Donnerstag, 31.01.2008
Im Kino sehen:
Cloverfield: Der Hype im Netz hat mich bisher ziemlich kalt gelassen. Aber jetzt bin ich trotzdem neugierig. Verdammt!
Auf die DVD warten:
Into the Wild: Sean Penn verfilmt ein Buch von Jon Krakauer, das eine wahre Geschichte erzählt: Von einem Jungen, der die Zivilisation hinter sich lässt und Selbstfindung in der Wildnis zu erlangen sucht. Solcherlei Aussteigerromantik wird ja gerne mal ins Kitschige verklärt. Hier wohl eher nicht, denn es gibt kein Happy End.
Vielleicht mal im Fernsehen:
Bikur Hatizmoret (Die Band von nebenan): Völkerverständigungskino aus Israel. Eine ägyptische Kapelle verirrt sich am Flughafen von Tel Aviv und kommt nicht weiter. Hat definitiv Charme.
Streets of Rio: Deutscher Film, gedreht in Brasilien. Erinnert schwer an City of God und hat sich damit eine Messlatte gelegt, die kaum zu überspringen sein dürfte.
Mondkalb: Alleinerziehende Mutter zieht nach einem Gefängnisaufenthalt in eine neue Umgebung und lernt dort Axel Prahl kennen. Deutsches Sozialdrama, das bestimmt bald zu später Stunde im Fernsehen läuft.
Muss nicht sein:
Astérix aux jeux olympiques (Asterix bei den Olympischen Spielen): Grausam. Von den Asterix-Realfilmen halte ich mich so entfernt wie nur möglich. Lieber mal wieder den alten Comic rauskramen, das Olympiaalbum war ziemlich gut.
Underdog (Underdog - Unbesiegt weil er fliegt): Auf eine merkwürdige Art finde ich den deutschen Untertitel vollkommen großartig. Sehen will ich das aber trotzdem nicht. Disney-Unterhaltung für Nachwuchs-Popcornesser.
Mittwoch, 30.01.2008

Als Niels Ruf damals™ noch bei Viva Zwei Kamikaze moderiert hat, da mochte ich das schon ganz gerne. Irgendwann bin ich dann in eine Stadt ohne Viva Zwei im Kabelnetz gezogen, der Sender wurde eingestellt, Herr Ruf war kurz in den Klatschspalten, dann auf Tauchstation und hat jetzt eine Latenighthow unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nun ist er als Schauspieler zurück, und weil die Kritiken nicht ganz schlecht waren und ich wissen wollte, was Ruf inzwischen so tut, hab ich mir mal die ersten beiden Folgen der RTL-Comedyserie Herzog angesehen.
“RTL-Comedyserie” ist natürlich schon mal ein warnender Begriff. Da macht man normalerweise große Bögen drum. Und trotzdem hat Herzog einiges an Lob eingefahren. Für mich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen, also zwischen “gutem Fernsehen” und “Privatsender-Comedy-Müll”. Unter den Blinden ist der Einäugige schnell mal König, und das eine Auge von Herzog ist durchaus ganz gut. Ich musste pro Folge ungefähr 1-2mal laut lachen, was für mich keine schlechte Quote ist, weil ich nicht so der Laut-Lacher bin.
Die beiden Folgen waren ordentlich geskriptet, hatten eine durchgehende, funktionierende Dramaturgie, recht gelungenes Timing und waren ziemlich gut besetzt mit mir unbekannten Schauspielern. Niels Ruf spielt die Rolle, die er auch als Moderator immer gespielt hat: das arrogante Ekel vom Dienst, frauenfeindlich und rücksichtslos, aber doch irgendwie sympathisch. Simon Herzog ist Scheidungsanwalt und hat es dadurch stets mit Problemen zwischen Männlein und Weiblein zu tun. Gerne genommen werden Gags, die rund um die Gürtellinie zu verorten sind. Kommt halt gut an in der Zielgruppe und hat man schon wesentlich schlechter gesehen. Außerdem geht Herzog gerne mal dahin, wo sich andere nicht hintrauen, es gibt Gags, die angenehm böse und gemein und nicht-PC sind. Dass die verhandelten Rechtsfälle recht simpel und klischeehaft gestrickt sind und man die Auflösung einen Kilometer gegen den Wind riechen kann, von mir aus. Das hier ist Comedy und hat nicht den Anspruch, seriöse Anwaltsgeschichten zu erzählen. Das wäre dann eine andere RTL-Serie, die man aber nach einer Folge versenkt hat.
Auch Herzog hat nicht grade die besten Quoten und man würde sich über eine Einstellung nicht wundern. Bis es soweit ist, ist die Serie gut goutierbare Unterhaltung, die man sich mal anschauen kann, “wenn grad nix besseres kommt”. Und wenn man sich das Freitagabend-Programm so ansieht, dürfte diese Situation nicht ganz unwahrscheinlich sein.
Herzog wird übrigens auch bei RTLnow als Streaming-Angebot gezeigt.
Montag, 28.01.2008

Zum Inhalt muss man hier gar nicht viel schreiben, vermutlich passte auch das Drehbuch auf wenige Seiten. Ein Mann und eine Frau in Dublin. Er arbeitet in der Staubsaugerwerkstatt seines Vaters und spielt Gitarre in der Fußgängerzone. Sie ist aus Tschechien nach Irland gekommen, lebt hier mit Mutter und Tochter und verkauft Rosen in der Fußgängerzone. Außerdem kann sie Klavier spielen.
Was die beiden zusammenbringt, ist die Musik. Und die ist auch die eigentliche Hauptdarstellerin des Films. Once ist Musikfilm im besten Sinne, kein Musical, sondern ein Film mit Musik, über Musik, aus Musik. Once erzählt davon, wie Musik Menschen berühren und verbinden kann. Kein Zufall, dass die beiden Hauptdarsteller, Glen Hansard und Markéta Irglová, im richtigen Leben Musiker sind, keine Schauspieler. Die Songs im Film stammen von den beiden, die auch schon vor dem Film gemeinsam Musik gemacht haben (und obendrein im echten Leben ein Paar sind). Ihre Lieder sind typische Singer/Songwriter-Nummern, getragen von der Gitarre, manchmal fast ein bisschen zu “schön”, aber insgesamt wirklich wunderbar. Manche erinnern dank Hansards Stimme an Cat Stevens. Fast jeder Song wird vollständig ausgespielt, dient nicht nur zur Untermalung und Begleitung von Szenen, sondern steht ganz klar im Vordergrund.
Bei mir hat schon die Musik für Pipi in den Augen gereicht, für andere wird es eher die Lovestory sein, die sie zu Tränen rührt. Dabei ist diese Romanze völlig frei von Hollywood-Kitsch, sondern sehr erdig und ehrlich. Der Film hat eine Unmittelbarkeit, die den Zuseher spüren lässt, dass da eine besondere Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern besteht. Ihre Rollen im Film tragen übrigens keine Namen, im Abspann heißen sie nur “Guy” und “Girl”. Überhaupt ist alles an Once betont einfach und reduziert. Der Film wurde mit extrem kleinem Budget gedreht, seine Ästhetik erinnert dank Handkamera und Verzicht auf künstliche Lichtquellen an die Ästhetik der Dogma-Filme.
Nicht nur formal, sondern auch inhaltlich ist der Film ein Plädoyer für Einfachheit und Beschränkung. Die Figuren leben in sehr bescheidenen Verhältnissen, sie brauchen nicht viel, und mit Fantasie und einer Portion Glück (Stichwort Kleinkredit) kommen sie über die Runden. Es macht nichts, wenn die Gitarre vom vielen Klampfen schon löchrig gescheuert ist, es macht nichts, wenn das Klavier, auf dem man übt, nicht das eigene ist. Schöne Message, schöne Musik, schöner Film.
Freitag, 25.01.2008
Vielleicht mal im Fernsehen:
My Blueberry Nights: Wong Kar-Wai dreht jetzt in USA und hat ein paar tolle Leute dabei: Jude Law, Natalie Portman, Norah Jones. Persönlich bin ich kein großer Fan dieser Art Kino, aber man kann sicher schlechtere Abende verbringen als mit diesem Film.
Der Letzte macht das Licht aus: Low-Budget-Film mit Jürgen Tarrach, über deutsche Handwerker, die nach Norwegen gehen wollen, weil es dort Jobs für sie gibt. Sieht nett aus, läuft aber vorerst nur in Berlin und reicht auch in der Glotze.
Vratné lahve (Leergut): Ein Riesenhit in Tschechien: Feelgood-Film über einen alten Lehrer, der im letzten Lebensdrittel nochmal aufblüt. Bisschen sentimental wahrscheinlich.
The Bucket List (Das Beste kommt zum Schluss): Ich mag coole alte Säcke und Jack Nicholson ist der coolste alte Sack, den’s gibt. Aber das hier riecht mir dann doch zu sehr nach herzerwärmenden Wohlfühlszenen und einem trändenduseligen Finale.
Muss nicht sein:
National Treasure: Book of Secrets (Das Vermächtnis des geheimen Buches): Bäh.
Holunderblüte: “Poetische” Doku über Kinder in Ostpreußen. Kulturell wertvoll, aber: Schnarch. Tschuldigung.
Die rote Zora: Kinderkino mit Ben Becker und Dominique Horwitz als Bösewichter. Ich erinnere mich nur ganz dunkel, von der alten TV-Serie mal ein paar Folgen gesehen zu haben. Fand ich damals ganz gut, glaub ich.
Von einem der auszog: Wim Wenders frühe Jahre: Intellektuelles Eierschaukeln für Fans vom Wim.
Donnerstag, 24.01.2008
Geht euch das auch so? Kaum widmet man etwas Bestimmtem seine Aufmerksamkeit, schon taucht es an allen Ecken und Enden auf und begegnet einem auf Schritt und Tritt. Ich hab das dauernd.
Jüngstes Beispiel: Jochen Schmidt. Aufmerksam geworden bin ich auf den Autor letzten Herbst durch einen großen Curb-your-Enthusiasm-Bejubelungs-Artikel in der SZ-Wochenendausgabe (nicht online). Der war toll geschrieben und ich ging auf die Suche nach Stoff von ihm. Gerade habe ich Meine wichtigsten Körperfunktionen ausgelesen. Gestern blättere ich dann durch den neuen Mawil-Band mit dem schönen Titel Action Sorgenkind. Darin eine Geschichte von: Jochen Schmidt. Dessen Name mir vor kurzem noch gar nix gesagt hatte. Und danach schaue ich ins Impressum von Pjöngjang, einem Comic von Guy Delisle, der von bizarren Erlebnissen in Nordkorea erzählt. Wer hat’s übersetzt? Jochen Schmidt.
Oder, anderes Beispiel: Ich höre den Kermode-Podcast, in dem nebenbei über schauspielernde Popstars gelästert wird, und Mark Kermode erwähnt kurz den Auftritt von Frank Sinatra in From Here to Eternity. Dieser Titel war mir zwei Tage vorher noch total unbekannt gewesen, aber just vor zwei Tagen sah ich Hollywoodland auf DVD, in dem der Film eine Rolle spielt.
Oh undurchschaubare Welt der Popkultur, du steckst so voller Querverweise und geistigen Hyperlinks, dass es mir immer wieder eine Freude ist.
Dienstag, 22.01.2008

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Montag, 21.01.2008

Capote ist kein Biopic. Der Film konzentriert sich auf eine ganz bestimmte Schaffensphase im Leben von Truman Capote, auf die Entstehung seines Romans In Cold Blood, das auf einem schlimmen vierfachen Mord in Kansas beruht, von dem Capote in der Zeitung gelesen hatte. Wir begleiten den Autor auf seiner Recherchereise nach Kansas, wo er die Angeklagten im Gefängnis besucht und ein besonderes Verhältnis zu ihnen aufbaut.
Ich kenne das Werk von Truman Capote nicht. Okay, ich habe mal Breakfast at Tiffany’s gesehen, aber gelesen habe ich nichts von ihm. Und deshalb hätte ich mir gewünscht, dass mir der Film ein bisschen was davon vermittelt, warum Capote als großer Autor gilt. Es gibt zwar eine Szene, in der Capote in einem New Yorker Theater Auszüge aus seinem noch unfertigen Roman liest. Aber durch die wenigen Sätze, die man da vorgetragen bekommt, lässt sich nicht nachvollziehen, warum Capotes Kunst die Leute zu stehenden Ovationen hinreißt. Er liest ein bisschen, die Leute jubeln begeistert.
Leicht verstehen hingegen kann man, warum Philip Seymour Hoffman (der sowieso fantastisch ist) für diese Rolle den Oscar bekommen hat. Die Rolle ist auch ziemlich dankbar, da Capote nunmal ein recht exaltierter Typ mit seltsamer Fistelstimme und einigen Tics war. Der Film macht es uns allerdings nicht grade leicht, hinter soviel Oberfläche auch ins Innere des Herrn Capote zu blicken. Das gelingt erst gegen Ende des Films so richtig, wenn die Angeklagten hingerichtet werden und Capote endgültig den moralischen Konflikt erkennt, in dem er schon die ganze Zeit steckt: Mit seinem Tatsachenroman beutet er die Schicksale sowohl der Opfer als auch der Täter für eigene Zwecke aus.
Regisseur Bennett Miller erzählt den Film in sehr ruhigen und langsamen Einstellungen, da darf auch mal länger geschwiegen werden. Alles in allem ein Film, den ich lieber im Kino gesehen hätte, denn auf dem heimischen Sofa ist der Weg zwischen “langsam” und “langweilig” eben deutlich kürzer und so richtig fesseln konnte mich Capote nicht.
Sonntag, 20.01.2008
Dass Til Schweigers Film Keinohrhasen von der FSK eine “Ab 6″-Freigabe bekommen hat, sorgt für Diskussionen. Während ZEIT-Kolumnist Harald Martenstein die Entscheidung noch ironisch und hintergründig in Frage stellte, war der Humor kurz darauf aus der Debatte draußen. Etliche Eltern empörten sich über die Freigabe für einen Film, in dem u.a. Oralverkehr thematisiert wird. Die meisten Kommentare dieser Art findet man unter einem Artikel der Welt, die berichtet, dass sich etliche Eltern beschwert hätten. Der Großteil dieser Kommentare ist, wie bei den großen Nachrichtenseiten leider üblich, eher auf unterem Stammtischniveau (Zitat: “Die Verantwortlichen, Schauspieler, Kinos, FSK sollte man anzeigen” und natürlich der Klassiker “Armes Deutschland”), so dass ich mich hier auf ein paar Kostproben beschränkt habe, anstatt die ganze Diskussion zu lesen.
Nun habe ich weder Kinder noch habe ich Keinohrhasen gesehen (und eins davon habe ich auch nicht vor), und wundere mich ein bisschen darüber, was Grundschüler in einer Beziehungs- und Liebeskomödie verloren haben. Und wie Eltern sich über Bettszenen empören können, wenn schon das Filmplakat eine solche zeigt.
Aber für mich zeigen die Reaktionen zweierlei:
1.) Eltern vertrauen der FSK und verstehen sie als Institution für Altersempfehlungen (was sie nie war und nie sein sollte). Ein Film ab sechs ist damit automatisch ein Kinderfilm. Was natürlich nicht so ist, die Freigabe besagt lediglich, dass die Prüfkommission für die entsprechende Altersgruppe keine “Jugendgefährdung” erkennt. Und so laufen derzeit u.a. The Darjeeling Limited, Beste Gegend, und My Blueberry Nights unter dem SIegel “ab 6″. Kinderfilme? Sicher nicht. Aber eben auch ohne jugendgefährdende Inhalte, also aus FSK-Sicht unbedenklich. Hier liegt also ein großes Missverständnis vor. FSK-Freigaben sind keine Altersempfehlungen. Schade, dass dieser Aspekt in der Debatte kaum auftaucht.
2.) Eltern verlangen mehr Informationen über Filminhalte. Und an der Stelle haben sie recht. Die Website der FSK ist ein schlechter Witz: Man findet dort zwar alle FSK-Freigaben und dazu die für Normalverbraucher nutzlose “FSK-Karte” als PDF, aber Begründungen für die Freigaben bekommt man nur in Ausnahmefällen, nämlich wenn die Entscheidung umstritten ist. Im Jahr 2007 wurde keine einzige Begründung veröffentlicht. Eltern wollen aber gerne wissen, womit sie zu rechnen haben, wenn sie ihre Kinder ins Kino schicken oder mit ihnen dorthin gehen. Von daher wäre es vielleicht nicht dumm, die Tradition der Anglo-Amerikaner zu übernehmen, bei denen die Ratings standardmäßig mit kurzen Einordnungen daherkommen: “Rated R for strong sexuality, crude sexual dialogue, language and drinking, all involving teens.” (MPAA-Rating für American Pie). Das klingt für unsere Ohren zwar ziemlich seltsam und ein bisschen auch nach unfreiwilliger Werbung in der Teenie-Zielgruppe, aber immerhin können Eltern besser abschätzen, womit sie zu rechnen haben. Die britische Rating-Instanz BBFC hat inzwischen eigene Websites für Kinder und für Eltern eingerichtet, die genaue Angaben enthalten. Vorbildlich!
Noch besser als die offiziellen Freigabe-Infos sind unabhängige Einschätzungen von Fachleuten wie Pädagogen und Kritikern, wie man sie z.b. beim amerikanischen Dienst Kids in Mind findet. Die deutsche Website und Zeitschrift Flimmo kümmert sich leider nur ums Fernsehen und nicht ums Kino.
Hier wäre also noch einiges zu tun, Interesse an solcherlei Diensten scheint zweifellos vorhanden zu sein. Wenn wir das haben, kann man vielleicht auch mal wieder sachlich diskutieren, wie sinnvoll die Altersstufen 0/6/12/16/18 heute noch sind, und inwieweit Ratingsysteme überhaupt sinnvoll und wünschenswert sind.
Nebenbei gilt mein Beileid den armen Praktikanten, die im offiziellen Gästebuch von Keinohrhasen wahrscheinlich gar nicht mehr aus dem Löschen herauskommen. Dort findet man nämlich ausschließlich Lobhudeleien.
Donnerstag, 17.01.2008
Im Kino sehen:
Once: Irische Romanze mit viel Musik und wenig Kitsch. Mein Tipp der Woche.
Auf die DVD warten:
Saibogujiman kwenchana (I’m a Cyborg, but that’s ok): Das durchgeknallte Pop-Märchen von Park Chan-Wook um ein Mädchen, dass sich für einen Roboter hält, irritierte die Leute schon letztes Jahr auf der Berlinale. Ein knappes Jahr später hat er’s doch noch in ein paar Kinos geschafft.
Vielleicht mal im Fernsehen:
Nadzieja (Hope): Die polnisch-deutsche Koproduktion sieht eher aus wie ein Fernsehfilm, aber einer der besseren. Ein Krimidrama um einen jungen Mann, der einen Kunstdiebstahl beobachtet hat und sich nicht an die Polizei, sondern an die Diebe wendet.
The Kite Runner (Drachenläufer): Eine Familiengeschichte in Afghanistan. Bestsellerverfilmung von Marc Forster, der als nächstes den Bond Nr. 22 dreht. Nicht meine Tasse Tee.
Self Made Paradise: Doku über Spinner verschrobene “self-made artists” und Lebenskünstler in Finnland.
Muss nicht sein:
The Mist (Der Nebel): Frank Darabont verfilmt zum dritten Mal Steven King. Im Gegensatz zu Green Mile und Die Verurteilten ist es diesmal eher klassischer Horror. Muss ich nicht haben.
Fallen: Sehr sehr weibliches Kino aus Österreich.
P.S., I Love You (P.S. Ich liebe Dich): Mainstream-Romantik-Schmonz mit Hilary Swank und König Leonidas aus 300.
Joshua: Och nö, nicht schon wieder gruslige Kinder…
Maskeli Besler - Kibris (Maskierte Bande - Zypern): Teil 3 einer türkischen Erfolgskomödie, der aus unerfindlichen Gründen erst frei ab 18 Jahren ist.
Mittwoch, 16.01.2008
Wenn Hike ein Stöckchen wirft, ist mir das Aufgabe und Verpflichtung.
Das sind die Regeln:
1. First, get the name of your band: this will be the first article title on http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random
2. Get the title of your album: the last four words of the very last quote: http://www.quotationspage.com/random.php3
3. The third picture, no matter what it is, is your album cover: http://www.flickr.com/explore/interesting/7days
Das kam dabei raus:

Der Wikipedia-Zufallseintrag: Francisco Maldonado da Silva
Das Zufallszitat: “No one is ready for a thing until he believes he can acquire it.” (Napoleon Hill, Think and Grow Rich)
Das Zufalls-Flickr-Bild von 365bunnies
Losgetreten wurde das bei Delphinehauen, dort gibt’s auch zahlreiche andere hübsche Cover. Und ich werf den Stock weiter zu Piwi und ins Knallgäu.