Geist ist geil

Gerhard Henschel: Gossenreport

Donnerstag, 29.10.2009

Kein brandneues Buch, erschienen ist es bereits vor drei Jahren. Gerhard Henschel, der u.a. seit vielen Jahren als Autor für die Titanic tätig ist, hatte 2002 mit einem Artikel in der taz die “Diekmann-Penis-Affäre” ausgelöst und seither immer wieder scharfe Polemiken gegen das Feindbild Bild-Zeitung veröffentlicht.

Eine davon hieß “Von Tag zu Tag wird’s schmutziger” und bildet das erste Kapitel von Gossenreport. Was folgt, ist sozusagen die “extended version”, in der Henschel noch einmal alles ausführlich darlegt, was ihn an Bild anwidert. Der Text ist eine einzige, lange Suada (die Bild würde sagen: Wut-Rede), in der sich der Autor wortreich und in geschliffener Sprache auskotzt über die Praktiken der mächtigen Boulevardzeitung. Und er hat ja auch recht. Es ist beschämend, was das Fachblatt für Bigotterie, Intoleranz, Lügen und Demagogie Tag für Tag so veranstaltet.

Das meiste davon dürfte der Zielgruppe dieses Buches jedoch weithin bekannt sein, vor allem dann, wenn sie ab und zu Bildblog liest. Was Henschel ganz besonders am Herzen liegt, ist die Doppelmoral der Zeitung, die es schafft, dem Papst publizistisch Kränze zu flechten, in Kommentaren für konservative Werte einzutreten und sich gleichzeitig an Schmuddelgeschichten jeder Couleur zu waiden. Garniert mit einem Kleinanzeigenteil voller Inserate aus dem Rotlichtmilieu. Vor allem diese Kleinanzeigen zieht Henschel immer und immer wieder heran, um der Bild Doppelmoral und Heuchelei vorzuwerfen. Ein Vorwurf, der bei der x-ten Wiederholung dann doch sehr ermüdend wirkt, zumal diese Anzeigen ja mit den redaktionellen Inhalten der Zeitung eigentlich nichts zu tun haben. Irgendwann wundert man sich nur noch über die Ausdauer, mit der Henschel immer wieder aus den Kleinanzeigentexten zitiert und fragt sich, ob er das nicht auch ein bisschen genüsslich tut.

Von den im Untertitel angekündigten “Betriebsgeheimnissen der Bild-Zeitung” ist im Buch leider viel zu wenig zu finden. Echte Blicke hinter die Kulissen finden praktisch nicht statt. Ehrenwert sind Henschels unermüdliche Fingerzeige gegen Prominente und Politiker aller Art, die sich nicht zu schade sind, mit Bild zu kooperieren. Sein eloquent vorgetragener Zorn liest sich gut, verliert sich aber spätestens nach der Hälfte des Buches in Redundanzen und Wiederholungen. Bei regelmäßiger Bildblog-Lektüre dürfte der Erkenntnisgewinn höher sein.

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Blick nach Diskursistan

Freitag, 23.10.2009

1. Akt: Filmkritiker Ekkehard Knörer bespricht im Perlentaucher Michael Hanekes Das weiße Band und wirft dem Film vor allem vor, dass er dem Zuschauer genau vorschreibt, wie er zu interpretieren sei und ihm keinerlei eigenen Spielraum lasse. Eine scharfsinnige und -züngige Rezension, die sich zu lesen lohnt.

2. Akt: Wolfram Schütte, langjähriger Feuilletonredakteur der Frankfurter Rundschau und ein großer Freund des Ampersands, antwortet darauf mit einem Text, ebenfalls beim Perlentaucher. Sein Text ist eine Kritik an der Kritik, eine Rezension der Rezension (und damit schön meta), garniert mit einigen persönlichen Angriffen gegen Knörer.

3. Akt: Die Replik auf die Replik - Knörer antwortet wiederum auf Schütte. Da wird’s dann grundsätzlich, es geht u.a. um Knörers Credo als Kritiker und sein Verständnis von Kunst. Vielleicht ist das schon eine Metaebene zuviel und ein bisschen sehr angestrengt, aber auch dieser Text enthält wieder ein paar interessante Gedanken, vor allem wenn man selbst sich ab und zu als “Kritiker” versucht (wenn auch nicht auf diesem intellektuellen Niveau).

To be continued?

Jedenfalls: Ein verbaler Schlagabtausch wie dieser gehört zu den 999 Gründen, für die man das Internet lieben muss. Sowas gabs zwar auch früher schon im Feuilleton, aber einem Normalleser war es dort nur sehr viel schwerer möglich, alle Teile der Debatte mitzuverfolgen, wenn z.B. ein FAZ-Text auf einen ZEIT-Text von vor 9 Tagen antwortet (oder umgekehrt).

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Trailerschau für Filmstarts vom 22.10.

Donnerstag, 22.10.2009

Im Kino sehen:
(500) Days Of Summer: Romanze aus Indiewood, von einigen als vielleicht originellster Film des Jahres gepriesen. Erzählt eine klassische Liebesgeschichte, tut dies aber wohl mit sehr viel Charme und vielen erzählerischen Spielereien. Will ich sehen.

Auf die DVD warten:
Wendy and Lucy: Sieht nach einem richtig starken Independent-Kino-Kleinod aus. Es geht um eine mittellose junge Frau, die sich, begleitet von ihrem Hund, nach Alaska aufmacht, um dort Arbeit zu finden. Wahrscheinlich ein toller Film. Der aber außer in Berlin erstmal nirgends läuft.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Schwarz auf weiß - Eine Reise durch Deutschland: Günter Wallraffs neuester Streich. Diesmal hat er sich als Schwarzer verkleidet und sich in den deutschen Alltag begeben. Man kann diesen Ansatz mit einigem Recht kritisieren, das Ergebnis dürfte trotzdem interessant und sehr aufschlussreich sein. Versteckte-Kamera-Digitalaufnahmen muss man sich aber nicht unbedingt im Kino ansehen, eine TV-Ausstrahlung reicht da auch. Lesenswert ist jedenfalls die Wallraff-Reportage im Zeit-Magazin zum gleichen Thema.

The Cove (Die Bucht - The Cove): Reportage über Ric O’Barry, Tiertrainer bei Flipper und heute engagierter Tierschützer, und seinen Kampf gegen Delfinfang. Der Trailer ist extrem auf “harter Reality-Thriller” getrimmt. Wenn der Film auch so ist, ist es ein spekulatives Machwerk. Allerdings scheinen einige Szenen wohl tatsächlich sehr aufrüttelnd zu sein und in den USA waren die Kritiker weitgehend begeistert.

Muss nicht sein:
Pettson & Findus - Glömligheter (Kuddelmuddel bei Pettersson & Findus): Neuer Trickfilm mit den Kinderlieblingen aus Schweden. Mit 100% pädagogischer Unbedenklichkeitsgarantie.

Orphan (Orphan - Das Waisenkind): Mainstream-Horror mit dem x-fach totgerittenen Thema “böses Kind mit dunklen Augenringen und schwarzen Haaren”. Braucht vermutlich kein Mensch, die Schauspielerleistungen immerhin werden überall gelobt.

Die Päpstin: Sönke Wortmann verfilmt einen Bestseller, parallel als TV-Mehrteiler und als Kinofilm. Mittelalter-Historienschinken von der Sorte, wie sie mich rein gar nicht interessieren.



Trailerschau für Filmstarts vom 15.10.

Donnerstag, 15.10.2009

Im Kino sehen:
Das weiße Band: “Eine deutsche Kindergeschichte” heißt es in Sütterlin auf dem Filmplakat. Aber ganz gewiss kein Kinderfilm. Ob man Michael Haneke nun liebt oder hasst (ich selber hab noch gar nix von ihm gesehen), sein neuer Film, Sieger in Cannes, dürfte in jedem Fall sehenswert sein. Er spielt vor dem Ersten Weltkrieg in einem kleinen deutschen Dorf und erzählt — stark vereinfacht gesagt — davon, wie die Kinder erzogen wurden, die später Nazis wurden.

Bakjwi (Durst / Thirst): Ebenfalls in Cannes ausgezeichnet. Park Chan-Wook (Oldboy) mit seiner Variante eines Vampirfilms, lose basierend auf einer Geschichte von Emile Zola. Pflicht für anspruchsvolle Horror- und/oder Asien-Fans.

Away We Go (Away We Go - Auf nach Irgendwo): Nach Revolutionary Road brauchte Sam Mendes wieder etwas Fröhlicheres und erzählt von einem Paar, das ein Kind erwartet, aber trotzdem nicht sicher weiß, wie sein künftiges Leben aussehen soll. Also macht es sich auf einen ausgedehnten Roadtrip. Am Drehbuch hat Dave Eggers mitgeschrieben — auch einer von den Guten.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Klass: Estnischer Film über Gewalt an der Schule und darüber, wie Schüler solange in eine Opferrolle geraten können, bis sie zum Täter werden.

G-Force (G-Force - Agenten mit Biss): Yeeeah, ein Kinderfilm von Jerry Bruckheimer! Also jede Menge Actionactionaction und reichlich Einsatz von 3D-Effekten, nur mit Meerschweinchen als Hauptdarsteller. Über 90 Minuten wahrscheinlich nur schwer zu ertragen, aber in Trailerform durchaus irgendwie witzig.

Muss nicht sein:
Ein Teil von mir: Deutsches Jugenddrama um schwangere Teenager und Beziehungsnöte. Versucht sehr realistisch zu sein. Vielleicht klappt das auch, aber warum lässt man dann schon wieder die 16- und 17-jährigen Figuren von 20-jährigen spielen?

Sonic Mirror: Für Fans der sogenannten “Weltmusik”: Ein Musikfilm von Mika Kaurismäki (Akis Bruder) über und mit dem Jazz-Percussionisten Billy Cobham.

My Life in Ruins (My Big Fat Greek Summer): Zunächst mal: Eine dicke Watschn für den deutschen Verleihtitel. Und noch eine. Und dann noch eine. So. Da der Film zufällig die gleiche Hauptdarstellerin hat wie der Erfolg My Big Fat Greek Wedding, muss er bei uns so heißen, wie er heißt. Es geht um eine Frau, die in Griechenland als Fremdenführerin für amerikanische Touristen arbeitet. Und verlieben darf sie sich auch. Eine Urlaubs-RomCom also, für ein Publikum, dass für Teenie-Romanzen schon zu alt ist.

Hangtime - Kein leichtes Spiel: Penetrant auf hip getrimmter deutscher Basketballfilm, der wahnsinnig gern so richtig cool sein möchte. Was aber nicht mal im Trailer gelingt.

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Trailerschau für Filmstarts vom 7.10.

Donnerstag, 08.10.2009

Im Kino sehen:
Mein halbes Leben: Ungewöhnliche Doku aus Österreich, von Marko Doringer in Ego-Shooter-Perspektive gedreht. Es geht ums 30-Jahre-alt-werden, ohne “was erreicht” zu haben, um Lebensplanung, (Nicht-) Karrieren, Erwartungen der Eltern, das Sich-Vergleichen mit Anderen, usw. Ein Generationenporträt also, das interessant und sympathisch ausschaut.

Auf die DVD warten:
Midsummer Madness: Nochmal was aus Österreich: Allerlei komische Käuze reisen nach Lettland, um dort Mittsommer zu feiern. Betont schräg, vielleicht ein wenig zu sehr (die Rezensenten mochten es eher nicht), aber grundsätzlich bin ich für sowas durchaus zu haben.

Vielleicht mal im Fernsehen:
Shotgun Stories: Düstere Geschichte über Wut, Gewalt und Rache zwischen mehreren Halbbrüdern, die nach dem Tod des Vaters um dessen Erbe streiten. Die Kritiker sagen “Daumen hoch” (93% auf dem Tomatometer), aber sehr viele werden den Film wohl nicht sehen. Auf der Berlinale lief er schon 2007, jetzt nochmal in genau einem Kino in Deutschland.

Männerherzen: Eine deutsche Beziehungskomödie, sowas kann eigentlich nur grausam sein. Immerhin ist die Besetzung, von Til S. mal abgesehen, sehr ordentlich (Christian Ulmen, Jana Pallaske, Nadja Uhl), aber laut film-dienst verlässt sich der Film zu sehr auf diese und hat zu “wenig Charme, Witz oder Gefühl”.

Muss nicht sein:
Lippels Traum: Verfilmung eines Kinderbuch-Bestsellers von Sams-Autor Paul Maar, die sicher gut laufen wird. Schließlich gehen deutsche Kinderfilme fast immer sehr gut, außerdem spielen genügend bekannte Gesichter (Anke Engelke, Moritz Bleibtreu) mit. Da freut sich die Filmförderung.

Eloïse: Lesbische Liebesgeschichte aus Spanien, deren Trailer auch eher nach konventionellem TV-Drama aussieht. Sollte man den Film sehen wollen: Viel Glück, der scheint nirgends zu laufen - allerdings erscheint er in einem Monat auch auf DVD.

The Children of Huang Shi (Die Kinder der Seidenstraße): Im China zur Zeit des 2. Weltkriegs rettet der Engländer George Hogg (Beruf laut Wikipedia: “adventurer”) 60 Waisenkinder vor den japanischen Besatzern, indem er sie auf eine dreimonatige Flucht durchs Gebirge anführt. Schon im Trailer fällt der typische Historien-Melodram-Hochglanz auf, der immer so bleischwer auf Filmen dieser Art liegt. Passend dazu der Original-Pressetext “[…] Along the way they discover the true meaning of love, responsibility and courage.” Alles klar.

Unter Bauern — Retter in der Nacht: Mal wieder deutsche Vergangenheitsbewältigung, mal wieder “nach einer wahren Begebenheit”, mal wieder ein jüdisches Schicksal (Marga Spiegel), mal wieder Veronika Ferres in allen Talkshows. Die FR nennt’s “Laienspiel mit Hakenkreuz”. Die Ferres als Jüdin ist ja auch mal eine interessante Besetzung. Karmaausgleich für Schtonk?

Aliens in the Attic (Die Noobs - Klein aber gemein): Mit n00bs hat das ganze nichts zu tun, dieser Film erzählt familienfreundlich von einer Invasion dreier niedlicher kleiner grüner Männchen, die bei Familie Normalverbraucher auf dem Dach landen. Belangloses Vehikel für den Teeniestar Ashley Tisdale.

Fuera de carta (Chefs Leckerbissen): Spanische RomCom um einen schwulen Spitzenkoch. Was im Trailer schon ziemlich platt aussieht, bestätigt die spanische Wikipedia, bei der ich allerdings die Hilfe der Google-Übersetzung in Anspruch nehmen musste. Demnach schrieb ein spanischer Kritiker: “Witze und Plattitüden über Marienkäfer produzieren eine unerträgliche Peinlichkeit.” Marienkäfer??

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Im TV: Erntedank - Ein Allgäukrimi

Mittwoch, 07.10.2009

Ich habe vor Jahren den ersten Kluftinger-Roman von Volker Klüpfel und Michael Kobr gelesen. Der war damals noch beim Allgäuer Zeitungsverlag erschienen und machte mir gar keinen Spaß. Zu banal, zu klischeehaft, sprachlich alles andere als aufregend, und ein Kommissar, der mir allzu plump als liebenswert-tolpatschiger Brummbär dargestellt war. Die Kombination aus relativ simpler Krimihandlung, Klischees über das Allgäu und die Allgäuer sowie der sympathisch-kauzigen Hauptfigur wurde wenig später zum deutschlandweiten Bestseller, inzwischen gibt es fünf Bücher, und im Allgäu werden sogar eigene Führungen zu Schauplätzen der Romane angeboten.

Eine Verfilmung eines der Romane war also irgendwie fällig. Der Bayerische Rundfunk, der das Thema “Regionalkrimi” mit einem fränkischen Film startete und weiterführen will, produzierte, Rainer Kaufmann (Stadtgespräch) führte Regie. Als Hauptdarsteller konnte man Herbert Knaup gewinnen — ein Glücksfall. Denn die Regionalkrimis sollen bewusst möglichst im originalen Dialekt gehalten sein, und dazu braucht man Schauspieler, die diesen beherrschen. Knaup ist ein prominenter, anerkannter und erfahrener Mime, der im Allgäu geboren und aufgewachsen ist. Obwohl Kommissar Kluftiger in den Büchern eher als eine Art Otti Fischer mit Bart beschrieben ist, Knaup also phänotypisch der Figur nicht ganz entspricht, vermag Knaup den Film mit seiner Performance zu tragen.

Leider scheint es nicht allzu viele zu geben, die unverfälschten Allgäuer Dialekt beherrschen UND gute Schauspieler sind (oder der BR hat einfach sehr schlampig gecastet) — bis auf Jockel Tschiersch als Kollege Hefele kann keiner der übrigen Darsteller überzeugen. Bei Johannes Allmayer, der einen ungeliebten überehrgeizigen Kommissar spielt, liegt der badische Singsang noch in der Rolle begründet, aber Michaela Caspar als Kluftingers Frau spricht in einem eigenartigen allemannischen Sound, der mit dem Allgäuerischen wirklich nichts zu tun hat und völlig deplatziert wirkt. Kluftingers Chef spricht wiederum oberbayerisch.

Dabei wäre eine stimmige Mundart der große Trumpf eines solchen Regionalkrimis, mit dem man sich von sonstiger TV-Krimiware abheben kann. Der Kriminalplot ist es jedenfalls nicht, der ist arg konventionell und überraschungsarm. Die Inszenierung von Kaufmann, der dem Film stellenweise eine mystisch-düstere Stimmung mitgibt, ist auf dem Niveau eines besseren Tatorts und durchaus gelungen. Kaufmann verkneift es sich glücklicherweise, das typische Toursimus-Allgäu-Klischee abzubilden und setzt die Landschaft und ihre raueren Aspekte eher beiläufig in Szene.

Insgesamt bleibt ein gemischter Eindruck. Erntedank ist weniger katastrophal, als er hätte werden können, durchaus solide TV-Krimikost, die mit den meisten Tatort-Episoden mithalten kann. Wirklich originell und ungewöhnlich ist hier aber kaum etwas. Hätte man den Dialekt konsequenter und stimmiger verwendet, hätte der Film deutlich gewinnen können. Aber vielleicht ist das auch nur die Ansicht von jemandem, der sich dieser Mundart besonders verbunden fühlt, weil er im Allgäu aufgewachsen ist (wenn auch im äußersten nordöstlichen Zipfel).

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Im Motivationskeller

Donnerstag, 01.10.2009

Im Moment hängt das Blog ein bisschen durch, und je weniger ich blogge, desto weniger Lust verspüre ich. Letzte Woche habe ich die Trailerschau schon mal still und leise ausfallen lassen, diese Woche habe ich erst recht keine Lust: filmz.de notiert sage und schreibe 15 Neustarts, und nicht einer davon macht mir auch nur annähernd Lust, ihn im Kino zu sehen.

Drum setze ich auch diese Woche nochmal aus und hoffe auf den motivationsfördernden Funken, der mich dazu bewegt, hier wieder mehr zu schreiben (vor allem auch anderes als immer nur Trailerschau). Da hinten seh ich ihn schon fliegen. Ganz klein, aber er kommt langsam näher …

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