Trailerschau für Filmstarts vom 1.11.

Auf die DVD warten:
Mia san dageng!: Die in langer Fleißarbeit entstandene Doku über Punk in München. Ja, das klingt wie Skifahren in Dubai, aber beides gibt’s tatsächlich. Läuft in München passenderweise im Werkstattkino (ab 8.11.) und wird von diesem auch bundesweit verliehen.

Jindabyne (Jindabyne – Irgendwo in Australien): Wer Altmans Short Cuts gesehen hat, kennt die Episode, in der ein paar Männer auf Angelausflug eine Leiche finden, sie aber erstmal liegen lassen und gemütlich weiterangeln. Dieser Film aus Australien beginnt mit der gleichen Ausgangssituation, spinnt das Drama aber deutlich weiter.

Weißt was geil wär…?!: Zwei Jungs wollen einen Film drehen, casten eine Hauptdarstellerin und verlieben sich alle beide in sie. Riecht ziemlich klischeehaft, aber irgendwie reizt mich das. Ich mag Slackerfilme.

The Heartbreak Kid (Nach 7 Tagen – Ausgeflittert): Super deutscher Titel wieder mal! Der neue Film der Farelly-Brüder. Im Komödienbereich gibt es weiß Gott schlechteres.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Bis zum Ellenbogen: Wenn deutsche Filmemacher einen auf Coen-Brothers machen wollen, aber statt Steve Buscemi und William H. Macy bloß Jan Josef Liefers zur Verfügung haben. Wirkt alles etwas plump, aber doch ganz sympathisch.

I Have Never Forgotten You: The Life & Legacy of Simon Wiesenthal (Ich habe euch nicht vergessen – Simon Wiesenthals Leben und Vermächtnis): Biographische Doku über den sogenannten „Nazi-Jäger“.

Muss nicht sein:
Waitress (Jennas Kuchen – Für Liebe gibt es kein Rezept): RomCom mit Kuchenbacken. Sieht eigentlich ganz nett, aber auch ziemlich belanglos aus.

Yeladim Tovim (Good Boys): Schwules Drama aus Israel.

Mit den Waffen einer Frau: Nach Fußball-WM-Film und Handball-WM-Film jetzt also der WM-Film mit den deutschen Biathletinnen. Wann kommt denn endlich mal Snooker ins Kino?

Arctic Tale (Königreich Arktis): Tierdoku mit vielen süßen Eisbären. Im Fernsehen mag ich sowas ganz gerne, aber nicht wenn man nervige Kinderstimmen benutzt, den Tieren Namen gibt und ihnen eine künstliche Dramaturgie aufzwingt. „Von den Machern von March of the Penguins“ ist hier eher als Warnung zu verstehen.