Trailerschau für Filmstarts vom 10.7.

Im Kino sehen:
CSNY/Déjà Vu (Crosby, Stills, Nash & Young – Déjà Vu): Neil Young auf US-Tour mit seinen alten Kumpels, geboten werden vor allem Songs aus dem Anti-Bush-Album Living With War. Ich mag Neil Young (der mit diesem Film zu den Rockstars mit den meisten Kinofilmen gehören dürfte), fürchte hier allerdings ein Übermaß an extrem plakativen Polit-Statements, die alles andere als subtil sind. Hier ist der alte Zausel übrigens selbst als Regisseur mit dem schönen Pseudonym Bernard Shakey am Werk.

Auf die DVD warten:
Married Life: Sehr klassisch anmutende schwarze Komödie, de in den 40er Jahren spielt: Der famose Chris Cooper gibt einen Ehemann, der seine Frau umbringen will, weil er ihr eine Scheidung ersparen möchte. Pierce Brosnan ist auch dabei. Einer dieser unscheinbaren Filme, die man kaum wahrnimmt, die auch nicht besonders wichtig sind, die einen aber sehr angenehm unterhalten können.

The Incredible Hulk (Der unglaubliche Hulk): Marvel drückt den Relaunch-Button: Dies ist ausdrücklich keine Fortsetzung von Ang Lees Hulk aus dem Jahr 2003 (den viele ganz fürchterlich finden, ich aber nicht), sondern ein Neuanfang. Weniger Arthouse, mehr Mainstream lautet die Devise, Regie führt Louis Leterrier (The Transporter). Mit Edward Norton und Tim Roth in den Hauptrollen wurden aber trotzdem interessante Darsteller verpflichtet. Achtung: In den meisten Kinos läuft eine gekürzte FSK12-Fassung! Im Umlauf sind aber auch ein paar unzensierte Fassungen und Versionen im Originalton, die ab 16 freigegeben sind. Schnittberichte.com hat eine Kinoliste. Mal ganz davon abgesehen, ob der Film was taugt: Allein diese zweifelhafte Politik reicht schon als Grund, lieber auf die DVD zu warten.

Vielleicht mal im Fernsehen:
AlleAlle: Sympathisch wirkende deutsche Loser-Dramödie über drei Außenseiter in mittleren Jahren, die sich in der Brandenburger Provinz kennenlernen und zusammenraufen.

Youth Without Youth (Jugend ohne Jugend): Der neue Film von Francis Ford Coppola, der laut überwiegender Meinung der Filmkritik ein Desaster sein soll: verwirrend, versponnen, nicht gut. Tim Roth spielt einen alten Mann, der nach einem Blitzschlag wieder jung ist und ganz viele Sprachen beherrscht.

Muss nicht sein:
Balls of Fury: Action-Comedy mit Tischtennis! Klingt nach einer lustigen Idee, reicht vom Witzpotential allerdings höchstens für einen Kurzfilm. So wird nur eine weitere Flachkomödie draus. Genial allerdings das Outfit von Christopher Walken als fernöstlicher… äh, keine Ahnung, was der da spielt.