Trailerschau für Filmstarts vom 28.8.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe: Der neue Film von Leander Haußmann: Tom Schilling und Maruschka Detmers in einer „junger Mann liebt deutlich ältere Frau“-Komödie. Nunja. Ein Film mit Musik von Element of Crime kann aber nicht ganz schlecht sein.

Finnischer Tango: Deutscher Film um einen Typen, der vorgibt behindert zu sein und bei einer Behinderten-Theatergruppe mitmacht. Der Trailer sieht eigentlich ziemlich sympathisch aus, es ist wohl wenig Gefühlsduselei zu befürchten.

La Graine et le Mulet (Couscous mit Fisch): Feelgood-Familienfilm im französischen Immigrantenmilieu, bei dem viel gekocht und gegessen wird. Wirkt auf den ersten Blick (für mich) nicht besonders reizvoll, die Kritik allerdings ist voll des Lobes.

The Devil Came on Horseback (Die Todesreiter von Darfur): Hinter dem martialischen Titel verbirgt sich eine Doku über den Genozid in Darfur. Im Zentrum steht ein ehemalliger US-Marine, der als Miliitär-Berichterstatter vor Ort war und erschütternde Fotos mitbrachte. Seitdem ist er auf einer Mission, zu der auch dieser Film gehört. Er hat sicher ein wichtiges Anliegen, könnte aber nach Ansicht mancher Kritiker zu missionarisch geraten sein.

Five Sex Rooms und eine Küche: Doku über den Alltag in einem deutschen Bordell.

Flammen & Citronen (Tage des Zorns): Dänisches Weltkriegsdrama über Kollaboration und Widerstand in Dänemark zur Zeit der deutschen Besatzung. War bei den Dänen ein großer Publikumserfolg

Muss nicht sein:
Angus, Thongs and Perfect Snogging (Frontalknutschen): Würd ich auf jeden Fall gucken, wenn ich 12 und weiblich wäre. Britischer Teeniefilm für Mädchen, bei dessen Trailer schonmal klar wird, das man sowas in England einen Tick anders angeht als bei uns oder in den USA.

Grace is Gone: Familiendrama mit John Cusack als Vater zweier Töchter, der ihnen schonend beibringen muss, dass ihre Mutter soeben im Irak gefallen ist. Möchte vermutlich kritisch und politisch sein, kommt aber rüber wie eine rührselige Schmonzette.

Meet Dave (Mensch, Dave!): Der nächste unterirdische Klamauk mit Eddie Murphy in zu vielen Rollen. Hört das denn nie auf?

 

Ein Gedanke zu „Trailerschau für Filmstarts vom 28.8.

  1. Zimmermann hat ’nen verdammt guten Soundtrack auch jenseits von Sven Regner. Und hat was charmant quirliges an sich. Aber ich und das Genre und ich und Leander werden keine Freunde mehr. Ich konnte schon mit Herr Lehmann nichts anfangen.

    Tage des Zorns ist vor allem lang und angefüllt mit langatmiger und unnötiger Gravitas. Alle… sprechen… gestelzt… mit… vielen… dramatischen… … … Sprechpausen…

    Sehr anstrengend, das alles.

Kommentare sind geschlossen.