Trailerschau für Filmstarts vom 30.8.
Im Kino sehen:
Schwarze Schafe: Berliner Episodenfilm, vorrangig im Loser-Milieu spielend und auf eine sehr lässige Art witzig, glaube ich. Der Trailer ist eher ein Teaser und sagt nicht viel über den Inhalt, hier gibt’s dafür ein paar Ausschnitte.
Hallam Foe (Hallam Foe - this is my story): Sehr sympathisch aussehender Coming-Of-Age-Film mit Jamie “Billy Elliot” Bell als schottischer Junge mit Mutterkomplex. Garniert mit feinen britischen Gitarren auf dem Soundtrack.
28 Weeks Later: Das Sequel zum Schnelle-Zombies-Film von Danny Boyle, der diesmal nur noch als Produzent an Bord ist. Hierzulande mit mächtiger Verspätung (in 11 Tagen erscheint die DVD in England). Teil 1 gefiel mir sehr gut, die Fortsetzung scheint auch ganz gelungen zu sein. Die Untermalung des Trailers mit Musik von Muse kommt übrigens wirklich gut.
Vielleicht mal im Fernsehen:
Hippie Masala (Hippie Masala - Für immer in Indien): Zwei Schweizer Dokumentarfilmer besuchen Althippies, die in den 60ern als Aussteiger nach Indien gingen und immer noch dort leben. Könnte interessant sein.
Sakuran (Sakuran - Wilde Kirschblüte): Japanisches Drama, angesiedelt zur Edo-Zeit, um eine Prostituierte, die aus dem Leben im Rotlichtbezirk zu entkommen versucht. Ausführliches Review im Japankino-Blog.
Franz + Polina: Russischer Film über die Liebe zwischen einem jungen deutschen Frontsoldaten im 2. Weltkrieg und einem russischen Mädchen.
Muss nicht sein:
Karger: Tristesse in Riesa, teilweise mit Laiendarstellern umgesetzt. Nicht mein Ding, hat aber sicher seine Qualitäten.
The Last Legion (Die letzte Legion): Etwas kruder Mix aus Artussage, Antikendrama und Fantasy-Abenteuer für Kids. Und die blaustichige Farbtönung passt irgendwie auch nicht so recht.
Kein Bund für’s Leben (DT): Hilfe, eine Bundeswehrkomödie. Wegtreten.
License to Wed (Lizenz zum Heiraten): Nochmal Hilfe. Hochzeits-Comedy mit Robin Williams als Pfarrer, der Ehevorbereitungsseminare abhält. Stolze 8% auf dem Tomatometer
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Echt schade, dass Robin Williams es so verloren hat.
Kommentar von Björn — 31.08.2007 @ 16:16
[…] Basierend auf einem Comic der von der wirklich coolen Grundidee (dreißigtägiger Vampirangriff dank Polarnacht auf Barrow, ein Kaff in Alaska) und dem ziemlich spiffigen Artwork von Ben Templesmith lebte, aber gleichzeitig auch sehr darunter litt, dass Autor Steve Niles ein echtes Problem damit hat einen soliden Handlungsbogen aufzubauen. Die einzelnen Stories fühlten sich immer so an als wenn in der Mitte ein entscheidender Teil fehlte und das Ende kam immer schrecklich abrupt. Wie aus dem Nichts. Aber immerhin, die Action stimmte. Wenn man es schaffen sollte, die Action genau so umzusetzen - und der Trailer verspricht einige visuelle Schmankerl und orientiert sich sehr nett an Templesmiths Zeichnungen- und nebenbei die Handlung und die Charakterisierung ein bisschen aufwertet, dann könnte das hier einer der coolsten Vampirstreifen der letzten zehn oder fünfzehn Jahre werden. Ich freu mich drauf. (Plus: Muse kommt als Trailermucke für solche Filme immer gut, wie der Herr ASB schon sehr richtig feststellte.) […]
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