Trailerschau für Filmstarts vom 10.4.

Im Kino sehen:
Before the Devil Knows You’re Dead (Tödliche Entscheidung): Regie-Urgestein Sidney Lumet mit einem toll besetzten Krimi-Familiendrama: Philip Seymour Hoffman und Ethan Hawke als ungleiche Brüder, die den Laden der Eltern ausrauben, was natürlich fürchterlich schief geht.

Auf die DVD warten:
A Thousand Years of Good Prayers (Mr. Shi und der Gesang der Zikaden): Wayne Wang, von dem man nach Smoke und Blue in the Face länger nichts mehr gehört hat, kehrt zurück mit einem Culture-Clash-Film: Ein alter Chinese besucht seine nach Amerika ausgewanderte Tochter. Vermutlich sehenswert.

21: Ein Mathe-Prof und seine Studenten wenden ihre Kenntnisse beim Blackjack in Las Vegas an. Poppige Unterhaltung mit viel Eye-Candy.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Outsourced (Outsourced – Auf Umwegen zum Glück): Sympathische Indie-Produktion über einen US-Angestellten, der in Indien ein Callcenter aufbauen muss. Recht nett, aber nach dem Trailer weiß man schon ziemlich genau, worauf alles hinausläuft.

Kain no matsuei (Kain no matsuei – Cain’s Descendant): Anti-Feelgood-Film aus Japan, über einen entlassenen Häftling und sein trostloses Leben in Freiheit.

Sharkwater: In dieser Doku über Haie und Menschen, die sie abschlachten, sind die Haie ausnahmsweise mal die guten. Der Film hat bestimmt ganz tolle Bilder, aber auch eine arg holzhammerartige Tierschutz-Botschaft.

Muss nicht sein:
Up! Up! To the Sky: Eigenartige deutsche Mixtur aus Psychodrama und Komödie über einen jungen Mann, der glaubt, ein Außerirdischer zu sein. Wir empfehlen: K-Pax mit Kevin Spacey.

Hannah Montana / Miley Cyrus – Best of Both Worlds Concert (DT): Industrielle Popmusik-Simulation aus dem Hause Disney für die Zielgruppe unter 12. Läuft in den Kinos in 3D.

Der rote Baron: „Sein größter Sieg war ihre Liebe“ oder: Wenn man schon bei der Tagline kotzt.

 

Ein Gedanke zu „Trailerschau für Filmstarts vom 10.4.

  1. 21 war stylish, überflüssig und mindestens eine halbe Stunde zu lang um effektiv zu sein.

    Outsourced fand ich sympathisch, auch wenn mir die patronistisch-postkoloniale Attitüde des Films (die Inder sind der neue „edle Wilde“) schon ziemlich auf den Sack ging.

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