William Castle im Filmmuseum München – mit Gimmicks!

Das Münchner Filmmuseum zeigt nächste Woche an vier Abenden eine kleine Reihe mit dem Titel „William Castle – Impresario des Makabren“. Castle wurde als Filmregisseur und -produzent vor allem dafür berühmt, dass er seine B-Movie-Trashschinken wie The Tingler mit allerlei Gimmicks aufzupeppen versuchte, die im Kinosaal installiert wurden. Beim Tingler z.B. geht es um ein Monster, das sich ins Rückgrat der Opfer einnistet. Also wurden in den Kinosesseln kleine Apparaturen namens „Percepto“ eingesetzt, die die an der richtigen Stelle zu vibrieren begannen. Ein filmisches Denkmal wurde William Castle 1993 von Joe Dante mit dem Film Matinee mit John Goodman gesetzt.

In München kann man diese Filme jetzt wieder auf der Leinwand sehen — einschließlich der dazugehörigen Gimmicks! Am Dienstag, 23.6. gibt es zum Auftakt Kurzfilme und Schnipsel. Am Mittwoch wird Polanskis Rosemary’s Baby gezeigt, welcher zunächst als Projekt von William Castle geplant war. Am Donnerstag und Freitag schließlich gibt es zwei Triple-Features mit Castle-Filmen aus den 50er und 60er Jahren. An beiden Abenden werden vom New Yorker Fachmann Bruce Goldstein Gimmicks zu den Filmen inszeniert. Programm und Infos in diesem PDF.

 

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