Trailerschau für Filmstarts vom 26.2.

Im Kino sehen:
The Wrestler: Mickey Rourke als abgehalfterter Ex-Catcher, der nochmal in den Ring steigt. Rourke hat beim Oscar knapp gegen Sean Milk Penn verloren — ihm zuzusehen wird ein großes Vergnügen. Hätte mir den Film aber auch ohne ihn angesehen, denn von Darren Aronofsky war bisher noch jeder Film mindestens interessant.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Mord ist mein Geschäft, Liebling: Mafiafilm-Parodie mit Rick Kavanian und anderen TV-Witzbolden. Einer dieser Filme, die man hassen will, es aber nicht recht schafft. Im Prinzip eine dumme deutsche Komödie, aber mit netten Momenten, einigem Charme, echter Liebe zum Sujet und coolen Gaststars (Bud Spencer!). Kein Wunder, kommt auch von der gleichen Produktionsfirma wie Der Wixxer, wo das ganz ähnlich war.

Role Models (Vorbilder?!): Hier gilt fast das selbe wie beim eben genannten Film. Riecht nach zotiger Proll-Komödie, hat aber doch charmante Momente. Und Elizabeth Banks aus Scrubs. Es geht um zwei junge Straftäter, die als Buße zum Sozialdienst mit schwierigen Kindern verdonnert werden.

Menschen, Träume, Taten: Doku über alternatives, ökologisches Kommunenleben im „Ökodorf Sieben Linden“. Möglicherweise ein ganz interessanter Film über Ideale und Realität, ist aber im Fernsehen sicher besser aufgehoben.

The Reader (Der Vorleser): Der gefühlt 50. Film innerhalb von drei Monaten, der irgendwie mit Nazideutschland zu tun hat. Und weil die Buchvorlage von Bernhard Schlink auch im Ausland ein Bestseller war, gibt es eine internationale Coproduktion mit international bekannten Gesichtern. Kate Winslet hat für ihre Rolle grade den Oscar bekommen. Insofern: Perfektes Timing für den Filmstart. Die Kritiken sind allerdings überwiegend negativ, z.T. ist von „Nazi-Porno“ die Rede. Sehr lesenswert ist die recht ausgewogene Besprechung von Rüdiger Suchsland bei artechock.

Muss nicht sein:
Donne-moi la main (Reich mir Deine Hand): Französischer Coming-of-Age-Film über ein Zwillingsbrüderpaar, das zu Fuß nach Spanien zur Beerdigung der Mutter geht und sich auf dem Weg selbst findet. Fällt vor allem damit auf, dass er auch ein paar Zeichentricksequenzen enthält, ansonsten wird im Trailer immer sehr bedeutungsvoll und ernst dreingeblickt.

Maria am Wasser: Ein Mann kommt zurück in sein Geburtsdorf in Ostdeutschland, aus dem er vor 20 Jahren geflohen war. Die Bewohner hatten ihn für tot gehalten. DDR-Vergangenheitsbewältigung auf halbwegs originelle Art und Weise. Die Presse ist nicht begeistert.

Underworld: Rise of the Lycans (Underworld: Aufstand der Lykaner): Das Prequel zum Werwolf-Vampir-Crossover. Waren da nicht schon die ersten beiden sowohl unnötig als auch ziemlicher Schrott? Ich habe sie nicht gesehen, kann also auch gut auf den dritten Streich verzichten.

 

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