Trailerschau für Filmstarts vom 14.8.

Auf die DVD warten:
Dr. Alemán: August Diehl spielt einen deutschen Arzt, der voller Ideale und Träume nach Kolumbien kommt und sich dort erstmal mit der Realität anfreunden muss. Könnte ein interessanter Film sein, aber dann doch bitte nicht in deutscher Synchronisation, in der alle ganz selbstverständlich die gleiche Sprache sprechen. Einige Kinos zeigen auch die auf Spanisch gedrehte Originalfassung.

Vielleicht mal im Fernsehen:
The Nanny Diaries (Nanny Diaries): Scarlett Johansson als Kindermädchen bei einem verzogenen Söhnchen reicher Eltern in New York. Ist natürlich klischeereich und vorhersehbar, scheint mir aber eine Spur bekömmlicher und origineller zu sein als der sonstige Hollywood-Komödien-Mainstream. Immerhin haben wir Laury Linney als böse reiche Mutter und die Regie stammt von Shari Springer Berman und Robert Pulcini, die den wunderbaren American Splendor gemacht haben.

Star Wars: The Clone Wars: Der egalste aller je dagewesenen Star-Wars-Filme. Und der verwirrendste: Es gab vor ein paar Jahren eine 2D-Zeichentrickserie namens Star Wars: Clone Wars. Die Wikipedia dazu: „Sinn dieser Serie besteht darin, dem Zuschauer zu erklären, was zwischen Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger und Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith genau geschehen ist.“ Jetzt kommt The Clone Wars, und Wikipedia erklärt abermals: „Sinn dieser Serie besteht darin, dem Zuschauer zu erklären, was zwischen Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger und Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith genau geschehen ist.“ Ah ja. Und dieser Kinofilm ist praktisch der Pilot zur neuen Fernsehserie. Was noch halbwegs Sinn ergeben würde, wenn diese Serie kurz danach starten würde. In Deutschland ist davon aber noch nichts in Sicht.

You Don’t Mess with the Zohan (Leg dich nicht mit Zohan an): Ein supertougher Mossad-Agent will Friseur in New York werden. Als Trailer durchaus recht witzig, und Julian war vom Film sogar ziemlich begeistert. Aber unterm Strich ist es dann halt doch eine Adam-Sandler-Comedy.

Beautiful Bitch: Bica ist ein rumänisches Mädchen, das nach Düsseldorf gekommen ist und dort für einen Auftraggeber Klauen geht. Der Film erzählt von Biacas Freundschaft zu einem deutschen Mädchen, deren Lebenswelt natürlich eine ganz andere ist. Pädagogisch wertvoller Culture-Clash für eine junge Zielgruppe.

Back to Africa: Seit einigen Jahren schickt André Heller in seinem Ethno-Zirkus Afrika! Afrika! afrikanische Künstler und Artisten erfolgreich auf Tournee durch Europa. Der Film begleitet und porträtiert einige dieser Künstler in ihrer afrikanischen Heimat.

Die Eisbombe: (Nachgereicht von letzter Woche) Abschlussfilm von Oliver Jahn (Ijon Tichy: Raumpilot), der als „erste deutsche Bio-Komödie“ beworben wird. Es geht um den Sohn einer neurotischen Öko-Familie. Ob das eine gelungene Satire ist oder doch eher schenkelklopfendes Sich-Lustig-Machen, ich weiß es nicht. Die Kritiken sind wohlwollend, aber nicht begeistert.

Muss nicht sein:
Elegy (Elegy oder die Kunst zu lieben): Philip-Roth-Verfilmung mit Ben Kingsley und Penelope Cruz: Alter Professor verliebt sich ernsthaft in junge Frau. Sehr hübsch zu lesen ist die SZ-Rezension von Willi Winkler:

Die Regisseurin Isabel Coixet hat aus dem „Sterbenden Tier“ von Philip Roth eine Elegie gemacht, schlimmer noch, einen Frauenfilm, Rosamunde Pilcher für die Opernabonnenten. (…) „Elegy“ ist reizvoll wie eine Sammlung aufgespießter Schmetterlinge.

Never Back Down (The Fighters): Es lebe die Oberfläche: Prügelporno mit schönen Körpern und zahllosen Kampfszenen.

 

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