Trailerschau für Filmstarts vom 8.11.

Im Kino sehen:
30 Days of Night: Höchstwahrscheinlich Style over Substance, aber hey: Vampire und Comicverfilmung, das lässt das Herz des Popkulturfreunds schon höher schlagen.

Auf die DVD warten:
The Three Burials of Melquiades Estrada (Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada): Das Regiedebüt von Tommy Lee Jones, ein Roadmovie mit Western-Touch, nach einem Drehbuch von Guillermo Arriaga, der auch die drei Iñárritu-Filme (Babel) geschrieben hat. Klingt verlockend.

Lions for Lambs (Von Löwen und Lämmern): Konnte ich bereits vorab sehen. Kein Muss, aber ich fand’s ganz ordentlich.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Ich will dich – Begegnungen mit Hilde Domin:
Filmporträt der 95jährigen Dichterin. Normalerweise reizt mich sowas kein Stück, aber diese alte Dame hat schon im Trailer so eine große Schaufel Charme, dass das doch mein Interesse weckt.

Nicht böse sein!: Doku über eine skurille Unterschichten-WG aus drei nicht mehr ganz jungen Männern. Hat was.

Atonement (Abbitte): Viel gelobte Verfilmung eines Romans von Ian McEwan, mit Keira Knightley. Wenn der Trailer nicht gar so bedeutsam „Drama, Drama, Drama“ rufen würde, würd’s mich vielleicht mehr interessieren.

Gedo Senki (Die Chroniken von Erdsee): Die Ghibli Studios verfilmen einen amerikanischen Fantasyzyklus. Sieht ganz hübsch aus, aber nach dem, was man so hört, reicht Regisseur Goro Miyazaki nicht an seinen Vater, Meister Hayao, heran.

Pas douce: Drama aus der französischen Schweiz über eine lebensmüde Krankenschwester. Etwas für die Tage, an denen man’s gerne anstrengend mag.

Muss nicht sein:
Liebesleben: Romanverfilmung von Maria Schrader, die in Israel spielt: ein Beziehungsdrama, junge Frau liebt älteren Mann. Nicht so mein Ding.

Martian Child (Mein Kind vom Mars): Kauziger Singlemann wird Ersatzvater eines noch kauzigeren Jungen. Erinnert ein bisschen an About a Boy. Sieht aber hier, trotz John Cusack, viel mehr nach Hollywood-Schmonz aus.

Good Luck Chuck (Der Glücksbringer): Alle Mädels, die mit Chuck ins Bett gehen, treffen kurz darauf ihren Mann fürs Leben. Jo, ein super Ausgangspunkt für eine prollige Lowbrow-Komödie voller Geschmacklosigkeiten. Letzte Zweifel werden dann von der Hintergrundmusik des Trailers weggeräumt: Scorpions! (später auch Franz Ferdinand, okay…)

The Three Investigators and the Secret of Skeleton Island (Die drei ??? – Das Geheimnis der Geisterinsel): Die drei Detektive werden hier zu einem Indiana Jones für Kinder umgebaut. Neinneinnein, meine Kindheitserinnerungen lass ich mir nicht versauen! Musste das sein?

 

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