Trailerschau für Filmstarts vom 20.3.

Im Kino sehen:
Juno: Eine 16jährige wird schwanger. Teilweise als „This year’s Little Miss Sunshine“ bezeichnet, was für die einen eine Drohung, für andere ein Versprechen ist. Ich freu mich drauf.

Auf die DVD warten:
Das Verhör: Ohne Fördergelder gedrehtes Indie-Projekt, das zuerst als VHS-Amateurfilm gedreht und nach einem lokalen Erfolg im Raum Dresden nun komplett neu verfilmt wurde. Ein Kammerspiel um die Konfrontation eines Einzelnen mit einem autoritären Staat. Läuft nur mit 1 oder 2 Kopien.

The Spiderwick Chronicles (Die Geheimnisse der Spiderwicks): Der nächste Versuch, ein einträgliches Fantasy-Franchise aufzubauen. Sieht ziemlich hübsch aus, ist allerdings stark auf Kinder ausgerichtet.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Du Levande (Das jüngste Gewitter): Schwedische Skurillitäten, die so laut „ich bin skurill, ich bin schräg“ schreien, dass es schon ein bisschen zuviel ist.

Dan in Real Life (Dan – Mitten im Leben!): Wohlfühl-Comedy für die ganze Familie mit Steve Carell und Juliette Binoche. Nett, aber harmlos und im Kern eher spießig.

Die Anruferin: Deutsches Psychodrama aus der Ecke „Kleines Fernsehspiel“. Es geht um eine Frau, die fremde Leute anruft und sie mit frei erfundenen tragischen Geschichten manipuliert. Hat irgendwie was.

Absurdistan: Veit Helmer spielt Balkan und dreht eine Arthouse-Komödie, in der die Frauen wie in Lysistrata in Sexstreik treten.

Muss nicht sein:
Die Österreichische Methode: Episodenfilm von fünf jungen Regisseuren, und wieder einer dieser deutschen Filme, deren Personal nur aus Psychowracks zu bestehen scheint.

Heya fawda (Chaos): Ägyptischer Film mit korrupten Beamten und starken Frauen.

One Missed Call (Tödlicher Anruf): Das hundertste US-Remake vom hundertsten japanischen Geisterhorror. Diesmal kommt der Tod aus dem Handy. Braucht kein Mensch.

 

3 Gedanken zu „Trailerschau für Filmstarts vom 20.3.

  1. Bin ganz d’accord, bis auf Juno. Den brauch‘ ich nicht mal auf DVD, aber ich hab‘ Little Miss Sunshine auch herzlich gehasst.

  2. Ich fand Juno gut. Okay, alle haben in diesem hippen Indie-Sprech gelabert, was schnell unerträglich werden kann, aber der Film war an den meisten Stellen auf eine sehr charmante Art einfach nur verdammt witzig.

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