragend. Einem Teil des Materials merkt man dagegen durchaus an, dass es inzwischen ganz schön alt ist, außerdem fehlen natürlich die genialen Herren Cleese und Chapman.

Für Monty-Python-Fans, die schon alles haben, ist diese DVD ein Muss. Wer einfach mal witzige englische Unterhaltung sucht, ist wahrscheinlich mit aktuelleren Brit-Comedies besser bedient. Für mich war’s ein netter Einblick in die Urzeit der TV-Comedy (Wenn man bedenkt, dass hierzulande damals noch Heinz Erhardt und Rudi Carrell das höchste der Gefühle waren, dann ist DNAYS schon geradezu revolutionär), aber nichts, was mich besonders begeistert hätte. Ich hab dann auch nur die ersten vier Folgen geguckt und die geliehene DVD wieder abgegeben.

Im Anmarsch: Fantasy Filmfest ’07

Nicht mehr lange, dann startet wieder das Fantasy Filmfest, das in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Mittlerweile spielt man das Festivalprogramm in sechs Städten, den Anfang machen München (ab 24.7. und Stuttgart (ab 25.7.). Anders als manche meinen, ist das FFF kein reines Festival für Horror- oder Fantasyfilme, sondern bietet längst ein wirklich breites Spektrum an interessanten Genrefilmen aus aller Welt. In München soll ab morgen das Programmheft im Cinema und im City ausliegen, und so ein Teil zum Blättern liegt mir für die Programmplanung doch sehr viel mehr als eine Website. Natürlich steht auf fantasyfilmfest.com das komplette Programm und die Timetables zur Verfügung.

Der Eröffnungsfilm kommt diesmal aus Neuseeland, heißt Black Sheep und ist laut Wikipedia “made in a similar style to Peter Jackson’s early films such as Bad Taste and Braindead.” Hier ist der Trailer:


(Direktmäh)

Kleines Schmankerl am Rande: Neben dem offiziellen Programm gibt es eine kostenlose Vorführung des hervorragenden Pans Labyrinth, als Promo-Veranstaltung für die bald erscheinende Blue-Ray-Disc des Films. Karten kann man sich ab morgen im Geizistgeil-Elektrosupermarkt abholen, solange der Vorrat reicht.

Trailerschau für Filmstarts vom 12.7.

Auf die DVD gewartet haben:
Clerks II (Clerks 2 – Die Abhänger): Ich freu mich ja, dass der Film nach langer Zeit doch noch in deutsche Kinos kommt (und es gibt sogar ein paar unsynchronisierte Kopien!). Aber inzwischen liegt die englische Silberscheibe bei mir zuhause. Diese Doppel-DVD mit massig Bonusmaterial kostete mich den Preis eines Kinotickets. Filmbranche, was läuft schief bei euch?

Auf die DVD warten:
Harry Potter and the Order of the Phoenix (Harry Potter und der Orden des Phönix): Ich habe mich bei Teil 1 sowohl als Film als auch als Buch recht gelangweilt und auf die folgenden Folgen verzichtet. Muss aber zugeben, dass dieser Trailer durchaus verlockend aussieht. Irgendwann in ein paar Jahren, wenn der ganze Hype durch ist, setze ich mich mal in Ruhe hin und mache eine Potter-DVD-Woche. Eilt aber nicht.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Il Caimano (Der Italiener): Nanni Morettis Abrechnung mit Berlusconi. Oder, wenn man den Trailer so ansieht, vielleicht auch irgendwas anderes. Dieser Trailer nämlich hat die Aussagekraft einer weißen Wand.

Baruto no gakuen (Ode an die Freude): Japanischer Film mit Bruno Ganz, über deutsche Kriegsgefangene im Ersten Weltkrieg. Gibt’s den Trailer auch irgendwo mit Untertiteln?

Auf DVD: Thank You For Smoking

Nick Naylor ist kein Sympathieträger. Er arbeitet als Lobbyist, als Spin-Doctor für die Zigarettenindustrie bzw. für ein Forschungsinstitut, das im Auftrag der großen Tabakkonzerne Studien und Gutachten erstellt. Er, der ein brillanter Rhetoriker ist, setzt sich in Talkshows zum Thema Rauchen, kämpft gegen einen ehrgeizigen Senator, der ein Totenkopfsymbol auf Kippenpackungen durchsetzen will und kungelt in Hollywood mit Filmproduzenten, um wieder ein paar mehr Raucher auf die Leinwände zu kriegen. Im hier besprochenen Film übrigens wird überhaupt nicht geraucht.

Thank You For Smoking beginnt in sehr flottem Tempo als clevere, sarkastische Satire, mit Nick Naylor als Ich-Erzähler aus dem Off und mit vielen guten Sprüchen und kleinen visuellen Gimmicks, die ein bisschen an Michael Moores Brachial-Dokus erinnern. Regisseur und Autor Jason Reitman geht es gar nicht so sehr ums Rauchen oder um die Tabaklobby, die steht eher symbolisch für eine beliebige Interessensgruppe. Ihm geht es eher um das Wesen der PR, um die Kunst, die eigene Agenda mit allen Tricks durchzusetzen. Der Film liefert hier ein paar schöne, übersteigerte Beispiele für Lobbyarbeit und einige hübsche Wortgefechte. Nick Naylors Credo: Wenn du in einer Talkshow sitzt, musst du nicht dein Gegenüber überzeugen, sondern die Zuhörer. Und dafür hat er wahrlich ein Talent. Er ist kein überzeugter Zigarettenfan, sondern ein Redetalent, das seine Kunst an den verkauft, der am besten zahlt.

Nach der ersten halben Stunde geht dem Film allerdings ein bisschen die Puste aus. Reitman ist kein Zyniker, er will Nick Naylor für die Zuschauer zum Sympathieträger machen, und dazu benutzt er zwei Mittel. Erstens: Eine bittere Niederlage, die Nicks Erfolgssträhne jäh durchbricht. Schon ist er der Underdog und wir sind auf seiner Seite. Zweitens: Die Steven-Spielberg-Allzweckwaffe — ein Kind. Nick ist frisch geschieden, sieht seinen Sohn nur noch am Wochenende und will ihm natürlich trotzdem ein guter Vater sein, also nimmt er ihn mit auf Dienstreise. Vater und Sohn, super Kumpels, der Junior lernt schnell die Tricks vom Papa, yaddayaddayadda. Diese eher nervige Family-Plotline macht leider viel kaputt an einem Film, der insgesamt ein bisschen zu brav und für eine Satire zu zahnlos ausfällt. Trotzdem ist Thank You For Smoking ein recht unterhaltsamer, nicht dummer Film, der auch sehr stark besetzt ist. Neben Hauptdarsteller Aaron Eckhart glänzt mein Held William H. Macy als Senator in Birkenstock-Latschen, außerdem spielt J. K. Simmons (der J. Jonah Jameson aus Spider-Man) mit. Katie Holmes kann allerdings als verruchte Femme Fatale keine Sekunde überzeugen.

Und wieder mal muss die Übersetzung bemeckert werden. Im Original heißt der Stammtisch, an dem sich Naylor mit anderen Lobbyisten aus der Waffen- und Alkoholbranche trifft, MOD-Squad (Merchants of Death). Die pseudo-deutsche Übersetzung macht daraus das TAG-Team (Tobacco, Alcohol, Guns) was vor allem deshalb so ärgerlich ist, weil es durch die englischen Begriffe den Zuschauern vorgaukelt, das wäre originalgetreu. Dass Dialogzeilen wie “The Yuppie Nuremberg defense” fürs empfindliche deutsche Gemüt abgemildert werden, ist zwar ebenso ärgerlich, aber nicht mal besonders überraschend.

Golden Trailer Awards

Vor einigen Monaten bin ich zufällig auf die Website der Golden Trailer Awards gestoßen. Ein Preis für Filmtrailer, das fand ich natürlich spannend und beschloss, die Seite im Auge zu behalten, um dann pünktlich zur 2007er-Preisvergabe ein Blogposting drüber zu machen. Klar, dass ich das verpennt habe — die Verleihung war am 31. Mai…

Aber egal, ich als Trailerfetischist finde die Idee, einen eigenen Preis (in Form eines vergoldeten Wohnwagens) für Filmvorschauen zu vergeben, prima. Leider findet man recht wenige Infos, wer eigentlich hinter dem Preis steckt und nach welchem Modus das alles funktioniert. Auch die Bedeutung von Kategorien wie “Best Show” (ging 2007 an 300) ist mir nicht ganz klar. Die meisten Preise werden jedoch ganz einfach nach Genres vergeben, “Best Action” (300), “Best Comedy” (Borat), usw., die es jeweils auch noch für nicht-amerikanische Filme und für TV-Spots gibt. Es gibt aber auch technische Preise wie “Best Sound Editing” (Little Children) oder “Best Motion/Title Graphics” (Transformers).

Am schönsten sind allerdings diese Kategorien: Das “Golden Fleece” geht an den vielversprechendsten Trailer für einen Film, der dann doch eher Schrott ist (ging 2007 an Fur). Ausgezeichnet wird auch das beste Voice-Over (Grindhouse) und der “Trashiest Trailer” (für den neuseeländischen Schaf-Horror Black Sheep, der übrigens bald das Fantasy Filmfest eröffnet). Der Preis für den originellsten Trailer ging verdientermaßen an Bee Movie (Schließlich gibt es hier gleich mehrere Trailer mit realen Darstellern, die extra gedreht wurden, anstatt nur Szenen aus dem fertigen Film zusammenzuschneiden).

Eine YouTube-Liste der wichtigsten Trailer Awards zum Durchklicken gibt’s beim Filmering, die vollständige Liste (als PDF) steht hier. Und wie es sich für einen Trailer-Preis gehört, hat man auch einen Rückblick auf die letzten Jahre im Stil eines Trailers produziert:


(Direktlink)

Im Kino: Delirious

Gesehen auf dem Filmfest München

Living in Oblivion war ein kleiner, höchst unterhaltsamer Independentfilm übers Filmemachen, mit einem Steve Buscemi in der Hauptrolle, der damals, 1995, in die Riege meiner Lieblingsschauspieler vorrückte. Regie führte Tom Di Cillo, der zuvor Kameramann für Jim Jarmusch war und sich wenig später dann auch an mainstreamigeren Studioproduktionen (Echt blond) versuchen durfte. Jetzt kehrt er zurück zum Indie-Film, und wieder ist sein alter Kumpel Buscemi mit an Bord.

Zum Glück, muss man sagen, denn Buscemi ist Dreh- und Angelpunkt von Delirious, der ohne ihn nur ein durchschnittliches modernes Märchen wäre. Buscemi spielt Les, einen erfolglosen Fotografen, der sich mehr schlecht als recht mit Paparazzi-Fotos durchschlägt und in einer versifften Bude in New York lebt. Als er zufällig auf den jungen Obdachlosen Toby trifft, bietet dieser ihm an, ihm als Assistent zu dienen, wenn er ihm dafür einen Schlafplatz stellt.

Les und Toby sind von da an ein Team, und da Toby nicht nur aufgeweckt und ideenreich, sondern auch ein sehr hübscher Junge ist (gespielt von Michael Pitt, den man vielleicht aus Die Träumer oder Gus Van Sants Cobain-Film Last Days kennt), öffnen sich für Les auf einmal neue Türen in der Welt der New Yorker B- und C-Promis. Les beginnt, sowas ähnliches wie Erfolg zu haben. Der eigentliche Aufsteiger aber ist Toby, denn durch eine Reihe glücklicher Zufälle verliebt sich ein Britney-Spears-artiges Popsternchen in ihn, während er gleichzeitig auch als Darsteller für eine Daily Soap gecastet wird.

Hier schlägt die Stunde von Steve Buscemi, der seine Figur als wunderbaren Unsympathen darstellt: Les ist extrem eifersüchtig und missgünstig, versucht gierig von Tobys Erfolg zu profitieren und ihn nach Strich und Faden auszunutzen. Er ist nicht der sympathische Loser (eine Rolle, die Buscemi oft genug gespielt hat), sondern ein egoistisches Ekelpaket, dem wir zwar fasziniert zusehen, es aber nicht wirklich ins Herz schließen.

Und das ist gut so. Denn Delirious lebt von der Spielfreude Buscemis. Der eigentliche Plot ist bestenfalls Durchschnittskost: ein bisschen wohlfeile Medienkritik, ein bisschen Promi-Satire, aber leider auch zuviel “American Dream” und eine sehr sehr hart am Kitsch-Overkill entlangschrammende Lovestory. Die aber zum Glück immer wieder von Steve Buscemi alias Les geerdet wird. Die schönste Szene im Film: Wenn Les zusammen mit Toby seine Eltern besucht, ihnen stolz wie Oskar sein Foto in der Klatschzeitung zeigt und sich dafür ein bisschen elterlichen Respekt und Schulterklopfen erwartet. Bekommt er natürlich nicht, stattdessen gibt es eine unsanfte Landung auf dem Boden der Tatsachen.

Alles in allem ist Delirious ein gelungener Film, dessen Schwächen durch die Stärken locker wettgemacht werden (neben Buscemi kann man auch gute und witzige Dialoge und einen famosen Gastauftritt von Elvis Costello als Elvis Costello auf der Plus-Seite verbuchen). Kinostart in den USA ist im August — hoffen wir, dass sich auch ein deutscher Verleih findet.

Abspann: Ganz zum Schluss gibt es nach den Credits noch eine Zugabe, und zwar nicht nur ein nettes Bonusschmankerl, sondern eine relevante Szene, die der Story nochmal einen entscheidenden Dreh gibt.