Zapplogging (0/24)

Die Technik macht’s möglich: Gleichzeitig fernsehen und bloggen. Nicht dass das sonderlich erstrebenswert wäre, aber darum geht’s nicht. Es geht um ein Experiment, dass ich schon seit Jahren gerne mal machen wollte, aber noch nie gemacht habe. Von Sender zu Sender zappen und drüber schreiben. Vor Jahren war das mal als 24-Stunden-Glotz-Experiment für die Studizeitung gedacht, an der ich mal mitgewirkt habe. Heute bin ich ein weiser alter Mann und weiß, dass ich mir das nicht zumuten möchte, das stehe ich weder psychisch noch physisch durch. Also wird das Experiment in kleine Ein-Stunden-Häppchen aufgeteilt. Morgen gibt’s den ersten Teil, Zappen zwischen 16 und 17 Uhr.

Zur Versuchsanordnung: Ich habe weder Kabel- noch Sat-Anschluss, sondern digitalen Empfang über Antenne, also DVB-T, was die Senderauswahl etwas übersichtlicher macht. Dazu kommen bei der ein oder anderen Zapping-Session noch die Sender, die man am PC über Zattoo empfangen kann.

Bis ich wirklich alle 24 Stunden voll habe, könnte es ein Weilchen dauern. Wir werden sehen.

 

5 Gedanken zu „Zapplogging (0/24)

  1. Oh, das ist eine tolle Idee. Wollte ich auch schon lange mal machen. Aber schwierige Uhrzeit. Ein paar schreibwürdige Sachen passieren vielleicht in der Pro7-Sendung Deine Chance, aber auf den Dritten ist da langweilige Ratgeber- und Zookinderzeit glaube ich.

  2. Das finde ich ja auch mal spannend, und dank meines Alters und meiner Weisheit bin ich andererseits dann doch froh, daß PC und Fernseher weit genug auseinander stehen in meiner Bude, daß Derartiges nur mit Verrenken möglich wäre. Danke, daß Du Dich opferst; ich warte gebannt auf die ersten Ergebnisse ;)

  3. Toi toi toi. Da habe ich ein Déjà vu, wenn ich das anmerken darf. Ich glaube, vor Jahren hat das (also das mit dem diverse Stunden am Stück TV gucken und darüber schreiben, jetzt) mal jemand (Uslar? Osang?) für ein damals noch existierendes „Spiegel Spezial“ (Special?) gemacht und hat beinahe (so meine Erinnerung) bleibende Schäden davongetragen. Der hatte sich aber für seine 24 Stunden Fernsehen (?) am Wochenende in ein Hotelzimmer eingeschlossen.

    (ntm: mal im Online-Archiv des Spiegels gucken, ob die das Stück auch frei zugängig gemacht haben)

  4. Danke für den Link, Probek. Ich erinnere mich auch dunkel an den Artikel, und das Heft steht bei mir sogar noch in einer staubigen Ecke der Wohnung.

    60 Stunden Viva wäre heutzutage gar nicht mehr möglich. Bei einem Musikkanal, okay, aber das was Viva heute ist, packt keiner so lange.

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