Trailerschau für Filmstarts vom 12.6.

Auf die DVD warten:
Doomsday (Doomsday – Tag der Rache): Endzeit-Thriller von Neil Marshall (The Descent): Der Film spielt 25 Jahre nach einer Epidemie, deren Opfer man in Schottland hinter einer hohen Mauer weggesperrt hat. Sieht nach einem soliden Genre-Reißer aus.

You kill me: „Killer-Comedy“ mit Ben Kingsley als alkoholkrankem Auftragskiller, der einen Job im Leichenschauhaus annimmt und sich dort in Laura Linney Téa Leoni verliebt. Sicher nix weltbewegendes, könnte aber ganz unterhaltsam sein.

Wild Tigers I have known: Angenehm eigenartig aussehendes Coming-of-Age-Drama, produziert von Gus van Sant. Erzählt wird vom 13jährigen Logan und seinem (homo)sexuellen Erwachen. Er verliebt sich in einen Jungen und erfindet eine fiktive weibliche Figur, über die er sich seinem Schwarm annähert. Vermutlich nicht ganz unanstrengend, aber sehenswert.

The Happening: Neues von M. Night Shyalamallimalli. Eine mysteriöse Welle von Selbstmorden fegt durch die USA. Wie meistens bei M. Night sieht der Trailer interessant aus und der Film ist wohl eher mies. Ich empfehle den sehr amüsanten Verriss von Rajko.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Eisenfresser: Doku über die harte Schufterei auf Schiffsabwrack-Werften in Bangladesch, wo alte Schiffe von Hand zerlegt werden.

Muss nicht sein:
Forgetting Sarah Marshall (Nie wieder Sex mit der Ex): Neue Zotenkomödie aus der Judd-Apatow-Gagfabrik. Der grottige deutsche Titel macht’s nicht besser.

Deal (All in – Alles oder nichts): Schon wieder ein Las-Vegas-Zocker-Film. Altmeister bringt Jungspund das Pokern bei. Am interessantesten daran ist vielleicht, dass der Altmeister von Burt Reynolds gespielt wird.

Der Weiße mit dem Schwarzbrot: Doku über den Schauspieler und Ex-RAFler Christoph Wackernagel auf einem Trip nach Mali. Für Alt-68 und solche, die es werden wollen.

 

4 Gedanken zu „Trailerschau für Filmstarts vom 12.6.

  1. All In: Wieso der eine englische Titel durch den anderen ausgetauscht wird… ne, raff ich nicht.

  2. pass doch auf, bei you kill me ist keine Laura Linney dabei, es handelt sich um téa leoni, ich mag beide…..

  3. Hm, ich weiß nicht… über Forgetting Sarah Marshall habe ich eigentlich bisher nur gutes gelesen. Meine erste Reaktion war auch „urks“, aber die vielen positiven Kritiken haben mich überredet, den seh‘ ich mir im Kino an.

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