Trailerschau für Filmstarts vom 2.7.

Auf die DVD warten:
Ice Age: Dawn of the Dinosaurs (Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los): Diesmal neu dabei: Dinosaurier, ein Weibchen für Scrat und 3D-Brillen für die Zuschauer (in bestimmten Kinos). Ist wahrscheinlich immer noch sehr solides Family-Entertainment und durchaus für einige Lacher gut, aber ich fand schon den zweiten Teil im Vergleich zum ersten eher so mittel.

9to5 – Days in Porn: Nichts für die Familie, sondern „Keine Jugendfreigabe“: Dokumentarfilmer Jens Hoffmann ging anderthalb Jahre lang ins San Fernando Valley, um hinter die Kulissen der dortigen Pornoindustrie zu schauen und mit ihren Protagonisten zu sprechen. Das Ergebnis soll ein nüchterner, recht interessanter Film sein: „Der Film hat zunächst einmal gar keine Haltung, sondern versucht, sich ein Bild zu machen,“ schreibt Thorsten Funke bei critic.de. Was man bei einem Thema wie diesem nur begrüßen kann.

Madboy: Low-Budget-Film von Henna Peschel, dessen Rollo Aller-Filme (starring Rocko Schamoni) in Hamburg Kult sind und die schon lange auf meiner Liste stehen. Besonders irrwitzig: Der Film startet in Hamburg, Berlin, Köln — und ausgerechnet im Hirsch in Buchloe, meinem Heimatplaneten. Sachen gibt’s.

Vielleicht mal im Fernsehen:
The Haunting in Connecticut (Das Haus der Dämonen): Eher klassischer Geistergrusel als fieser Slasher. Zuerst dachte ich, dass wär schon wieder eines dieser sinnlosen Horror-Remakes. Dabei ist das hier gar keine Neuauflage. Originell oder innovativ ist es allerdings auch nicht, sondern, wenn man’s freundlich ausdrücken will, einfach sehr Oldschool.

Achterbahn: Doku über Norbert Witte, der mit einem Vergnügungspark grandios scheiterte und sich dann im Drogenhandel verstrickte. Sicherlich nicht uninteressant, aber doch eher was fürs TV.

Muss nicht sein:
La fille de Monaco (Das Mädchen aus Monaco): Sommerliche Dreiecksgeschichte um eine sexy Blondine, einen grauen Anwalt und seinen Bodyguard. Typisch französisch. Den Kritikern gefällt das überwiegend gut, mich interessiert’s eher gar nicht.

Hände hoch oder ich schieße: DEFA-Film von 1966 über einen Polizisten, der nichts zu tun hat, weil es kaum Kriminalität um ihn herum gibt. Dem Trailer nach ist das ein harmloses Komödchen, war aber anscheindend subversiv genug, um in der DDR verboten zu werden. Wer mag, kann den Film jetzt doch noch sehen.

 

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