Too big to fail.
Dienstag, 30.09.2008

Wanted ist ein sehr kurzweiliger Film. Die 110 Minuten kamen mir überhaupt nicht lang vor, im Gegenteil. Es gibt schließlich auch jede Menge zu sehen auf der Leinwand. Regisseur Timur Bekmambetov, der sich seine Eintrittskarte für Hollywood mit den russischen Blockbustern Wächter der Nacht und Wächter des Tages verdient hat, feuert von der ersten Minute ein Bilderstakkato auf den Zuschauer ab. Eindrucksvolle Special Effects, wilde Kamerafahrten, extreme Wechsel von Superzeitlupen und Zeitraffern, Bullet Time, zurückgespulte Szenen. Jede Menge Blei, Blut und Action, schick und slick präsentiert. Bestes Eye-Candy für die Zielgruppe der männlichen Post-Teenager.
Ein solcher ist auch der Protagonist von Wanted, Wesley Gibson (James McAvoy). Ein Klischee-Loser, wie er im Buche steht, der seine Tage im Büro-Cubicle fristet, umringt von doofen Kollegen und tyrannischen Vorgesetzten. Dessen Freundin ihn mit seinem besten Freund betrügt, wogegen er nichts zu tun vermag. Ein ganz schlimmer Loser also. (Wobei man ja auch sagen könnte: Hey, immerhin hat er einen Job, eine Freundin und einen besten Freund! Gar nicht mal so wenig!)
Dieses armselige Dasein hat schlagartig ein Ende, als ihm das geheimnisvolle, schwer bewaffnete Superbabe Fox (Angelina Jolie) begegnet. Sie bringt ihn in die Zentrale eines Killer-Geheimbunds namens “Brotherhood”. Deren Boss (Morgan Freeman) erklärt Wesley, dass sein Vater (der sich kurz nach Wesleys Geburt aus dem Staub gemacht hatte), für diese Bruderschaft tätig war, ehe er kürzlich selbst getötet wurde. Wesley soll nun sein Nachfolger werden, denn das Töten liegt ihm in den Genen. Aus dem Loser wird nun also im Schnelldurchgang ein Superkiller gemacht, jede Tötungshemmung abtrainiert und die in ihm schlummernden Fähigkeiten geweckt. Schon bald ist Wesley als fideler Mörder unterwegs, bis ihm klar wird, das hinter seinem Rücken ein falsches Spiel gespielt wird und er zwischen den Fronten steht.
Soweit, so unterhaltsam. Am besten man setzt sich in diese filmische Achterbahn und denkt nicht viel über den Inhalt nach. Denn wenn man damit mal anfängt, wird’s ziemlich unschön. Die Bruderschaft tötet, um Gutes zu tun. Ihre Opfer sind üble Schurken, nach ihrer eigenen Ethik tötet die Bruderschaft, um Leben zu retten (”Töte einen, rette tausende”). Und woher wissen die Brüder, wen sie zu töten haben? Sie bekommen es diktiert von einem Webstuhl. Richtig gelesen. Der “Webstuhl des Schicksals” webt einen kaum sichtbaren Geheimcode in ein Stück Stoff, dieser wird entschlüsselt und wir haben das nächste Opfer. Es ist vielleicht das größte Verdienst von Timur Bekmambetov, dass er es schafft, diesen Quatsch zu erzählen, ohne dass sich das Publikum vor Lachen krümmt.
Als wäre die Botschaft “Manchmal muss man halt töten” nicht schon zweifelhaft genug, ist es nicht weniger bedenklich, wenn man sich den Werdegang von Wesley ansieht. Rückgratloser Loser = schlecht, mitleidloser Ausführender von Befehlen = gut. Jeder Söldner-Ausbilder hat ein differenzierteres Menschenbild.
Was sich wie ein roter Faden durch Wanted zieht, ist seine Kälte. Die extreme Leidenschaftslosigkeit, mit der die Bruderschaft ihre Morde durchzieht, das Inkaufnehmen von Kollateralschäden und die dazu passende Kälte der Darsteller. Morgan Freeman, sonst immer dafür zuständig, ein wenig Herz und Wärme selbst in düstere Epen wie The Dark Knight zu bringen, hat hier soviel Charme und Charisma wie eine Tiefkühltruhe. Er wird aber noch locker getoppt von Angelina Jolie, die kaum mehr als 10 Sätze sagen darf, niemals lächelt und ansonsten vor allem cool und sexy aussehen soll. Das mit dem cool aussehen hat teilweise geklappt, sexy ist sie aber kein bisschen.
Umso erstaunlicher, dass Bekmambetov damit durchkommt. Wanted ist, nüchtern betrachtet, totaler Dreck. Allerdings eine mitreißende und vergnügliche Sorte von Dreck, die durchaus Spaß macht und gut unterhält. Wenn der Zuschauer in der Lage ist, die Optik zu genießen und den bedenklichen Subtext auszublenden (bzw. zu erkennen), dann passt das. Insofern geht auch die FSK-18-Freigabe aus meiner Sicht völlig in Ordnung.
Montag, 29.09.2008
Im Kino sehen:
Wall-E (Wall-E - Der letzte räumt die Erde auf): Der nächste große Wurf aus dem Hause Pixar, der seit Monaten mit jedem neuen Clip und jedem neuen Trailer verzaubert. Ich freu mich drauf!
Der Baader Meinhof Komplex: Die artechock-Redaktion erklärt ihre Homepage zur Eichinger-befreiten Zone und sagt
Sie sind ein freier Mensch. Sie müssen sich den Baader-Meinhof-Komplex nicht anschauen.
… und hat damit sicher Recht. Aber intressiern dats mi scho …
Vielleicht mal im Fernsehen:
love, peace & beatbox: Das Sounds-mit-dem-Mund-machen fasziniert mich schon, seit ich als kleiner Junge Michael Winslow in Police Academy und Zärtliche Chaoten zugehört habe. Und trotzdem weiß ich über Beatboxing viel zu wenig. Dieser Film könnte das ändern.
Day Night Day Night: Dass man das Thema Terrorismus auch ganz anders bearbeiten kann als Eichinger/Edel, zeigt dieser Film. Nur wird den kaum jemand sehen. Es geht um eine Selbstmordattentäterin, der wir in den letzten Stunden vor ihrem geplanten Anschlag bei der Vorbereitung zusehen.
Muss nicht sein:
Kinder. Wie die Zeit vergeht.: Dokumentarfilmer Thomas Heise besucht Menschen zwischen Halle und Leipzig. Dritter Teil einer Langzeitbeobachtung. Sicher kein ganz uninteressanter Film, aber für meinen Geschmack dann doch etwas zu spröde.
Désengagement (Trennung): Wichtiges politisches Anliegen (Nahostkonflikt), großes Gefühlsdrama und ein bekannter Star (Juliette Binoche) in der Hauptrolle. Ein Lieblingsfilm für Filmkritiker. Bin aber Banause und fürchte, ich würde mich hier langweilen.
Sonntag, 21.09.2008
Good Times: Ab sofort startet fünf Wochen lang jede Woche mindestens ein wirklich sehenswerter Film! Los geht’s:
Im Kino sehen:
Tropic Thunder: Ben Stillers aufwendige Parodie aufs Filmbusiness im Allgemeinen und Vietnamfilme im Besonderen. Die Besetzung ist toll und der Trailer verspricht sehr viel Spaß.
Kunsten å tenke negativt (Die Kunst des negativen Denkens): Schwarze Komödie aus Dänemark Norwegen, von der ich viel Gutes gehört habe. Es geht um Körperbehinderte, die keine Lust mehr auf ihre Gute-Laune-Therapeutin haben. Hingehen, wenn man auf den speziell skandinavischen Sarkasmus steht.
Vielleicht mal im Fernsehen:
Friedliche Zeiten: Period Piece über eine aus der DDR abgehauene Familie in den 60er Jahren. Der Vater will Freiheit, die Mutter ist paranoid. Erzählt wird aus der Sicht der Kinder. Mein Eindruck: Ganz nett.
Redbelt: Wer schon immer mal Jiu-Jitsu-Sportler im Kino sehen wollte, oder Tim Allen in einer ernsten Rolle, sollte reingehen. Auf mich persönlich übt der Trailer für diesen Mix aus Thriller, Drama und Martial Arts eher wenig Reiz aus.
Muss nicht sein:
Otto; or, Up with Dead People: Gay-Trash-Ikone Bruce LaBruce dreht einen Zombiefilm, oder sowas ähnliches. Nichts für mich, aber schön, dass solch Abseitiges auch in die Kinos kommt.
Unschuld: Der Trailer behauptet, hier handele es sich um einen “Film Noir”. Ist aber eher ein kühler, dunkler Episodenfilm, der lauter kleine Beziehungsdramen erzählt. Aber wer will zehn deutsche Beziehungsdramen sehen? Meistens ist ja schon eins zuviel.
The 5th Commandment (The 5th Commandment - Du sollst nicht töten): Action mit viel Gekloppe und Geballer. Normalerweise geht sowas direkt auf Video auf den Markt. Dieser hier wird ins Kino gebracht, und zwar von der Boll AG. Und damit wissen wir alles, was wir wissen müssen.
Samstag, 20.09.2008
Ich habe einen Ausflug in die Welt der Podcasts gemacht. Sascha Thau, Host des allzeit hörenswerten Podcasts Zettgeist, hat mich und Kollegin Frauke eingeladen, bei einer Folge mitzumischen. In Folge 50, seit letzter Woche online, plaudern wir also zu dritt über Popkulturelles. Zuerst einmal über Comicgate (wo Frauke und ich gemeinsam als Chefredakteure aktiv sind und Sascha früher mal sehr aktiv war). Danach gebe ich mein Urteil über die DVD Batman: Gotham Knight ab und empfehle den Comic Mouse Guard, Frauke schwärmt von Dr. Horrible und vom Abscheulichen Charles Christopher. Und zwischendurch musste natürlich noch über George Lucas gelästert werden.
Ich hatte mir für den Spaß eigens ein neues Headset gekauft, trotzdem klinge ich leider ein bisschen dumpf. Also rein akustisch, mein ich.
ZETTGEIST #050 über Comicgate, Mouseguard und Charles Christopher (ca. 35 Minuten)
Donnerstag, 11.09.2008
Vielleicht mal im Fernsehen:
Weiße Lilien: Deutscher Thriller, der in einer nahen Zukunft spielt und von Überwachung, Paranoia und Verschwörung erzählt. Könnte schon deshalb interessant sein, weil sowas im deutschen Kino sehr selten ist.
Gomorra (Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra): Italienischer Thriller, der versucht, einen realistischen, ungeschönten Blick auf die Camorra der heutigen Zeit zu werfen. Dürfte ganz interessant sein.
I was a Swiss Banker: Eigenartiger Schweizer Spielfilm über die Läuterung eines Karrierebankers, mit märchenhaft-surrealen Elementen.
NoBody’s Perfect: Regisseur Niko von Glasow, selbst Contergan-geschädigt, erzählt davon, wie er einen Aktkalender auf die Beine stellte, für den Comtergan-geschädigte Menschen vor der Kamera standen. Mit etwas Glück ein sehenswerter, unverkrampfter Blick auf den Umgang mit Behinderungen und Behinderten.
Die Entdeckung der Currywurst: Verfilmung einer Novelle von Uwe Timm, in der es weniger um deutsches Fastfood als um eine Liebesgeschichte in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs geht.
Muss nicht sein:
Step Brothers (Stiefbrüder): Infantile Komödie mit Will Ferrell und John C. Reilly als zwei, die nicht erwachsen werden wollen. Dank Reilly vielleicht einen kleinen Tick besser als andere Mainstream-US-Comedies.
Babylon A.D.: Dystopische SciFi-Action mit Vin Diesel, gedreht von Matthieu Kassovitz. Glaubt man dem Regisseur, hat Fox den Film komplett kaputtgemacht, der Film sei das Eintrittsgeld nicht wert.
Dance for All: Doku über ein Baletttanzprojekt in Kapstadt. Kaum ein Thema könnte mich weniger interessieren, aber da kann der Film ja nichts dafür.
Montag, 08.09.2008

Bis bald!
(Fotos: LollyKnit, penguinbush)
Sonntag, 07.09.2008
Im Kino sehen:
Wanted: Action-Granate von Timur Bekmambetov (Wächter der Nacht), der einerseits ein misogyner Waffenporno sein soll, aber in Sachen Schauwerte einiges zu bieten hat. Bei Comicgate gibt’s einen Text von mir, der auf die Unterschiede zwischen Comicvorlage und Film eingeht.
Vielleicht mal im Fernsehen:
Man jeuk (Sparrow): Neuer Film des Hongkong-Vielfilmers Johnnie To, der in schönen Bildern von einem Taschendieb erzählt, der sich verliebt. Sieht hübsch aus und bekam auf der Berlinale wohlwollende Kritiken.
Wolke 9: Der vielgelobte neue Film vom vielgelobten Andreas Dresen, in dem es um Liebe und Sex zwischen alten Menschen geht. Die eigentliche Story soll dabei nicht allzu interessant sein, aber Dresen-Filme lohnen sich eigentlich immer.
Tasogare (Liebestoll im Abendrot - Tasogare): Pinku eiga aus Japan. Lustig, dass der gleichzeitig mit Dresens Wolke 9 anläuft. Ich schau mir dann eines Tages mal beide an einem Arte-Themenabend “Sex im Alter” an. PS: Der deutsche Titel ist das Letzte.
Muss nicht sein:
Winx club - Il segreto del regno perduto (Winx Club - Das Geheimnis des verlorenen Königreichs): Ein Alptraum in Rosa: Mäßig animierter Trickfilm zum erfolgreichen Mädchen-Multimedia-Franchise aus der italienischen Abteilung von Disney.
Mittwoch, 03.09.2008
Natürlich kann man das Fernsehen als nichts als Scheiße verströmendes, todgeweihtes Medium betrachten. In letzter Zeit hab ich aber wieder vermehrt TV-Sendungen geguckt, und das nicht nur, weil die Sommerpause im Fußball zuende ist.
My Name is Earl (RTL): Wurde ja leider ganz schnell wieder eingestellt. Die Folgen, die liefen, waren aber prima Unterhaltung und haben auch in der deutschen Synchro relativ ordentlich funktioniert.
Dead Like Me (RTL 2): Auch diese tolle US-Serie wird von der deutschen Synchro nicht drastisch kaputtgemacht und wäre zur Zeit mein Lieblingsprogramm im Fernsehen, wenn’s RTL 2 nicht komplett versauen würde.
Dr. Psycho (Pro Sieben): Die zweite Staffel der Polizei-Comedy mit Christian Ulmen, auf die das Wort “Comedy” eigentlich gar nicht passt, hat mir genauso gut gefallen wie die erste Staffel und hatte ähnlich schlechte Quoten. Autor Ralf Husmann (der auch bei Stromberg mitmischt) ist ja inzwischen auch auf der Bestsellerliste vertreten - mit einem Buch, das mich von außen eher abschreckt (der Look geht so in Richtung Tommy Jaud). Hat das jemand gelesen?
Kalkofes Mattscheibe (Pro Sieben): Lief praktischerweise direkt nach dem Psycho. Immer wieder super, auch wenn ich die Sendung ohne Kalkofes Parodien und nur mit dem puren TV-Wahnsinn noch mehr lieben würde.
Switch reloaded (Pro Sieben): Die TV-Parodien-Show, die immer besser wird. Interessanter Nebenffekt: Wenn man direkt im Anschluss noch ein bisschen umherzappt, ergibt sich die äußerst surreale Situation, dass man nicht mehr genau weiß, ob man sich immer noch in der Parodie befindet oder schon wieder in der grausamen Realität. Das zeigt, wie genau und detailgetreu diese Parodien sind.
Kurt Krömer - Die internationale Show (ARD): Es gibt richtig doofe und schlechte Momente in dieser Show (vor allem die vorproduzierten Einspieler), aber wenn ein Gast auf Krömers Bühne sitzt und sich von ihm schlecht behandeln lässt, dann amüsiert mich das meistens vortrefflich. Nach einer mehrwöchigen Pause gibt es übrigens seit dieser Woche wieder montags neue Folgen im Ersten und alte im RBB!
Gernstls Deutschlandreise (BR): Franz Xaver Gernstl, in Bayern längst eine Art Star, macht wieder das, was er so gut kann: Mit einem Kamera- und einem Tonmann durchs Land fahren und skurille Begegnungen festhalten. In der aktuellen Serie fährt Gernstl immer an der deutschen Grenze entlang und kommt so durch die verschiedensten Landstriche. Gerne besucht er Sonderlinge, Freaks und Außenseiter, führt sie aber nie vor. Er hört ihnen zu, lässt sie reden und lässt das Besondere plötzlich ganz normal wirken. Auf der anderen Seite hat Gernstl ein Talent dafür, aus dem Alltäglichen das Sonderbare herauszukitzeln: z.B. wenn er einen Angler fragt, was denn der Hauptpreis beim Wettfischen sei. Die Antwort: “Fleisch”. Am Donnerstag läuft die letzte von 13 Folgen, es gibt aber sicher bald Wiederholungen in anderen Dritten oder bei BR-alpha.
Montag, 01.09.2008
Vielleicht mal im Fernsehen:
Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe: Der neue Film von Leander Haußmann: Tom Schilling und Maruschka Detmers in einer “junger Mann liebt deutlich ältere Frau”-Komödie. Nunja. Ein Film mit Musik von Element of Crime kann aber nicht ganz schlecht sein.
Finnischer Tango: Deutscher Film um einen Typen, der vorgibt behindert zu sein und bei einer Behinderten-Theatergruppe mitmacht. Der Trailer sieht eigentlich ziemlich sympathisch aus, es ist wohl wenig Gefühlsduselei zu befürchten.
La Graine et le Mulet (Couscous mit Fisch): Feelgood-Familienfilm im französischen Immigrantenmilieu, bei dem viel gekocht und gegessen wird. Wirkt auf den ersten Blick (für mich) nicht besonders reizvoll, die Kritik allerdings ist voll des Lobes.
The Devil Came on Horseback (Die Todesreiter von Darfur): Hinter dem martialischen Titel verbirgt sich eine Doku über den Genozid in Darfur. Im Zentrum steht ein ehemalliger US-Marine, der als Miliitär-Berichterstatter vor Ort war und erschütternde Fotos mitbrachte. Seitdem ist er auf einer Mission, zu der auch dieser Film gehört. Er hat sicher ein wichtiges Anliegen, könnte aber nach Ansicht mancher Kritiker zu missionarisch geraten sein.
Five Sex Rooms und eine Küche: Doku über den Alltag in einem deutschen Bordell.
Flammen & Citronen (Tage des Zorns): Dänisches Weltkriegsdrama über Kollaboration und Widerstand in Dänemark zur Zeit der deutschen Besatzung. War bei den Dänen ein großer Publikumserfolg
Muss nicht sein:
Angus, Thongs and Perfect Snogging (Frontalknutschen): Würd ich auf jeden Fall gucken, wenn ich 12 und weiblich wäre. Britischer Teeniefilm für Mädchen, bei dessen Trailer schonmal klar wird, das man sowas in England einen Tick anders angeht als bei uns oder in den USA.
Grace is Gone: Familiendrama mit John Cusack als Vater zweier Töchter, der ihnen schonend beibringen muss, dass ihre Mutter soeben im Irak gefallen ist. Möchte vermutlich kritisch und politisch sein, kommt aber rüber wie eine rührselige Schmonzette.
Meet Dave (Mensch, Dave!): Der nächste unterirdische Klamauk mit Eddie Murphy in zu vielen Rollen. Hört das denn nie auf?