Trailerschau für Filmstarts vom 21.1.

Im Kino sehen:
A Serious Man: Das Leben von Larry Gopnik, jüdischer Physikprofessor, nimmt eines Tages eine jähe Wendung — von da an stößt ihm ununterbrochen Schlimmes zu. Pflichtprogramm, der neue Film der Coen Brothers, diesmal ohne große Stars. Nicht so albern wie Burn After Reading und nicht so blutig wie No Country For Old Men, dafür aber wohl sehr böse und gleichzeitig sehr komisch. Coen eben.

Auf die DVD warten:
Same Same But Different: Der neue Film von Detlev Buck, wieder mit David Kross, den er vor ein paar Jahren als Hauptdarsteller von Knallhart quasi entdeckt hat. Der Film basiert auf dem autobiografischen Buch Wohin Du auch gehst von Benjamin Prüfer, welches wiederum seinen Ursprung in dieser NEON-Reportage von 2006 hatte. Ich hab den Film schon vorab gesehen (Review folgt) und muss sagen: Er ist zwar nicht perfekt, funktioniert aber als überzeugende, interessante, gut gemachte und gut gespielte Liebesgeschichte. Kann man sich anschauen.

It’s Complicated (Wenn Liebe so einfach wäre): Je älter die Protagonisten, desto erträglicher/amüsanter ist die RomCom. Klingt nach gewagter These, ist aber gar nicht so abwegig, finde ich. Autorin und Regisseurin Nancy Meyers hat dieses Feld schon mit Something’s Gotta Give recht erfolgreich bearbeitet. Hier spielen Glenn Close Meryl Streep und Alec Baldwin ein geschiedenes Paar, das sich neu verliebt, und diesen beiden sieht man eigentlich immer sehr gerne zu. Steve Martin ist auch noch dabei.

Surrogates (Surrogates – Mein zweites Ich): Comicverfilmung mit Bruce Willis, die ihrer gelungenen Vorlage wohl nicht das Wasser reichen kann, wie Christian Meyer im film-dienst sehr schön herausarbeitet. Das Setting klingt jedenfalls ziemlich cool: Im Jahr 2054 bleiben die Leute zuhause und lassen die täglichen Verrichtungen von künstlichen Avataren erledigen. Man führt sein Leben mit perfekten Ersatzkörpern. Einschließlich Mord und Polizeiarbeit, womit wir wieder bei Bruce Willis wären.

Vielleicht mal im Fernsehen:
La Vida Loca (La Vida Loca – Die Todesgang): Doku über brutale Jugendgangs in El Salvador. Dürfte harter, aber interessanter Stoff sein. Der Regisseur lebt inzwischen nicht mehr, er wurde im Herbst 2009 auf offener Straße erschossen.

Élève libre (Privatunterricht): Ein Teenager erhält Nachhilfestunden von den drei Freunden seiner Mutter, einschließlich Sexualkunde. Läuft nur in einem Kino (Frankfurt) und wurde bisher kaum besprochen. Frédéric Jaeger schreibt bei critic.de: „[Regisseur Lafosse] wiegt den Zuschauer zunächst in Sicherheit, um ihn dann mit umso mehr Wucht mit einem aufkeimenden Unbehagen zu konfrontieren.“

Muss nicht sein:
Vorstadtkrokodile 2: Ich bin nicht die Zielgruppe und habe hier gar nichts zu melden. Teil 1 war wohl erfolgreich genug für eine Fortsetzung, die nun sehr wie ein deutsches Update der Goonies daherkommt. Für mich alten Herrn ist der Trailer jedenfalls von Anfang bis Ende peinlich.

 

2 Gedanken zu „Trailerschau für Filmstarts vom 21.1.

  1. Komisch, Glenn Close und Meryl Streep verwechsle ich auch immer. Laut imdb und diversen Trailern spielt in „It’s complicated“ aber tatsächlich die Streep!

Kommentare sind geschlossen.