Trailerschau für Filmstarts vom 13.3.

Im Kino sehen:
13 Tzameti: Französischer Schwarzweiß-Thriller um ein tödliches Glücksspiel. Hier ist tatsächlich der seltene Fall eingetreten, dass mich der Trailer, ohne dass ich einen Hauch von Vorwissen gehabt hätte, sofort neugierig gemacht hat. Läuft als OmU in ganz wenigen Kinos. Mein Geheimtipp der Woche.

Auf die DVD warten:
Lars and the Real Girl (Lars und die Frauen): Ryan Gosling als Sonderling, der mit einer Frauenpuppe lebt. Das ist die Art von leicht verschrobenen Romanzen, die ich mir gerne gefallen lasse.

Horton Hears a Who (Horton hört ein Hu): Digial animierte Verfilmung eines Kinderbuch-Klassikers von Dr. Seuss. Darf ich dank Freikarte heute noch sehen, ansonsten eher eine Empfehlung für jüngere Zuschauer. Der Trailer sieht schonmal ganz witzig aus. Review folgt.

Walk Hard: The Dewey Cox Story (Walk Hard: Die Dewey Cox Story): Parodie auf Musiker-Biopics, insbesondere Walk the Line. Der Trailer hat ein paar witzige Momente und es sind auch gute Leute an Bord (John C. Reilly, Co-Autor Judd Apatow, und einige Gaststars als sie selbst), trotzdem bezweifle ich, ob das Prinzip über 90 Minuten trägt.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Die Welle: Verfilmung des bekannten Jugendbuchs mit Jürgen Vogel. Ich glaube, ich hab das vor vielen Jahren auch mal gelesen, aber nicht als Schullektüre, wie so viele andere. Björn mochte den Film ja nicht (und die Kampagne dazu erst recht nicht), aber ich finde schon mal gut, dass der Film so gar nicht nach langweiligem Pädagogen-TV aussieht, sondern nach einem modernen, stylishen Kinothriller. Die Zielgruppe merkt sowas nämlich sofort.

Meduzot (Jellyfish – vom Meer getragen): Israelischer Arthouse-Episodenfilm von Schriftsteller Etgar Keret und dessen Frau. Kann man ja mal bei Arte reinschaun.

Muss nicht sein:
U2 3D: Euch kann ich’s ja verraten. Meine erste selbstgekaufte CD: Rattle & Hum, 1988. Ich war ziemlich lange U2-Fan und finde die Band immer noch weit weniger schlimm als die Pop-Polizei das vorschreibt, auch wenn ich ihre Platten nicht mehr kaufe, ihre Konzerte nicht mehr besuche und ihre Konzertfilme verschmähe. Ich hab aber noch ein VHS-Tape mit einer Zooropa-Show irgendwo rumliegen. Das war visuell ziemlich aufregend, könnte ich mal wieder ausgraben.

Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein: Medienkritische Filmkunst. Sieht wahnsinnig anstrengend aus.

Love (and other disasters): Gibt es einen unsubtileren Weg, einen Film als Mainstream-Frauenfilm zu verkaufen, als so eine Website? Die Bilder, die Farben, die Sponsoren… Frauen, warum lasst ihr euch sowas gefallen? Nach dem Trailer weiß man dann auch schon komplett Bescheid, wie der ganze Film ablaufen wird. Single-Frau, schwule Freunde, yaddayaddayadda.