Trailerschau für Filmstarts vom 25.6.

Auf die DVD warten:
The Countess (Die Gräfin): Zweiter Film von Julie Delpy als Regisseurin, produziert von X-Filme. Sie selbst spielt die ungarische Gräfin Erzsébet Báthory, die wegen zahlreicher Morde als „Blutgräfin“ in die Geschichte einging. Laut Berliner Zeitung „eine herrliche Schauermär, in der das Blut spritzt, suppt und strömt und Leiber aufbrechen wie überreife Früchte.“

Home: Das sieht hübsch aus! Eine französisch-schweizerische Komödie über eine Familie, der eine Autobahn vor die Nase gesetzt wird. Mit Isabelle Huppert!

Flash of Genius: Greg Kinnear spielt Robert W. Kearns, den Erfinder des Intervallscheibenwischers. Kearns klagte gegen die Ford Corporation, die ihm die Idee geklaut hatte, und gewann. Sieht nach einem schönen 70er-Jahre-Zeitgeist-Film aus, auch wenn das David-gegen-Goliath-Thema alles andere als neu ist.

Vielleicht mal im Fernsehen:
32A (32A – It’s a girl thing): Coming of age im Irland der späten 70er Jahre (der Titel bezieht sich auf die BH-Größe der Protagonistin). Sieht nett und sympathisch aus, hat man so ähnlich aber auch schon sehr oft gesehen.

Auf der Suche nach dem Gedächtnis: Filmportrait des Hirnforschers und Nobelpreisträgers Eric Kandel. Der film-dienst meint, das sei „informativ und sehr kurzweilig“. Guck ich mir gerne an, aber nicht im Kino.

Schattenwelt: Als ein RAF-Terrorist nach 22 Jahren Haft frei kommt, stellt ihm die Tochter von einem seiner Opfer nach. Es geht um Schuld und Vergebung, das ist klar (pun intended). Der Film hat Stärken und Schwächen, meint Georg Seeßlen in seiner lesenswerten epd-Kritik.

Muss nicht sein:
Transformers: Revenge of the Fallen (Transformers – Die Rache): Krach! Wumms! Schepper! Michael Bay! Scheißegal!

Crossing Over: Harrison Ford spielt die Hauptrolle in einem Film über illegale Einwanderung, der seine politische Agenda und Moral so plakativ vor sich her trägt, dass einem schon beim Trailer ganz schlecht wird. Die US-Kritik war sich einig: nur 11% auf dem Tomatometer.

Big Stan (Big Stan – Kleiner Arsch ganz groß!): Fragen über Fragen: Wird diese Deppenkomödie der letzte Film sein, in dem David Carradine im Kino zu sehen ist? Warum schafft es ein solcher FIlm in unsere Kinos, wenn er selbst in den USA nur Direct-to-DVD veröffentlicht wurde? Und wer will sowas sehen?