Trailerschau für Filmstarts vom 4.10.

Wow, eine echt vollgepackte Woche mit ziemlich viel sehenswertem Zeug!

Im Kino sehen:
Den Brysomme Mannen (Anderland): Es ist zwar immer mit Vorsicht zu genießen, wenn die Werbung Referenzen zu David Lynch, Brazil u.ä. bemüht, aber dieser Trailer macht sehr viel Appetit! Surreale, humorige Dystopie aus Norwegen, die auch auf dem FFF lief.

Immer nie am Meer: Die ORF-Spaßvögel Stermann und Grisemann zusammen mit Heinz Strunk in einem Kammerspiel, das in einem Auto spielt. Bewegt sich auf dem ganz schmalen Grat zwischen genialer Hochkomik und totalem Scheitern. Hoffen wir auf ersteres.

Ratatouille: Die Pixar-Filme haben mich bislang nie enttäuscht (Cars hab ich nicht gesehen), und Regisseur Brad Bird hat davor meinen Lieblings-Pixar-Film The Incredibles gemacht. Vielversprechend.

Auf die DVD warten:
Superbad: Teenie-Komödie, die tatsächlich lustig (und dabei auch irgendwie warmherzig) zu sein scheint, obwohl das Schema seit American Pie und Co. eigentlich schon zu Tode geritten wurde.

Planet Terror: Hier nun also Robert Rodriguez‘ Beitrag zum Grindhouse-Double-Feature. Liebevoll gemachter Zombie-Trash. Ich bin gespannt, wie sich der kleine Rico aus Six Feet Under als Actionheld macht.

Lady Chatterley: Kinoversion der französischen Literaturverfilmung, die es in einer zweiteiligen TV-Fassung schon auf Arte zu sehen gab. Thomas war auf der Berlinale sehr begeistert.

Sanxia haoren (Still Life): Chinesische Familiengeschichte vor dem Hintergrund des Großprojekts Drei-Schluchten-Damm. Gewann letztes Jahr den Goldenen Löwen in Venedig.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Monks – The Transatlantic Feedback: Die Monks müssen ein relativ irrwitziges Phänomen gewesen sein. Eine Band aus US-Soldaten, die in den Sechzigern ihr Unwesen in Deutschland trieb, aber nie wirklich berühmt wurde. Mit (für damalige Verhältnisse) krassem Outfit und krassen Sounds. Für pophistorisch Interessierte vermutlich ein Muss.

Preußisch Gangstar: Die deutsche Variante von Eight Mile? Junge Deutsche mit schlechten Perspektiven, deren einziger Lichtblick der Hip Hop ist. Gedreht mit Laiendarstellern.

Prinzessin: Jugendgewalt in den mieseren Vierteln der Großstadt. Das Besondere: Hier steht eine Mädchengang im Mittelpunkt. Preisgekrönter Debütfilm von Birgit Grosskopf.

Becoming Jane (Geliebte Jane): Wenn ihr mal wieder mit eurer Freundin ins Kino gehen wollt, käme vielleicht diese hübsche Romanze in Frage: eine fiktive Liebesgeschichte zwischen Jane Austen und einem englischen Gentleman. Quasi Shakespeare in Love andersrum.

Muss nicht sein:
Stellungswechsel: Deutsche Komödie, in der man mal wieder The Full Monty nachzueifern versucht. Sowas ist doch sonst eher was für TV-Premieren bei Pro Sieben?

 

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