Too big to fail.

Im Netz: Allerhand Clips und Kurzfilme

Mittwoch, 06.01.2010

Feiertag in Bayern. Saukalt draußen. Eine gute Gelegenheit, mal wieder eine Reihe von Kurzfilmen und Clips wegzugucken. Bei mir waren das heute nachmittag diese hier:

Cinema 2009 von Kees van Dijkhuizen

Sicher kein Geheimtipp mehr, wurde ja bereits überall herumgereicht. Ein wunderbar geschnittener Rückblick auf das (US-) Filmjahr 2009. Dijkhuizen ist allerdings nicht der Erfinder dieses Genres, sondern nur ein sehr guter Epigone. Vorreiter ist Matt Shapiro, der diese Form des Jahresrückblicks schon länger betreibt. Angefangen hat der 2006 mit 14 Jahren, und er wird immer besser. Sein 2009-Clip ist noch eine Spur eleganter als der von Dijkhuizen:

2009: The Cinescape von Matt Shapiro

Diese Clips sind wirklich gut zum mehrmals gucken. Während man beim ersten Mal vermutlich damit beschäftigt sein wird, möglichst viele Filme zu erkennen, kann man beim Nochmal-Schauen besser auf den Schnitt achten, und wie sich die einzelnen Ausschnitte zueinander und zur Musik verhalten. Freue mich schon auf die 2010er-Ausgaben.
(via filmtagebuch)

Alma von Rodrigo Blaas

Sehr schöner Animations-Kurzfilm eines Pixar-Mitarbeiters über ein Mädchen, das eine Puppe in einem Schaufenster entdeckt, die genau aussieht wie sie selbst. Zuerst recht niedlich, dann ganz schön unheimlich.
(via Butt-Kicking Babes)

snow-bo von Vera Brosgol und Jenn Kluska

Winterlicher Zeichentrickfilm, der, genau wie Alma, zuckersüß anfängt und dann ganz schön fies wird.
(via Spreeblick)

Flatlife von Jonas Geirnaert

Belgischer Zeichentrick von 2004: In einem vierfach geteilten Split-Screen blicken wir 10 Minuten auf das Geschehen in vier benachbarten Mietwohnungen. Sehr minimalistisch und sehr witzig.
(via the gaffer)

Pigeon: Impossible

Sehr nette Agentenfilmparodie mit Taube. Natülich nicht ganz so großartig animiert wie ein Pixar-Film, und auch nicht ganz so charmant, aber nahe dran. Für ein Freizeitprojekt sehr beachtlich.
(via Woohoomania)

J’attendrai le suivant von Philippe Orreindy (OmeU)

Ein Mann kommt in die U-Bahn und beginnt eine Ansprache. Es ist jedoch nicht die übliche Bettelnummer, sondern eine live gesprochene Kontaktanzeige. Schöner Kurzfilm mit einer feinen Pointe.
(via the gaffer)

Madame Tutli-Putli von Chris Lavis und Maciek Szczerbowski

Wunderschön animierter, sehr abgründiger Stop-Motion-Puppentrickfilm über die nächtliche Zugfahrt einer alleinstehenden Dame.
(via Filmtagebuch)

Sigg Jones von Douglas Lassance, Jonathan Vuillemin und Matthieu Bessudo

Rasante und ideenreiche, digital animierte Kampf-Action. Großer Spaß. Oder, mit den Worten der Macher: “A 3D urban tale with men and magic.”
(via Glaserei)

The Google Story vom Nick Scott Studio

Eine 2-minütige Sachgeschichte über die Firmenhistorie von Google. Großartig animiert und so vollgepackt mit Infos, dass man das Ding eigentlich in Zeitlupe gucken müsste.
(via Spreeblick)

Abgelegt unter: geguckt

1 Kommentar »

  1. […] Anders ist es auch nicht bei diesem Kurzfilm von Rodrigo Blaas. Vollbild wird empfohlen. [via abspannsitzenbleiber] Mit anderen […]

    Pingback von Alma in der Gruselpuppenstube | netzfeuilleton.de — 11.01.2010 @ 09:47

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