Trailerschau für Filmstarts vom 9.10.

Auf die DVD warten:
Krabat: Genrekino aus Deutschland, die aufwendige Verfilmung von Otfried Preußlers Jugendroman. Hatte mich sehr drauf gefreut, die Kritiken sind aber fast durchgehend mittelmäßig bis vernichtend.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Le Silence de Lorna (Le Silence de Lorna – Lornas Schweigen): Vielgelobtes, anspruchsvolles Charakterdrama der Dardenne-Brüder. Im Mittelpunkt steht eine albanische Einwanderin in Belgien, die eine Scheinehe eingeht. So begeistert, wie die Kritiker sind, scheint das wirklich gut zu sein.

Autistic Disco: Der neue Film von Hans Steinbichler, (Winterreise, Hierankl) der als Erfinder eines „neuen Heimatfilms“ gilt. Auch diesmal gibt’s eine Alpenkulisse: Sieben junge Psychiatriepatienten machen einen gruppendynamischen Trip auf eine Berghütte. Scheint eher schwere Kost zu sein, aber vielleicht eine, die sich lohnt: „Definitiv kein Film für die breite Masse, aber ein beeindruckendes und verstörendes Kinoabenteuer voller emotionaler Wucht, das noch lange im Kopf nachwirkt“, schreibt Joachim Kurz bei kino-zeit.de.
Zu diesem Film gibt’s übrigens auch ein Trailer Puzzle, bei dem man seinen Trailer selbst zusammenbauen kann.

Giorni e Nuvole (Tage und Wolken): Der Italiener Silvio Soldini (Brot und Tulpen) erzählt eine Geschichte über ein mittelaltes Mittelschichten-Ehepaar, das damit fertig werden muss, dass der Mann plötzlich arbeitslos wird. Tendiert zum Glück wohl eher in Richtung charmante Tragikomödie als in Richtung schweres Sozialdrama.

Eagle Eye (Eagle Eye – Außer Kontrolle): Action-Thriller vom gleichen Team, das uns schon den Hitchcock-Ripoff Disturbia brachte (Regie: DJ Caruso: Produzent: Steven Spielberg, Hauptrolle: Shia LaBeouf). Hier bedient man sich stellenweise schon wieder bei Spielberg, Parallelen zum Dritten Mann sind unverkennbar.

Muss nicht sein:
The House Bunny (House Bunny): Eine vollkommen jugendfreie Komödie mit offizieller Unterstützung des Playboy-Konzerns. Ein Playboy-Bunny muss aus Hugh Hefners Hütte ausziehen und landet in einer College-Verbindung, wo sie auf lauter Nerd-Mädchen trifft. Man kann sich ja denken, wie das ausgeht.

U-900: Ach du Scheiße, was für ein Müll. Privatfernseh-Spaßvogel Atze Schröder versucht sowas ähnliches wie eine Parodie von Das Boot und dem Trailer gelingt das Kunststück, ohne einen einzigen auch nur halbwitzigen Gag auszukommen. Wer eine witzigere Boot-Parodie sehen will, braucht nur 44 Sekunden Zeit und einen YouTube-Link.