Im TV: Prison Break, Staffel Eins

So, die erste Staffel ist zuende. Und ich muss sagen, mir gefällt’s immer noch. Natürlich gibt es nach wie vor jede Menge unglaubwürdige Wendungen und die Charaktere sind auch nach 22 Folgen zum Teil arge Klischee-Abziehbilder (aber, wie das bei Serien so ist, man gewinnt sie mit der Zeit einfach lieb). Aber Prison Break ist eben vor allem Spannungsfernsehen und funktioniert als solches wunderbar. Gerade die letzte Folge hat nochmal gezeigt, dass die Autoren immer wieder überraschen wollen und man nie sicher sein kann, welche Figur als nächstes geopfert werden wird.

Die zweite Staffel wird, und das finde ich im Rahmen kommerzieller Serien sehr spannend, nicht einfach die Fortsetzung des Bewährten werden.
Achtung Spoiler (zum Lesen markieren): Denn Scofield und seine Kumpanen sind jetzt auf freiem Fuß. Das heißt, die Serie, die bisher zu 80% im Knast spielte, begibt sich sozusagen in die Freiheit und wird vom Gefangenen- zum Flüchtlingsdrama. Dazu wird eine neue Hauptfigur eingeführt, ein FBI-Profiler, der den Jungs auf den Fersen ist. Auch die Tatsache, dass die acht Flüchtlinge schon kurz nach dem Ausbruch keine geschlossene Gruppe mehr sind, sondern drei von ihnen allein unterwegs sind, verspricht ein paar interessante Subplots.

RTL macht ab morgen nahtlos mit der zweiten Staffel weiter. Ich bin wieder dabei…

Und auch wenn ich die Serie zur Zeit im Fernsehen verfolge, gehört Prison Break mit ihrer fortlaufenden Handlung, ihrem Schwerpunkt auf Spannung und ihren fiesen Cliffhangern natürlich zu den Serien, die man sich am besten auf DVD verabreicht. Ende November kommt die Box der ersten Staffel in den Handel.

 

7 Gedanken zu „Im TV: Prison Break, Staffel Eins

  1. Ich habe die zweite Staffel ja bereits fertig und bin nun in Staffel 3. Dranbleiben lohnt sicht. Die Storys sind verdammt spannend. Und die Serie funktioniert auch außerhalb des Gefängnis super.

  2. Da bin ich ja gespannt, wie dir der Rest von Staffel 2 gefällt. Mir gings nämlich auch so, dass ich die erste Season wegen ihrer Spannung sehr mochte, aber es wird ab jetzt immer abstruser…

  3. Naja, die zweite Staffel ist eher mau. Selbst für PB sehr abstruse Handlungsstränge, die auf Autoren hindeuten, die wohl nie mit einer 2. Staffel gerechnet hatten und auch dementsprechend keinen Masterplan hatten.
    Die 3. Staffel dagegen fing eben sehr stark an, finde ich. Abwarten.

  4. Die zweite Staffel wird, und das finde ich im Rahmen kommerzieller Serien sehr spannend, nicht einfach die Fortsetzung des Bewährten werden.

    Wobei sich das leider nicht bewährt hat, wie ich finde. Bei der zweiten Staffel nimmt die Spannung leider ziemlich ab und die Wendungen werden endgültig langweilig und anstrengend weil sich die Geschichte wie ein Kaugummi in die Länge zieht. Die 3. Staffel ist bisher ganz ok, kommt aber leider auch nicht an die erste Staffel heran.

  5. Ich bekenne freimütig: ich bin ein eingefleischter Fan der überaus erfolgreichen amerikanischen Kult-Serie Prison Break, die immer donnerstags um 23.10 auf RTL läuft. Und damit stehe ich in der liberalen Bloggosphäre nicht allein.

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