Trailerschau für Filmstarts vom 8.5.

14 neue Filme. Uff.

Im Kino sehen:
Speed Racer: Die quietschbunte Irrsinns-Verfilmung des japanischen Anime-/Manga-Hits ist bestimmt strunzblöd, aber einen gewissen Reiz übt diese durchgeknallte Lollipop-Optik schon auf mich aus. Vielleicht doch im Kino gucken? Aber welche Drogen mitnehmen?

Auf die DVD warten:
Freischwimmer: Gut besetzter Psychothriller mit schicken Bildern, das hat man ja nicht oft aus Deutschland. Dann noch die Tagline „Ein böses Märchen“ und schon bin ich interessiert.

Ben X: Belgischer Film über einen semi-autistischen Jugendlichen, der sich in der Welt des Online-Rollenspiels Archlord am wohlsten fühlt. Sieht vielversprechend aus.

Draußen bleiben: Erinnerst erstmal stark an Prinzessinnenbad – auch diese Doku beobachtet junge Migrantinnen, diesmal in München. Der Schwerpunkt liegt hier aber wohl eher auf dem unsicheren Flüchtlingsstatus der Mädchen. Mit Sicherheit sehenswert.

[•REC]: Gewinnt schon mal den Preis für den Sonderzeichen-trächtigsten Film des Jahres. Spanischer Horror mit dem Pseudo-Doku-Trick, den man von Blair Witch oder Cloverfield kennt, nur diesmal mit Zombies. Wird interessant im Vergleich mit dem neuen Film von Altmeister Romero, der in Diary of the Dead ähnlich an das Thema rangeht. Und an die Macher des deutschen Trailers: Hey, ich will Bilder aus dem Film sehen, keine mit Nachtsichtgerät abgefilmten Zuschauer!

Vielleicht mal im Fernsehen:
Badland: Sehr bitterer Film über einen vom Krieg völlig zerstörten Irakkriegsveteranen. Der Terrence-Malick-Film mit S hintendran ist wahrscheinlich der bessere.

Nichts geht mehr: Hier geht’s mal wieder um eine Gruppe junger Nachwuchsrevoluzzer. Hatten wir auch schon öfter.

Bird’s Nest – Herzog und De Meuron in China: Doku übers neue Olympiastadion in Peking.

Muss nicht sein:
What Happens in Vegas (Love Vegas): Mainstream-Beziehungskomödie mit Cameron Diaz und Langweiler Ashton Kutcher als unfreiwilliges Ehepaar.

Savage Grace (Wilde Unschuld): Der deutsche Titel klingt wie ein Softporno im Spätprogramm von Das Vierte, es handelt sich aber um ein komplexes Drama, das in der Upper Class spielt und mich trotz Julianne Moore nicht so recht zu interessieren vermag.

10 Questions for the Dalai Lama (10 Fragen an den Dalai Lama): Tibet und der Schmunzelpapst sind ein gut gehendes Thema, so dass sich solche Filme wirtschaftlich durchaus rechnen dürften. Ich selber kann mit dem ganzen Hype allerdings nicht viel anfangen.

120: Türkisches Drama zur Zeit des Ersten Weltkriegs, das der film-dienst als „Nationalepos mit opfermythischem Pathos“ beschreibt.

Karo und der liebe Gott: Österreichischer Kinderfilm, in dem ein Mädchen mit Gott kommunziert, der sich als alter Penner entpuppt.

Trigger (Rettet Trigger!): Mädchenfilm mit Pferden. Wieher.

 

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