Trailerschau für Filmstarts vom 6.3.

Auf die DVD warten:
In the Valley of Elah (Im Tal von Elah): Paul Haggis‘ Beitrag zum Thema Irak: Tommy Lee Jones spielt den Vater eines GIs, der vom Einsatz im Irak zurückkommt, aber gleich darauf verschwindet.

Keller – Teenage Wasteland: Ungewohntes deutsch-österreichisches Kino: Ein düsteres Adoleszenzdrama um Mutproben, die aus dem Ruder geraten. Sieht interessant aus. Wer den Film sehen will, sollte vielleicht nicht die Inhaltsangabe auf der Film-Homepage lesen, die verrät nämlich die komplette Handlung.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Daratt: 1 Extra-Exotenpunkt für das Herkunftsland: dieser Film kommt aus dem Tschad! Und der Plot klingt recht interessant, wenn auch nicht super-originell: Ein Junge will seinen toten Vater rächen und schleicht sich bei dessen Mörder ein, der als Bäcker arbeitet und eigentlich ein guter Kerl zu sein scheint.

10,000 BC (10.000 BC): Roland Emmerichs Urzeit-Popcornfilm. Dieser Mann hat mich mit halbwegs interessanten Trailern viel zu oft neugierig gemacht, nur um mich hinterher mit einem Scheißfilm zu enttäuschen. Da fall ich nicht nochmal drauf rein. Im Fernsehen würde ich vielleicht einen Blick drauf wagen.

The Other Boleyn Girl (Die Schwester der Königin): Zwei Schwestern rivalisieren um die Gunst und die Liebe von Henry VIII (der mit dem hohen Frauenverschleiß). Zwei schwerwiegende weibliche Argumente hat der Film ja: Scarlett Johansson und Natalie Portman in einem Film, das ist schon was. Aber es ist halt ein Historienschinken, noch dazu einer, der recht seifenopernhaft daherkommt.

Muss nicht sein:
Kirschblüten – Hanami: Elmar Wepper wird auf seine alten Tage noch zum Charakterdarsteller und darf offiziell cool gefunden werden. Damit geht er genau den umgekehrten Weg von Uschi Glas. Der Film von Doris Dörrie hat auf der Berlinale viel Lob bekommen. Trotzdem nicht meine Baustelle.

Frei nach Plan: Deutsches Frauenkino mit drei nicht mehr ganz jungen Schwestern, die sich zum Geburtstag ihrer Mutter treffen.

Om Shanti Om (DT): Bollywood! Natürlich eine Lovestory, diese hier hat ihren Ausgangspunkt in den 70er Jahren. Die Webseite (von „Eros Entertainment“!) sieht ja schonmal herrlich campy aus.

Knut und seine Freunde: Aargh! Der Film zum Hype, das musste ja kommen. Für Kinder bestimmt ganz nett.

Step up 2 the Streets (Step up to the Streets): Tanzfilm für Teenies. Toll, wie hier die deutsche Übersetzung sensibel in den Titel eingegriffen hat. Jetzt merkt die Hiphopper-Zielgruppe leider gar nicht mehr, dass sie gemeint ist.

 

Ein Gedanke zu „Trailerschau für Filmstarts vom 6.3.

  1. hab die schwester der königin gesehen und sehr gut gefunden, was deinen kommentar zu diesem fim betrifft „Historienschinken, noch dazu einer, der recht seifenopernhaft daherkommt“, wenn du geschichte nachrecherchierst kommst du drauf, dass es damals auf den höfen einfach sehr seifenopernhaft zuging! insofern ist der film sehr realitätsnah.

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