Trailerschau für Filmstarts vom 11.12.

Auf die DVD warten:
Transsiberian: Thriller von Brad Anderson (The Machinist), der die meiste Zeit im Zug spielt und recht spannend zu sein scheint. Muss aber nicht unbedingt im Kino sein, glaub ich.

The Day the Earth Stood Still (Der Tag, an dem die Erde stillstand): Vom Original aus dem Jahr 1951 weiß ich nur, dass Michael Rennie an dem Tag krank war. Jetzt also das Remake mit Keanu Reeves. Scheint ein rechter Scheiß geworden zu sein: Das Tomatometer kommt auf satte 15 Prozent.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Inkheart (Tintenherz): Der deutsche Bestseller von Cornelia Funke, mit reichlich Special Effects verfilmt von Hollywood. Ich hatte das erste Buch gelesen, war aber nicht so begeistert, dass ich scharf auf die Fortsetzung gewesen wäre. Meine ohnehin nicht allzu große Vorfreude auf den Film wurde gekillt, als ich las, dass dem Film nach den Test-Screenings noch ein sonnigeres Ende aufgepropft wurde.

La Zona: „Sozial engagierter Genrefilm“ (film-dienst) aus Mexiko. Die titelgebende „Zone“ steht für ein Reichenviertel, das von der Armut drumherum sorgfältig abgeriegelt ist.

Muss nicht sein:
In jeder Sekunde: Regiedebüt von Jan Fehse, bisher v.a. als Kameramann aktiv. Sieht (mal wieder) nach einem überambitionierten deutschen Drama aus, dass vor lauter schweren Schicksalen und großen Gefühlen kaum gehen kann.

The Women (The Women – Von großen und kleinen Affären): Noch ein eher missglücktes Remake — das Original von George Cukor stammt aus dem Jahr 1939. Bisschen viel Östrogen für meinen Geschmack. Dieser Film schreit irrsinnig laut „Ich bin ein Frauenfilm!“ und wird als solcher bestimmt auch ein Kassenerfolg.

Dream Boy: Romanverfilmung um eine schwule Jugendliebe in den amerikanischen Südstaaten. Lief auf der Berlinale, wo Rajko „eine ungemein abgestandene, einfallslose und beliebige Coming Out- Geschichte, die unübersehbar im Fahrwasser von Brokeback Mountain nach Luft schnappt“ sah.

Rab Ne Bana Di Jodi: Bollywood! 3 Stunden singen, tanzen und heiraten mit Shah Rukh Khan. Wer’s mag.

 

2 Gedanken zu „Trailerschau für Filmstarts vom 11.12.

  1. „Transsiberian: Thriller von Brad Anderson (The Machinist), der die meiste Zeit im Zug spielt und recht spannend zu sein scheint.“

    Meine Wahrnehmung des Films war genau eine umgekehrte: Während die ausgedehnte Zugfahrt ein gewisses Fernweh und Interrail-Romantik provozierte, kommt der angeklebte Krimiplot ungemein seelenlos und eintönig daher. Für mich eine große Enttäuschung, leider.

  2. 15% sind schon ein bitteres Urteil für das Remake. SO schlecht fand ich ihn jetzt gar nicht – aber gut war er leider auch nicht.

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