Trailerschau für Filmstarts vom 17.4.

Mit Verspätung nachgereicht: Die Neustarts von letzter Woche. Interessante Beobachtung am Rande: Von all den Filmen, die in jener Woche anliefen, stammt nur ein einziger aus den US von A.

Im Kino sehen:
Fleisch ist mein Gemüse:
Einerseits freu ich mich ja sehr, dass eines meiner Lieblingsbücher verfilmt wurde, aber wie das eben so ist: Ich habe auch Angst, dass der Film dem Buch nicht gerecht wird. Der Trailer konzentriert sich sehr auf die lustigen Teile der Story, aber Heinz Strunks Roman ist eben auch eine Tragödie. Ich bleibe skeptisch, werde aber wohl reingehen.

Auf die DVD warten:
Sieben Mulden und eine Leiche: Eine sogenannte „Doku-Komödie“ aus der Schweiz mit einem etwas pietätlosen, aber interessanten Ansatz. Filmemacher Thomas Haemmerli besucht mit der Kamera das Haus seiner toten Messie-Mutter und findet dort neben ihrer Leiche allerlei Tand. Vielversprechend!

Vielleicht mal im Fernsehen:
Chiko: Sich ziemlich authentisch anfühlender Film über den Aufstieg eines jungen Deutschtürken im im Hamburger Drogenmilieu, der allerdings auch viel Wert auf cooles Gangsta-Getue legt, weisstu Alda. Moritz Bleibtreu spielt den Paten, Fatih Akin ist als Produzent an Bord.

Muss nicht sein:
Street Kings: Ein leicht aufgedunsener Keanu Reeves als korrupter, unmoralischer Cop. Oder war’s so, dass er der ehrliche Cop ist, der die korrupten unmoralischen Kollegen stellen muss? Wie auch immer: Muss man nicht gesehen haben, glaube ich. Guckt lieber The Shield!

Le rêve de la nuit d’avant (Actrices … oder der Traum aus der Nacht davor): Toller Film, wenn man sich für 40jährige Französinnen in der Midlife-Crisis interessiert. Und wer tut das nicht? Ich.

Khadak: Ethno- und Esoterik-Kram rund um Schamanen in der Mongolei.

Buitenspel (Gilles): Belgischer Jugendfilm mit viel Fußball.

Sommer: Teenie-Vehikel für Wolfgang Amadeus Ochsenknecht oder wie der heißt.

 

Ein Gedanke zu „Trailerschau für Filmstarts vom 17.4.

  1. Ich habe Sieben Mulden und eine Leiche in Berlin gesehen. Das hat mich ein wenig umgehauen. Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll, fand ihn aber faszinierend und witzig. Aber das Lachen blieb mir immer wieder im Hals stecken.

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