Filmfest München – ein paar Tipps

Am Samstag beginnt das Filmfest München mit Terry Gilliams The Imaginarium of Doctor Parnassus als offiziellem Eröffnungsfilm. Das Programm ist wie üblich sehr reichhaltig und breitgefächert. Es ist nicht leicht, als „normaler Besucher“, dessen Zeit- und Geldbudget ihm vielleicht zwei, drei oder auch ein halbes Dutzend Filme erlauben, das Richtige auszusuchen. Insgesamt dürften es um die 200 Filme sein, die innerhalb von acht Tagen laufen.

Hier meine ganz subjektiven Tipps, gefärbt von persönlichem Geschmack, Kompatibilität mit meinem Terminkalender und meiner persönlichen Maxime, keine Filme auszuwählen, bei denen bereits eine reguläre Kinoauswertung feststeht:

TOP SIX:
Adam Angenehm verschrobene RomCom über einen jungen Mann mit Asperger-Syndrom.
Awaydays – Hooligans und 80s-Soundtrack!
Humpday – Der coolere Zack and Miri Make a Porno?
Moon – Kluge Science Fiction aus Großbritannien.
Sauna – Historienhorror aus Finnland, der im 16. Jahrhundert spielt.
Truffe – Dystopische Komödie aus Kanada.

AUCH INTERESSANT:
Blindlings – Drei Menschen im Winter im Wald (schau ich mir ehrlich gesagt v.a. deshalb an, weil der Regisseur ein guter Freund eines guten Freundes ist).
Country Wedding – Chaotische Hochzeit auf Isländisch.
Dogtooth – Whua, very strange!
FilmeFobia – Brasilianische Mockumentary über Angsttherapien.
The Girlfriend Experience – Der neue Soderbergh, in dem es um ein Callgirl geht.
Una Semana Solos – Erzählt von Kindern in einer Gated Community in Buenos Aires.
The Sky Crawlers – Schicker Anime über Liebe unter jungen Kampfpiloten.

Eine gute Idee sind die Filmfest Cards, mit denen man als Vielseher ein bisschen Geld sparen kann. Ich werde mir voraussichtlich die silberne besorgen, mit der man fünf Filme zum Preis von vieren sehen kann.