Trailerschau für Filmstarts vom 7.5.

Im Kino sehen:
Star Trek (Star Trek): Die Meinungen gehen ja ziemlich auseinander: Von „Dieser Film ist so schlecht, dass es sich nicht einmal lohnen würde, ihn gratis herunterzuladen“ (Die Schweizer WOZ) bis zu „Eine hochtourige, über Strecken begeisternde sentimental journey in die Vergangenheit der Zukunft“ (SpOn). Ich fand ihn toll.

Auf die DVD warten:
Boy A: Britisches Drama über einen Jugendlichen, der nach einem schweren Verbrechen als 10jähriger in Jugendhaft kam und 14 Jahre später nach seiner Entlassung versucht, ein normales Leben zu führen. Von den F5 sehr gelobt, bestimmt sehenswert, in München allerdings (noch) in keinem Kino.

Les Grandes Personnes (Wir sind alle erwachsen): Irgendwo in Frankreich gibt es ein geheimes Reservoir für bezaubernde Nachwuchsschauspielerinnen. Wie z.B. Anaïs Demoustier (allein schon der Name!), die in diesem Debütfilm von Anne Novion mit ihrem Vater in einem Ferienhaus in Schweden Urlaub macht, welches sie sich mit zwei fremden Damen teilen müssen. Bestimmt nix umwerfend großes, aber so ein fluffig-leichtes Sommerfilmchen kann auch viel Spaß machen.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Die wundersame Welt der Waschkraft: Von Hans-Christian Schmid hat mir bisher noch jeder Film gefallen, für mich einer der besten deutschen Regisseure. Seine erste Doku dreht sich um Großwäschereien in Polen, die für Berliner Luxushotels die Wäsche waschen. Sicher interessant, muss aber nicht im Kino.

Machan (Spiel der Träume – Die wahre Geschichte eines falschen Teams): Eine Gruppe armer Leute aus Sri Lanka gibt sich als Handball-Nationalmannschaft aus, um auf diesem Weg nach Deutschland zu kommen, zu einem Turnier in der bayerisch-schwäbischen Provinz. Basiert auf einer wahren Geschichte. Könnte ganz charmant sein, klingt für mich aber auch ein bisschen nach klebriger Außenseiter-Romantik. Bei YouTube gibt’s übrigens Originalaufnahmen vom Turnier.

Muss nicht sein:
Spraymasters: Ehemalige New Yorker Graffiti-Sprayer der 70er Jahre erzählen von früher.

The Boy in the Striped Pajamas (Der Junge im gestreiften Pyjama): Britische Verfilmung eines Jugendbuchs, das von einer Freundschaft zwischen dem kleinen Sohn eines KZ-Kommandanten und einem gleichaltrigen jüdischen Gefangenen erzählt. Schon wieder ein Holocaustfilm also, diesmal aus der Sicht eines kleinen Jungen. Die Kritik ist in Deutschland deutlich reservierter als in England oder den USA, wo der Film recht positiv aufgenommen wurde. Ich wittere vor allem extreme Kitschgefahr.

The Heart of Jenin (Das Herz von Jenin): Doku über einen Palästinenser, dessen Sohn von israelischen Soldaten getötet wurde, und der anschließend Organe des Sohnes für zwei jüdische Kinder zur Verfügung gestellt hat. Klingt nach einer arg rührseligen Menschelei, die obendrein auch noch einen recht einseitigen Standpunkt einnimmt, wie Birte Lüdeking bei critic.de schreibt.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.