Trailerschau für Filmstarts vom 11.2.

Eine sehr schwache Woche. Könnte mit der Berlinale zu tun haben. Anyway, nutzen wir die Zeit zum kurzen Durchatmen, denn die nächsten drei Wochen sind dann wieder voll mit vielversprechenden Filmen (ich sage nur: Scorsese, Jackson, Eastwood, Burton).

Vielleicht mal im Fernsehen:
The Wolfman (Wolfman): Die Universal-Studios versuchen mal wieder, einen ihrer legendären Monsterklassiker aufzufrischen. Mit der Mumie hatte das (zumindest kommerziell) hervorragend funktioniert, jetzt ist der Wolfsmensch dran. Die Produktions- und Verschiebungs-Historie (schön zusammengefasst bei den F5) lässt das Schlimmste befürchten. Auf der anderen Seite ist Benicio del Toro in der Hauptrolle immer ein Pluspunkt.

Die zwei Leben des Daniel Shore: Ein Deutsch-Amerikaner lebt eine Weile in Tanger, bis sich dort ein tragisches Ereignis abspielt. Später zieht er nach Stuttgart in ein sehr eigenartiges Haus und wird dort von den Geistern seiner Vergangenheit geplagt. Deutscher Film mit Nikolai Kinski und vielen surrealen Elementen, der sich schwer einordnen lässt und bei dem einigen Rezensenten das Adjektiv „kafkaesk“ einfällt.

Max Manus: Historienfilm über Norwegens 2WK-Widerstandshelden Max Manus. In dessen Heimat war der Film ein Blockbuster, aber dort wird man von dieser Art der Vergangenheitsbewältigung auch noch nicht so dermaßen übersättigt sein wie hierzulande. Bonuspunkte für das alberne Filmlogo.

Muss nicht sein:
Percy Jackson & The Olympians: The Lightning Thief (Percy Jackson – Diebe im Olymp): Die griechischen Götter leben noch, und sie haben ein paar uneheliche Kinder in den USA. Zum Beispiel Percy, Sohn von Poseidon. Das ist das Konzept der Jugendbuchreihe Percy Jackson und könnte ganz unterhaltsam sein, wenn es nicht gar so konventionell nach Teenager-Action-Fantasy schmecken würde und nicht gar so offensichtlich in die Richtung von Harry Potter schielen würde. So sehr, dass man gleich Chris Columbus (Harry Potter I und II) als Regisseur engagiert hat.

Valentine’s Day (Valentinstag): Viele kleine, verknüpfte RomCom-Episödchen von Pretty-Woman-Regisseur Garry Marshall, garniert mit sehr vielen Stars. Bei Love, Actually hat dieses Konzept funktioniert, aber das war schließlich ein britisches Erzeugnis.