Trailerschau für Filmstarts vom 27.3.

Auf die DVD warten:
Le scaphandre et le papillon (Schmetterling und Taucherglocke): Von allen Seiten gelobtes Drama von Julian Schnabel. Verfilmung der Autobiographie, die ein Ex-Elle-Chefredakteur per Augenblinzeln diktiert hat, nachdem er nach einem Schlaganfall komplett gelähmt war. Keine leichte Kost, aber bestimmt sehenswert. Und mit einem tollen Titelsong!

Half Nelson: Indie-Drama mit Ryan Gosling, der dafür (bereits im letzten Jahr) für den Oscar nominiert wurde. Gosling spielt einen idealistischen, aber drogensüchtigen Lehrer in Brooklyn, der sein Geheimnis mit einer seiner Schülerinnen teilt.

Princess: Lief vor einem Jahr bei den Fantasy Filmfest Nights und jetzt doch noch im Kino. Zeichentrick-Realfilm-Mix über den Rachefeldzug eines Priesters und eines kleinen Mädchens gegen die Pornoindustrie. Auf jeden Fall was ungewöhnliches.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Meer is nich: Bei den Stichworten „Deutscher Film“ und „Frauenband“ wird man ja immer gleich unangenehm an Bandits erinnert. Das hier sieht aber sympathischer aus: Coming of Age in Thüringen, mit einer großen Portion Rock’n’Roll.

Jumper: Hayden Christensen, den wir alle noch von den Star-Wars-Prequels in schlechter Erinnerung haben, als Actionheld, der sich teleportieren kann. Belangloses Popcorn-Kino, vielleicht ganz unterhaltsam.

Kontakt: Deutsch-mazedonische Koproduktion, eine angenehm raubeinige Liebeskomödie vom Balkan.

Muss nicht sein:
Definitely, Maybe (Vielleicht, vielleicht auch nicht): Romanze der halbwegs erträglichen Sorte. Aber nix für mich.

The Game Plan (Daddy ohne Plan): Urgs. Disney-Komödie mit dem alten Strickmuster „unfähiger Vater muss sich um naseweises Kind kümmern“. Mit dem Ifflandring-Träger Dwayne „The Rock“ Johnson.

 

3 Gedanken zu „Trailerschau für Filmstarts vom 27.3.

  1. Sag mal. Siehst du dir die filme auch alle vorher an, bevor du sie so in deine Kategorien einteilst? Interessiert mich nur mal so….

  2. Nein, deshalb heißt es auch „Trailerschau“. Ich seh mir die Trailer an und beurteile die Filme hauptsächlich nach diesen, und nach den sonstigen Infos die man so aufschnappt.
    Das ist natürlich schwer subjektiv und hat nicht den Anspruch, seriöser Filmjournalismus zu sein. Eher eine private Einteilung für mich, nach meinem eigenen Geschmack, die eben auch andere lesen können, wenn sie’s interessiert.

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