Vielleicht mal im Fernsehen:
Weiße Lilien: Deutscher Thriller, der in einer nahen Zukunft spielt und von Überwachung, Paranoia und Verschwörung erzählt. Könnte schon deshalb interessant sein, weil sowas im deutschen Kino sehr selten ist.
Gomorra (Gomorrha – Reise in das Reich der Camorra): Italienischer Thriller, der versucht, einen realistischen, ungeschönten Blick auf die Camorra der heutigen Zeit zu werfen. Dürfte ganz interessant sein.
I was a Swiss Banker: Eigenartiger Schweizer Spielfilm über die Läuterung eines Karrierebankers, mit märchenhaft-surrealen Elementen.
NoBody’s Perfect: Regisseur Niko von Glasow, selbst Contergan-geschädigt, erzählt davon, wie er einen Aktkalender auf die Beine stellte, für den Comtergan-geschädigte Menschen vor der Kamera standen. Mit etwas Glück ein sehenswerter, unverkrampfter Blick auf den Umgang mit Behinderungen und Behinderten.
Die Entdeckung der Currywurst: Verfilmung einer Novelle von Uwe Timm, in der es weniger um deutsches Fastfood als um eine Liebesgeschichte in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs geht.
Muss nicht sein:
Step Brothers (Stiefbrüder): Infantile Komödie mit Will Ferrell und John C. Reilly als zwei, die nicht erwachsen werden wollen. Dank Reilly vielleicht einen kleinen Tick besser als andere Mainstream-US-Comedies.
Babylon A.D.: Dystopische SciFi-Action mit Vin Diesel, gedreht von Matthieu Kassovitz. Glaubt man dem Regisseur, hat Fox den Film komplett kaputtgemacht, der Film sei das Eintrittsgeld nicht wert.
Dance for All: Doku über ein Baletttanzprojekt in Kapstadt. Kaum ein Thema könnte mich weniger interessieren, aber da kann der Film ja nichts dafür.

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