Abwesenheitsnotiz


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Ich bin im Urlaub. Deswegen gibt es hier leider keine Trailerschau für die Filmstarts vom 27.8., und auch die kommenden beiden Wochen müsst ihr darauf verzichten. Der reguläre Betrieb geht hier voraussichtlich mit den Kinostarts vom 17. September weiter. Und wenn’s dann draußen wieder herbstelt und fröstelt, gibt’s hoffentlich auch sonst wieder ein bisschen mehr Inhalt auf diesem Blog.

In den drei kommenden Wochen starten etwa 30 Filme, aus denen ich hier mal ein paar interessante Rosinen herauspicke:

Für Leute wie mich: Brothers Bloom (ab 27.8.)
Eine Gaunerkomödie mit Adrien Brody, die nicht der Oberhammer, aber doch recht ansehnlich und hübsch geraten zu sein scheint. Meint z.B. Rochus Wolff bei critic.de.

Für Freunde von Kostümfilmen: Chéri – Eine Komödie der Eitelkeiten (ab 27.8.)
Hauptdarstellerin Michelle Pfeiffer, Regisseur Stephen Frears und Drehbuchautor Christopher Hampton begeben sich nochmal auf ähnliches Terrain wie damals bei Gefährliche Liebschaften. Das Spektrum der Kritiken reicht von fürchterlich bis großartig.

Für Rocker: It might get loud (ab 27.8.)
Robert Plant, Jack White und The Edge packen die Gitarren aus. Wem diese Namen nichts sagen, braucht sich mit dem Film nicht weiter zu beschäftigen, der Rest sucht sich ein Kino mit guter Soundanlage.

Für Hippies, Ex-Hippies, deren Sympathisanten und alle die Ang Lee mögen: Taking Woodstock (ab 3.9.)
Ang-Lee-Filme sind ja eigentlich immer einen Blick wert, meistens sind sie sogar sehr gut. Hier erzählt von Woodstock, das gerade wegen des 40. Jahrestags wieder in aller Munde ist. Und zwar aus der Sicht eines jungen Mannes, dessen Eltern ein Motel ganz in der Nähe jener Wiese haben.

Für die, die noch an Humor im deutschen Kino glauben: Whisky mit Wodka (ab 3.9.)
Manchmal haut’s ja doch hin mit dem Humor in deutschen Filmen. Bei Regisseur Andreas Dresen und einer Besetzung mit Henry Hübchen und Sylvester Groth stehen die Chancen so schlecht nicht. Es geht übrigens um Schauspielerei und Filmemachen, Doppelbödigkeiten sind also garantiert.

Für Kids: Wickie und die starken Männer (ab 9.9.)
Bully Herbigs Realverfilmung der Zeichentrickserie. Ist für Kinder vielleicht recht spaßig.

Für Mutige: Antichrist (ab 10.9.)
Lars von Trier schockt mal wieder alle, oder er versucht es zumindest. Heftiges Beziehungsdrama mit Horror-Anleihen. Im Kino werde ich mir das nicht antun, weil ich mich nicht zwei Stunden lang extrem unwohl fühlen möchte. In den vertrauten vier Wänden würde ich vielleicht einen Versuch wagen.

Für Science-Fiction-Fans: District 9 (ab 10.9.)
Der günstig produzierte Film aus Südafrika war ein großer Erfolg an den US-Kinokassen und sieht auf jeden Fall sehr interessant aus: Hier kommen die Aliens mal nicht als böse Invasoren, sondern als Flüchtlinge auf die Erde. Auf diese Apartheid-Parabel können sich anscheindend Kritik und Publikum einigen.

Für Anspruchsvolle: Sturm (ab 10.9.)
Der neue Film von Hans-Christian Schmid, über serbische Kriegsverbrecher vor dem Haager Tribunal. Könnte etwas trocken sein, aber was Schlechtes ist von Schmid eigentlich nicht zu erwarten.

 

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