Letzte Woche gelernt (10)

  • Das ist ja toll: Kerstin S. Klein hat sich für dieses Jahr was vorgenommen: „I want to visit each and every movie theater in Munich in the year 2009.“ Und jeder Besuch wird fotografisch festgehalten. So entsteht ein schönes kleines Fotoalbum der immer noch recht vielseitigen Münchner Kinolandschaft.
  • Bei Zeit Online gibt es eine interessante Serie von Fußballerkolumnen, die sich angenehm von Schwadronierserien à la „Kicker-Kolumnistenkreis“ oder den Ghostwriter-Kolumnen der Springerpresse unterscheidet. Bei „Alles außer Fußball“ melden sich drei der mutmaßlich schlaueren Bundesligaprofis zu Wort. Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart), Andreas Beck (TSG Hoffenheim) und Philipp Lahm (FCB), dem ich damit schon fast ein bisschen verzeihen kann, dass er bei der saublöden Plakatkampagne der Bild mitmischt. Hitze würde das im übrigen nicht machen, wie er in der vorvorletztenFolge verrät, einem sehr vergnüglichen Gespräch mit Oliver Fritsch. Bitte bis zum Ende lesen, das wird nach hinten raus immer besser.
  • Wenn jemand seinen Krankenhausaufenthalt detailliert bei Twitter dokumentiert, ist das faszinierend und beängstigend zugleich. Gute Genesung, @dogfood.
  • Wer einmal in die Abgründe der Wikipedia blicken möchte, möge sich die Diskussionsseite zum Kriminalfall von Amstetten ansehen. Hier wird v.a. darüber gestritten, ob und wie der Familienname des Täters genannt werden darf. Irgendwie zeigt sich hier beispielhaft die ganze Großartigkeit der Wikipedia ebenso wie ihre Mängel. (via Plomlompoms Tweets)
  • Die Beatles faszinieren noch immer. Zumindest mich. Das kürzlich aufgetauchte Revolution 1 (Take 20) verströmt die pure Beatles-Magie und hört sich tatsächlich, wie Nico bei Spreeblick schreibt, an wie der „Missing Link zwischen ‚Revolution 1‘ und ‚Revolution 9′“.
  • Und wenn sich Schalke noch so anstrengt: Deutschlands lustigster Comedy-Fußballverein bleibt immer noch der TSV 1860 München.

     
  • 8 Gedanken zu „Letzte Woche gelernt (10)

    1. Ich frag mich ja immer, wie solche Tracks plötzlich auftauchen. Wo waren sie abgetaucht? Wer angelte sie? Oder sitzt da eine Beatlestrack-Krake am Meeresboden in ihrem Krakengarten, umschwirrt von gelben U-Booten, und macht sich einen Spaß draus, alle paar Jahre mal einen Track auftauchen zu lassen. Eins ist sicher: Beatles-Tracks müssen eine geringere Dichte als Wasser haben, sonst würden sie nicht so einfach auftauchen, once released by the octopus.

    2. > und Philipp Lahm (FCB), dem ich damit schon fast ein bisschen
      > verzeihen kann, dass er bei der saublöden Plakatkampagne der
      > Bild mitmischt.

      Nein, so etwas kann man nicht verzeihen.

    3. Vielen Dank für den Link zu meinem Blog. Die verschiedenen Kinos zu besuchen macht mir sehr viel Spaß und ich habe dadurch schon einige Juwelen entdeckt.

      @Helga: das mit der Kamera ist mir eigentlich auch lästig, aber ich dachte mir, dass die Beiträge sonst zu langweilig wären. Aber bei den letzten Kinobesuchen musste ich schon Handyfotos benutzen oder Bilder direkt von den Webseiten der Kinobetreiber.

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